Wut über Trittins 36.000-Euro-Party
Als „Skandal“ und „kalten Zynismus“ hat die CDU-Politikerin Martina Krogmann die Party des Bundesumweltministeriums aus Anlass der Abschaltung des Atomkraftwerks Stade kritisiert. Das Fest in einem „schicken Berliner Restaurant“ habe nach ihren Recherchen rund 36.000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer gekostet, teilte die Bundestagsabgeordnete aus Stade bei Hamburg am Montagabend in Berlin mit.
Krogmann berief sich auf eine Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs im Umweltministerium auf eine entsprechende Anfrage. Die endgültige Abrechnung der Veranstaltung liege noch nicht vor, heiße es weiter in der Antwort des Ministeriums auf eine Kleine Anfrage der CDU-Politikerin.
„Einfach geschmacklos“
„Man kann zum Ausstieg aus der Kernenergie durchaus unterschiedlicher Meinung sein. Aber an einem Tag, an dem Hunderte Menschen in Stade ihre Arbeit verlieren, für 36.000 Euro auf Steuerzahlerkosten eine Sause zu feiern, ist einfach geschmacklos“, erklärte Krogmann.
Mit der Stilllegung des Kernkraftwerks Stade hatte vor zehn Tagen der von der rot-grünen Bundesregierung beschlossene Atomausstieg begonnen. Der E.ON-Konzern schaltete am 14. November den vor mehr als 31 Jahren in Betrieb genommenen Atommeiler in der niedersächsischen Stadt ab. Bundesregierung und Energieversorger hatten im Juni 2001 nach langwierigen Verhandlungen den Ausstieg aus der Atomenergie vereinbart.
(N24.de, dpa)
Wie man den Artikeln entnehmen kann waren es 200 geladene Gäste
aus dem Bereich Medien, Politik und Wirtschaft.
Bei einer weiteren Veranstaltung zu diesem Thema ist mir
die Anzahl nicht geläufig, geladen waren jedoch AKW-Gegner.
Vielleicht ist die Frage ja erlaubt; aber warum ist dieses Theater sinnlos? Mal angenommen Dein AG setzt Dich und 200 Kolleginen und Kellegen auf die Strasse, würdest Du es begrüssen wenn Trittin dieses Ereignis noch ausgiebig auf Deine Kosten mit einem Besäufnis feierlich ausklingen lassen würde?
Gruß
strangerone
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Mal angenommen Dein AG setzt Dich und 200
Kolleginen und Kellegen auf die Strasse, würdest Du es
begrüssen wenn Trittin dieses Ereignis noch ausgiebig auf
Deine Kosten mit einem Besäufnis feierlich ausklingen lassen
würde?
Da der Atomausstieg das erklärte Ziel ist, wäre es wohl eher seltsam angesichts eines - aus wirtschaftlichen Gründen - geschlossenen Kraftwerks über die verlorenen Arbeitsplätze zu jammern. Schließlich könnte man die Feier ja auch dahingehend interpretieren, daß sich mit der Abschaltung das Risiko des Staates, für Störfälle - die übrigens privat nicht versicherbar sind - aufkommen zu müssen verringert hat.
Wie man den Artikeln entnehmen kann waren es 200 geladene
Gäste
aus dem Bereich Medien, Politik und Wirtschaft.
Bei einer weiteren Veranstaltung zu diesem Thema ist mir
die Anzahl nicht geläufig, geladen waren jedoch AKW-Gegner.
damit ist der Preis von 36.000 Euro absolut OK: 180 Euro pro Person. Derzeit finden überall in Deutschland betriebliche Weihnachtsfeiern statt, da beklagt sich keiner. Hier jammern alle, weil es sich ja um unser Geld handelt, aber uach betriebliche Weihnachtsfeiern kosten unser Geld, nämlich über die Preise, die wir im Laden bezahlen.
Ein gewisses Budget für derartige Veranstaltungen gibt es überall und das ist auch OK. Man darf sich halt nicht erwischen lassen und Trittin heißen.
Gruß,
Christian
(Trittin immer schon nicht leiden Könner)
Deine Rechnung geht voll auf und auch mit der Begründung der allgemein umgänglichen Weihnachtsfeiern habe ich absolut kein Problem.
Doch handelt es sich, aus meiner Sicht, nicht um eine Weihnachtsfeier sondern um ein Happening über die Schließung des wohl größten AG für diese Region.
Ich hätte überhaupt kein Problem damit, wenn Trittin dieses Happening gegeben hätte, von mir aus auch für 70.000 € lediglich mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass er nachweislich hätte verkünden können;
Ja, ich habe mein Ziel erreicht das AKW zu schließen, doch den betroffenen Mitarbeitern konnte eine gleichwertige Stellung in anderen Brangen vermittelt werden.
Das ist aber nicht der Fall! Denn Mr. SAUBERMANN kümmert sich nicht um das Wohl des Volkes! Hauptsache er hat sein erstes Ziel erreicht und wenn er dafür über Leichen gehen muss. Das ist dieser Kreatur egal.
Abweichend von dieser ganz persönlichen Meinung hast Du auf eine an Dich gerichtete Frage keine Stellung bezogen.
Also was ist? Würdest Du noch Beifall klatschen, wenn Du dank dieser Kreatur Deinen Arbeitsplatz verlieren würdest?
Gruß
strangerone
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habe schon lange kein derartig gut durchdachten Kommentar mehr gelesen.
Ist das wirklich Deine Meinung oder hast Du nur Bruchstücke an einer Eurer Pistenbars aufgeschnappt und versucht diese als logisches Statemant zu verkaufen?
Gruß
strangerone
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Das ist aber nicht der Fall! Denn Mr. SAUBERMANN kümmert sich
nicht um das Wohl des Volkes!
er glaubt sehr wohl, daß er im Sinne des Volkswohles handelt, wenn er eine atomkraftfreie Zukunft möglich macht. [Bemerkung: Ich bin für Atomkraftwerke, bevor es da wieder blöde Anfeindungen gibt.]
Hauptsache er hat sein erstes
Ziel erreicht und wenn er dafür über Leichen gehen muss. Das
ist dieser Kreatur egal.
Der Mann mag ein ideologisch verblendeter Idiot sein, aber deswegen ist er keine Kreatur. Komm mal wieder runter.
Also was ist? Würdest Du noch Beifall klatschen, wenn Du dank
dieser Kreatur Deinen Arbeitsplatz verlieren würdest?
Ich klatsche nicht Beifall, wie kommst Du auf den Blödsinn? Ich halte die ganze Veranstaltung für bescheuert, ich halte den Anlaß für bescheuert und auch das Gedankengut, was hinter dem Anlaß steht.
Ich wundere mich aber vor allem darüber, was da für ein Gewese drum gemacht wird.
habe schon lange kein derartig gut durchdachten Kommentar mehr
gelesen.
Ist das wirklich Deine Meinung oder hast Du nur Bruchstücke an
einer Eurer Pistenbars aufgeschnappt und versucht diese als
logisches Statemant zu verkaufen?
Kannst Du das auch ohne persönliche Angriffe?
BTW: HIer in Wien sind Pistenbars recht selten.