Trinkwasserqualität

Hallo,

ich trinke zwar nicht besonders viel Trinkwasser (so circa 0,6 l tgl.); trotzdem interessiert mich die Trinkwasserqualität, besonders in Düsseldorf und Umgebung.

Ich habe aus verschiedenen Quellen gehört, dass das Trinkwasser gar nicht so sauber sei, wie immer schön behauptet wird. Und wer hat Interesse daran, die wirkliche Situation zu verschleiern ?

Bestehen wirklich überhaupt keinerlei Bedenken ? Denn, wenn ich mir mal den Rhein ansehe, kommen mir doch erhebliche Zweifel. Natürlich wird das Rheinwasser erst noch in Kläranlagen ordentlich gereinigt, doch ist es dann ebenso rein, wie bspw. Wasser aus dem Handel oder Heilwässer ? Sogar bei Wässern aus dem Handel wird vereinzelt die Meinung vertreten, diese seien auf Grund z.B. Aufbereitung verseucht.

Ich habe mir schon überlegt so ein spezielles gerät anzuschaffen, welche angeblich verschiedene Schadstoffe aus dem Trinkwasser filtert. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das reine Geschäftemacherei ist, zumal das Gerät 349 € kostet.

Ich bin nun total verunsichert.

Gruss
Jade

Hi,

ich trinke recht viel (Düsseldorfer) Leitungswasser und bin immer noch munter. Soweit ich weiß, ist Trinkwasser in der ganzen Bundesrepublik wirklich trinkbar, da bilden auch die Stadtwerke keine Ausnahme.
Falls es dir hilft: http://www.stadtwerke-duesseldorf.de/geschaeftsfelde…

Noch etwas: Kläranlagen sind nur für Abwässer.
Das Trinkwasser ist Uferfiltrat und … ach was, bevor ich mich in endlosen Details verliere: auf der o.g. Seite findet sich auch darüber was :smile: (Stichwort: Aufbereitung)

Prost,
Jens

Hi
Der Wasserversorger ist verpflichtet, das Wasser regelmäßig zu überprüfen.
Schreib oder Ruf doch mal deinen regionalen Wasserversorger an, die Daten sind nicht geheim. Falls dich diese Analysen nicht befriedigen, oder du von ungeheuerlichem Mißtrauen geplagt wirst, kannst du eine Firma beauftragen, die eine Analyse deinen Wassers durchführt. Kostet allerdings ein paar Euronen…

Ich habe aus verschiedenen Quellen gehört, dass das
Trinkwasser gar nicht so sauber sei, wie immer schön behauptet
wird. Und wer hat Interesse daran, die wirkliche Situation zu
verschleiern ?

Was sind denn das für Quellen?
Hört sich arg esoterisch an…

Bestehen wirklich überhaupt keinerlei Bedenken ? Denn, wenn
ich mir mal den Rhein ansehe, kommen mir doch erhebliche
Zweifel. Natürlich wird das Rheinwasser erst noch in
Kläranlagen ordentlich gereinigt,

Rat mal, warum die Wasserwerke da so einen Wahnsinnsaufwand betreiben, insbesondere in gegenden mit stark belastetem Grundwasser sind das ziemlich aufwendige Anlagen zur Wasseraufbereitung.
Trinkwasser ist wahrscheinlich das am besten überwachte lebensmittel hier in Deutschland

problematisch können insbesondere zu hohe Nitratkonzentrationen werden (Dünger)
aber man arbeitet daran…

doch ist es dann ebenso
rein, wie bspw. Wasser aus dem Handel oder Heilwässer ?

Nachdem das Tafelwasser aus dem Handel auch blos aus der Leitung kommt, mit CO2-versetzt wird, und dann auf Flaschen gezogen wird, und Mineralwässer/ Heilwässer wesentlich seltener analysiert werden als Trinkwasser, finde ich solche Aussagen ziemlich lustig.

Sogar
bei Wässern aus dem Handel wird vereinzelt die Meinung
vertreten, diese seien auf Grund z.B. Aufbereitung verseucht.

