wenn die Gehälter hier auch höher sind als in den USA, sind sie doch sehr niedrig. Als ich noch im Hotel arbeitete (Empfang, nicht Zimmermädchen) fragte mich eine Mitarbeiterin der Co**erzbank Frankfurt beim Anschauen meiner Gehaltsabrechnungen mal, ob ich halbtags arbeiten würde. Da bin ich fast über den Tisch gesprungen …
Ich würde am Abreisetag 2-5 EUR geben, je nach Zufriedenheit. Du kannst auch jeden Tag 1 EUR oder 50 Cent geben, falls das Personal wechselt, so dass jeder was abbekommt. Und lege die Münzen unter das Laken (oder gib es persönlich), sonst krallt sich die Hausdame die Kohle und das Zimmermädchen bekommt garnix.
Hallo,
ich gebe meist 5 € pro Woche, u.z. im voraus (das erste meist nach etwa 2 Tagen) - sehr häufig sind sie dann umso entgegenkommender. Und dabei händige ich es auch gerne persönlich aus - ansonsten lege ich auf die Bettdecke.
Gruß, Eva
Hallo Frank,
bei 4 Sternen gebe ich meist 2 Euro pro Tag ,
beachte aber unbedingt, dass Du einen Zettel schreibst, auf dem steht, dass das Geld für die Zimmermädchen ist.
Es hat sich inzwischen in vielen Hotels eingebürgert, dass die Zimmermädchen Geld, egal wo es liegt, nicht nehmen dürfen - sie halten sich neuerdings immer daran!
Erklärt wurde es mir in einem Hotel einmal damit, dass Gäste Geld hingelegt hatten, es vergaßen, und dann war es weg - Mißverständnis. Die Gäste beschwerten sich und so nahm die Sache ihren Lauf.
Das erste Land, in dem ich diese Erfahrung machte, waren übrigens die USA, speziell Big Apple.
Wenn es immer dasselbe Mädchen (Frau/Mann) ist, dann gebe ich es auch gerne pesönlich, dann brauchst Du in den darauffolgenden Tagen, wenn Du sie/ihn mal nicht siehst, keinen Zettel zu schreiben.
Wenn die Staffs dann aber am Wo.Ende wechseln, geht es wieder von vorne los. Wie oft bin ich schon Zimmermädchen hinterhergerant, da sie sich nicht trauten, das Geld zu nehmen. Sie taten mir dann leid, sahen das Geld (auch schon mal 5 EUro), und nahmen es nicht. Klar, dass ich sie immer! aufspürte und es ihnen dann persönlich überreichte.
Bis dann und herzlich willkommen in Deutchland - in der Servicewüste