Eine Meldung aus dem Kölner Stadt-Anzeiger von heute (3.8.2000):
Eine Straftat verhindert
Einen Trickdiebstahl hat ein Polizeibeamter auf dem Weg zu seiner Dienststelle verhindert. Er saß in einer Straßenbahn und konnte an der Haltestelle Kölner Straße beobachten, wie vier Kinder ein älteres Paar umringten und versuchten, der Frau die Geldbörse aus der Handtasche zu stehlen. Die älteren Leute hatten den Vorfall noch nicht bemerkt. Als die Kinder den Polizeibeamten sahen, steckten sie das Portemonnaie schnell zurück in die Handtasche. Die vier Mädchen im Alter von 11 bis 16 Jahren sind bereits mehrfach wegen Trickdiebstahls aufgefallen, und zwar nicht nur in Köln, sondern im gesamten Rheinland. Nach ihrer Anhörung wurden die jungen Täterinnen von den Polizeibeamten zu ihren Eltern gebracht.
Soweit die Zeitungsmeldung. (nur damit das klar ist für diejenigen, die es nicht wissen: Es waren ausländische Kinder).
Das ist der allgemeine Usus: Die Klau-Kinder werden von den Polizeibeamten zu ihren Eltern gebracht. Mehr passiert nicht.
Sowohl mein Mann als auch ich haben schon Klau-Kinder in der Stadt beim Stehlen beobachtet. Aber das ist nicht in die Zeitung gekommen. In dem Fall, den ich beobachtet habe, habe ich dann das Mädchen an den Haaren festzuhalten versucht, aber sie hat sich losgerissen.
Und dann macht Lars (Seppl155) die Aussage (in „Politik Ausland“, denn dort lief der ganze Theat, an den ich hier anknüpfe, aber dort gehört er eigentlich nicht hin): „wenn die polizei nachweisen kann, dass die eltern die kidner losgeschickt haben, ist auch das strafbar.“
Natürlich haben die Eltern nicht jeweils vorher die Polizei als Zeugen gerufen, wenn sie ihre Kinder zum Stehlen abgerichtet haben.
Aus dem Asylbewerberheim in der Nähe der Straßenbahnhaltestelle, von der oben die Rede ist, haben wir uns einmal vor ein paar Jahren drei uns gestohlene Fahrräder zurückgeholt.
Und dann wird auf mich hier eingeprügelt, weil ich die Wahrheit berichtet, und es sind ja nicht nur Einzelfälle, darüber würde ich nämlich kein Wort verlieren.
Offensichtlich kann sich auch hier niemand vorstellen, daß ich es gar nicht so toll finde, wenn wir alles mögliche mit Ausländern erleben, und wir haben entweder die Wahl, daß auf uns eingeprügelt wird, wenn wir es sagen oder eben zu schweigen.
Aber ich kann die Prügel aushalten. Und vielleicht lüge ich mir ja alles nur zusammen, auch das ist schon vermutet worden, denn es paßt alles so gar nicht in das Weltbild der lieben Gutmenschen. Und nicht jede dumme Kuh (wie ich) geht dann hin, berichtet über die Dinge und läßt sich ausschimpfen. Manche geben vielleicht ihrem Unmut auf andere Weise Ausdruck - mit einer kleinen Wandbeschmiererei oder schlimmerem - und dann wird geschrieen über die Nazis in Deutschland. Überschrift von Expreß Köln vom 2.8.2000: Deutschland böses Vaterland. Was erlaubt sich diese Zeitung eigentlich, wo Deutschland so viel für die Ausländer tut?
Von Interesse vielleicht noch folgender Artikel; er handelt teils über das gleiche Thema (Berichterstattung der Presse) und darüber, wie die Kölner Presse mit dem Düsseldorfer Terror-Anschlag von letzter Woche umgegangen ist.
http://chat.com-online.de/perl/forum.pl?id=8917&mode…