Ah ja… solche Ansichten findet man bei den allseits geliebetn „Wasserrevitalisierern“ und "Verwirbelungs-"Theoretikern

Ich habe mir schon überlegt so ein spezielles gerät
anzuschaffen, welche angeblich verschiedene Schadstoffe aus
dem Trinkwasser filtert. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das
reine Geschäftemacherei ist, zumal das Gerät 349 ? kostet.

Nachtigall, ich hör dir trapsen.
Was soll denn das für ein Gerät sein?

Ich bin nun total verunsichert.

Wenn Du nicht die Quellen nennst, die dich verunsichern, kann man dir da leider wenig weiterhelfen.

Gruß
Mike

Hallo Mike,

bitte betätige folgenden Link:

http://www.umweltbrief.de/neu/html/index.html

Gruß
Jade

bitte betätige folgenden Link:

http://www.umweltbrief.de/neu/html/index.html

Wenn ich mir die Gestaltung und besonders das (zu kurze) Impressum anschaue, würde ich die Seite nicht unbedingt als wissenschaftlich seriös ansehen.

Ciao
Kaj

Hallo,

Ich habe aus verschiedenen Quellen gehört, dass das
Trinkwasser gar nicht so sauber sei, wie immer schön behauptet
wird. Und wer hat Interesse daran, die wirkliche Situation zu
verschleiern ?

Das ist schlichtweg Quatsch. Wenn dem so wäre, würde sich die Mineralwasserindustrie darauf stürzen und einen entsprechenden Werbefeldzug starten.

Bestehen wirklich überhaupt keinerlei Bedenken ? Denn, wenn
ich mir mal den Rhein ansehe, kommen mir doch erhebliche
Zweifel. Natürlich wird das Rheinwasser erst noch in
Kläranlagen ordentlich gereinigt,

Auch das ist Unsinn.Das Rheinwasser wird nicht in Kläranlagen gereinigt, sondern fließt in die Nordsee. Das Wasser, dass du trinkst kommt aus Quellen oder aus sogenanntem Uferfiltrat, das mit aufwendigsten Techniken aufebereitet wird, so dass ein krankes Kleinkind keinen Schaden nehmen kann.

doch ist es dann ebenso
rein, wie bspw. Wasser aus dem Handel oder Heilwässer ?

Ja !

Sogar bei Wässern aus dem Handel wird vereinzelt die Meinung
vertreten, diese seien auf Grund z.B. Aufbereitung verseucht.

Wann ist denn verseuchtes Wasser zuletzt in den Handel gekommen ?

Ich habe mir schon überlegt so ein spezielles gerät
anzuschaffen, welche angeblich verschiedene Schadstoffe aus
dem Trinkwasser filtert. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das
reine Geschäftemacherei ist, zumal das Gerät 349 € kostet.

Wenn etwas zweifelhaft ist, dann ist es der Nutzen dieser Geräte für den Verbraucher.

Ich bin nun total verunsichert.

Kein Grund !
Trinke jeden Tag Kraneberger und Du bleibst gesund und sparst enorm.

Gruß Andreas

Hallo,

wir hatten hier letztens mal Probleme mit dem Trinkwasser. An einigen Hydranten wurden koliforme Keime gefunden. Da ist der zuständige Wasserversorger über mehrere Monate hier in der Gegend aktiv gewesen und hat zigtausende von Euro investiert, indem er die betroffenen Hydranten ausgetauscht hat, täglich an zig Messpunkten Proben gezogen hat, belastete Teilstücke stäündig mit hohem Druck durchgespült und ablaufen lassen hat, eine großangelegte Fragenbogenaktion zu unzulässigen Verbindungen zwischen Frischwasser- und Brauchwasseranlagen durchgeführt und dann auch Haushalte und Höfe überprüft hat, … Wohlgemerkt, die Keime waren nur an einigen Hydranten zu finden, in keinem Haushaltsanschluss sind jemals Keime gefunden worden.

