Hallo!
Mal angenommen, ein alter Mensch mit eingeschränktem Verständnis der dt. Sprache bekäme einen Telefonanruf, in dem eine freundliche Dame ihn fragte, ob seine Adresse im Telefonbuch noch korrekt sei.
Und der ältere Mensch beantwortete diese Frage mit „ja“.
2 Tage später würde dieser alte Mensch eine „Probierpackung XYZ-Kapseln“ zum Vorzugspreis von 9,99 € erhalten und - wenn er nicht widerspräche - ein Abo eingehen, das ihn ab sofort mit monatlichen Sendungen zum Preis von 15,99 € versorgen würde.
Im Kleingedruckten, das der zur Hilfe gerufene Mensch mit gutem dt. Sprachverständnis auch nur schwer auseinanderklamüsern konnte, stünde dann, dass bei Widerspruch die Ware an eine Adresse in der SChweiz, der schriftl. Widerspruch an eine Adresse in D geschickt werden müsse.
Weiterhin angenommen, es wurde Widerspruch eingelegt, generell bestritten, dass ein Vertrag überhaupt zustande gekommen sei, die Ware und Briefe wie gewünscht verschickt (Einschreiben) und Kopien aller Vordrucke und Anschreiben gemacht wurden.
Und nochmal angenommen, es fänden sich zu dieser Firma und Thematik unzählige Beiträge im Internet (mit diversen Spielarten dieser Telefonate) bis hin zu Rechtsanwaltsschreiben und Inkassoforderungen - und das Bundesverbraucherministerium sähe sich als nicht zuständig…
WER würde für die alten Menschen eintreten, damit dieser Trickserei endlich ein Riegel vorgeschoben werden könnte?
Danke,
Angelika