Trigeminusneuralgie nach Weißheitszahnentfernung

Hallo,
also mit wurde vor zwei Wochen am Montag 21.2.ein Weisheitszahn entfernt. Rechts unten. Ab Freitag 25.2. schwoll die rechte Gesichtshälfte an. Aber nicht an der üblichen Stelle, sondern an Stirn und Auge. So richtige Beulen, nicht durchgehend. Es fühlt sich an wie Wespenstiche, juckt auch stark. Die Lymphe neben (nicht unter) dem Ohr ist hart. Da ich auch stechende Schmerzen am Kopf habe, welche doch sehr stark und belastend sind, schickte mich mein Hausarzt zum Neurologen. Dort wurde mit so einem Test mit so Dioden die Trigeminusneuralgie festgestellt. Ich muss aber noch zum MRT. Als Medikament bekam ich Carbamezepin 200 mg Retardtabletten. Die helfen mir aber nicht. Soll zwei bis drei Stück am Tag nehmen, mach ich auch. Was mich schier wahnsinnig macht, sind die stechenden Schmerzen am Kopf und dieser irre Juckreiz. Ich könnte mir am liebsten die ganze Haut runterreißen. Wenn ich kratze, schwillt es noch mehr an. Eine Allergie auf das Medikament kann das nicht sein, da ich den Juckreiz und die Schwellung schon seit Freitag 25.2. vor 8 Tagen habe und das Medikament erst seit Donnerstag den 3.3. einnehme. Heute ist Sonntag der 6.3. Kann mir wer sagen zu welchem Arzt ich muss? Mein Hausarzt ist in Urlaub. Vielen Dank!

Hallo,

liest sich schlimm, du armes Mensch. Aber zur Frage, welcher Arzt: Zurück zum Neurologen oder zu einem anderen Hausarzt (deiner hat doch bestimmt eine Vertretung, sonst such dir einen). Und wenn dich keiner kurzfristig sehen will, dann ab in die nächste Notfallambulanz. Trigeminusneuralgien sind so gemein, wenn’s richtig schlimm ist, kann man wirklich verrückt werden. Habe selber jahrelang drunter gelitten. Also wäre die letztgenannte Maßnahme nicht übertrieben!

Von mir baldige Besserung!!!
LG Barbara

Trigeminusneuralgie nach Weißheitszahnentfernu
Guten Tag,

ja mach ich auch. Wie wurdest Du geheilt, wenn Du das auch jahrelang hattest? Ich habe es seit 19 Tagen etwa.

Lieber Gruß von Eva

Hallo,

ich hatte in unregelmäßigen Abständen, aber gehäuft in der kalten Jahreszeit, Neuralgieschübe. Entweder in Folge von Nebenhöhlenvereiterung, unter denen ich in jungen Jahren gerne mal leiden durfte. Oder schlicht durch zu starkes Auskühlen des Gesichts verursacht. Mir haben am besten Rotlichtbestrahlungen geholfen. Eine Rotlichtlampe kann man sich im Fachhandel besorgen und gehört m.E. in die Notfallapotheke. Außerdem laufe ich im Winter wie ein Bankräuber vermummt rum. Und wenn es gar nicht weiter ging, habe ich ein Schmerzmittel genommen. Frag nicht, was, ich habe keine Erinnerung mehr. V

Ich hoffe, dass es bei dir bei einem akuten Anfall bleibt, der nach dem Abheilen all der anderen Sachen ebenfalls ausklingt.

LG Barbara

Kann mir wer sagen zu welchem Arzt ich muss?
Mein Hausarzt ist in Urlaub. Vielen Dank!

Servus Evi,

ich würde mir einen Allergologen aussuchen - bald.

http://www.medizinfo.de/hautundhaar/allergie/arznei.htm

Gruß

Kai Müller