Ich habe mich damals massiv über die schlechte Informationspolitik des Wasserwerks geärgert, weil der getriebene Aufwand nach einer wirklich üblen Verseuchung aussah und habe dann als stellvertretender Vorsitzender unseres örtlichen Bürgervereins den Wasserversorger aufgefordert mehr Infos an die Öffentlichkeit zu geben. Man ist daraufhin mit dem zuständigen Amtsarzt, dem Leiter Wasserversorgung, dem Leiter des technischen Betriebs und der Pressesprecherin hier angerückt und wir hatten einen heißen Abend. Ende vom Lied war, dass der Pressesprecherin auch von ihren eigenen Leuten ziemlich die Leviten gelesen worden sind, niemand im Saal aber mehr Zweifel an der Wasserqualität hatte. Sie haben eben nicht nur eigene Werte vollständig offen gelegt, sondern auch der Amtsarzt hat seine eigenen Überprüfungen und Ergebnisse umfassend dargestellt. Seit dem bin ich mir unseres Wassers wieder sicher, das ich ohnehin schon seit Jahren in großen Mengen regelmäßig trinke.

Eher hätte ich da bei Geräten unklaren Wirkprinzips und aus unklarer Quelle mit wissenschaftlich fragwürdig belegten Hintergründen bedenken, ob die nicht die Sache maximal verschlimmbessern können. Nichts gegen einen Feinfilter, oder eine ordentlich arbeitende Entkalkungsanlage (nicht den Elektroblödsinn), aber dies hat weniger mit Gesundheit, als mehr mit Geräte- und Leitungsschonung zu tun.

Gruß vom Wiz

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Es gibt in D eine Trinkwasserverordnung. Diese richtet sich an Wasserversorger und auch an Hausbesitzer (Vermieter!) und äußert sich sehr präzise zur Wasserqualität. Die TrinwV ist nicht unumstritten, da einige Grenzwerte nach oben korrigiert wurden, da die vormaligen niederigeren nicht eingehalten wurden / werden konnten.

Das interessante aber ist: Für Mineralwässer gilt die TrinkwV nicht, das heißt, hier können die Werte der Schadstoffe vielfach höher liegen!!! Das Trinkwasser der Wasserversorger ist in D hochgradig überwacht und hat vermutlich eine auf unserer Welt maximal hohe Qualität. Darüber würde ich mir keine Sorgen machen.

Vielmehr sorge ich mich aber darüber, wie die Abfüllerindustrie es mit ihren Bildern von grünen Wiesen und blauen Bergen schafft, uns dazu zu bringen, mit riesigem logistischen Aufwand unser Trinkwasser in Flaschen zu kaufen, zu transportieren, Leergut zurückzubringen … . Und dabei Preise zu bezahlen, die das hundert- bis tausendfache über den Preisen des Leitungswassers liegen. Welches, im Gegensatz zu dem teuren Flaschenwasser, von definierter Qualität ist.

Dalga

Hallo Jade,

Meine Meinung:
früher habe ich mich immer wieder mit dem Thema
„Wasser trinken“ beschäftigt.
Erst seit dem ich einen schweren Carbon-Filter an
der Leitung habe, hat sich das Thema für mich
„gedanklich“ erledigt.

Gruß

Oliver-Michael

Vollkommen unseriös
hallo Jade
Zitat aus dem Wasser-Artikel:
„Wasser besitzt die Eigenschaft, ihm einmal eingeprägte Informationen auf der Ebene bestimmter Frequenzen zu speichern und solche Informationen an andere Systeme, wie z.B. lebende Organismen, zu übertragen.“

das ist in keinster Weise belegt.

„Es ist der bedeutendste Träger von elektromagnetischen Schwingungen, besonders von feinstofflichen, ultraschwachen, kohärenten, bioaktiven Energien. Das gilt für die feinsten Schwingungen im Mikrokosmos der Zellen und auch im Makrokosmos des Planeten, des Universums.“
Inhaltsleeres Bla bla… Ich wusste ja gar nicht, dass das Universum mit Wasser gefüllt ist …

„Störungen in der Struktur des Wassers wirken sich somit im ganzen Körper aus“
Was zum Teufel meine die da??? Welche „Wasserstrukturen“.

"Unser Trinkwasser ist von bedenklicher Qualität. Es enthält Pflanzenschutzmittel, Industrieabfälle, Schwermetalle und Chemikalien, wird vielfach geklärt, wieder aufbereitet und mit Neutralöl, Chlor, Chloroform, Ammoniak etc. versetzt. "
Panikmache!!!

„Im Rohrnetz wird das Wasser dann unter Verwendung von Posphaten (Rostschutzmittel, Enthärter), sehr hohem Druck…“
Phosphate sind Biologisch Unbedenklich, der "sehr hohe druck hat auf wasser keinen Einfluss (im Gegenteil, das ach so gesunder Tiefenwasser steht im Untergrund unter 100-fach höherem Druck)

" und leider ohne Verwirbelung…"
Oh Gott, die Wasserverwirbler, im Übrigen kommt es an jeder Krümmung im Rohrsystem zu nichtlaminarem Strömungen… auch „Wirbel“ genannt

" in den Leitungen durch Blei und Kupfer zusätzlich kontaminiert. Danach wird es praktisch zu stehendem Wasser. "
Blei- und Kupferrohre werden nicht mehr verbaut und sukzessive ersetzt (insbesondere Bleirohre würde ich sofort rausreissen lassen). Im Öffentlichen Wassernetz wurden derartige Leitungen vor Jahrzehnten entfernt.

"Gleichzeitig wird das Wasser durch Verwirbelung energetisiert (wie kräftiges Schütteln in der Homöopathie), eine japanische Mineralgestein-Scheibe sorgt für natürliche Schwingungsbehandlung (Quell-Information). Denn auch wenn die Schadstoffe selbst nicht mehr vorhanden sind, bleibt die veränderte Struktur weiterhin im Wasser wirksam, weil auch ehemals belastetes Wasser noch die Schadstoff-Informationen über die Frequenzen übermittelt! "

Äh, hallo, Energetisierung is nich, Eine Mineralgesteinsscheibe ist eine sehr lustige pseudowissenschaftliche Bezeichnung (Gesteine bestehen per Definiton aus Mineralen…) und über die Wasserprogrammierung haben sich schon viele Forscher den kopf zerbrochen, dummerweise kam nie was dabei raus.

„So kann das Wasser durch einen zusätzlichen Aufsatz (Arkanum) nach der Filterung durch weitere „Formgebung“, geschliffene Kristalle und Edelsteine in pyramidaler Anordnung in eine biologisch rechtsdrehende Struktur gebracht werden.“
Wollen die mich verarschen???
das ist doch Satire… oder etwa nicht???

Fazit:
das beruht auf keiner wissenschaftlich gesicherten oder auch nur hyphothetischen Basis. Das ist pseudowissenschaftliches und pseudoesoterisches Geblubbere, durch keinerlei Belege untermauert!
Aufgrund der Vorliegenden Präsentation würde ich dieses Gerät nicht kaufen!

by the way: eine Zertifizierung durch NSF International sagt eigentlich nur aus, dass das Gerät nicht gesundheitsschädlich ist :smile:))
http://www.nsf.org/dwa/dwa_standards.html

Nicht gerade das, was die in ihrem Werbeprospekt schreiben…
*hüstel*

Gruß
Mike

1 „Gefällt mir“

Wohlbefinden verbessert durch Wässer aus dem Hande
Hallo,

lt. Nachrichten von gestern, hat sich die Trinkwasserqualität in den letzten zehn Jahren verschlechtert. In welchem Maße wurde nicht berichtet.

Dennoch: Seit kurzem trinke ich wieder Heilwässer (St. Gero) und Wässer (Steinsieker) aus dem Handel und fühle mich seit dem viel besser, vor allem im Bereich des Unterleibs und im Magenbereich.

Ich führe das auf die schlechte Trinkwasserqualität in Düsseldorf zurück und werde nun weitgehend darauf verzichten.

Gruß
Jade