… leider hoeren die Nachbarn sowohl die koerperschalluebertragenen Toene als auch den Hall von den Waenden. Die Trittschalldaemmung wirkt wie ein Resonanzkoerper und macht den Raum extrem laut.
Das ist erst einmal merkwürdig. Besteht die Möglichkeit an irgendeiner Stelle, an die Dämmschicht heranzukommen? Trittschalldämmplatten sind relativ weich, Wärmeschutzplatten dagegen hart. Hintergrund: wurde da evtl. anstelle einer Trittschalldämmung ein Wärmeschutz verbaut?? Dann wären die Feststellungen nachvollziehbar. Unwahrscheinlich, sicher, doch nicht ausgeschlossen.
Macht es Sinn, die Fugen an den Waenden entlang mit Silikon auszustophen …?
Frage wurde bereits an anderer Stelle richtig beantwortet (NEIN)
Vor dem Befuellen mit Beton …
Estrich !!
… wurde so eine blaue Schaumstoffbahn an die Wand gelegt.
Das ist der Stellstreifen, der dafür Sorge trägt, dass kein direkter Kontakt zwischen Estrichrändern und aufsteigenden Bauteilen (Wänden) erfolgen kann, als Schallschutzmaßnahme.
Estrichbauer haben mir gesagt, ich soll die Fuge vor dem Fliesen mit Silikon ausfüllen.
Unsinn! Frage ebenfalls an anderer Stelle bereits beantwortet (elastische Abdichtung Sockelfuß)
Badezimmer und Kueche sind so aufgebaut, erst hat die Firma den Holzboden rausgeholt, dann Beton …
Estrich !!
eingefüllt und am naechsten morgen die Fliesen draufgeklebt.
Einen derartigen Schadensfall aufgrund nicht ausreichend trockenem Estrich bearbeite ich derzeit im Auftrag eines Landgerichtes…
Die Verlegung von keramischen Fliesen auf jungen (nicht trockenen) Estrichen muss aufgrund noch nicht abgeklungenen (trocknungsbedingtem) Schwindverhaltens zwangsläufig zu Schäden durch konvexe Verformung führen.
Dass diese Räume die leisesten sind, ist nur durch die Masse des Bauteils zu erklären. Schallreflektionen von den Wänden sind natürlich von der Wandoberfläche und dem Interieur abhängig (Putz, Tapete, Regale etc.)
Wenn man eine Dämmung unter den Estrich für nassverlegte Fliesen legt
… „nassverlegte Fliesen“, das gibt es nicht…
… gibt es dann wieder mehr Schall im Raum und ist diese Wärmedaemmung überhaupt effektiv?
Nun steht wieder der Begriff „Wärmedämmung“ im Raum?
Es ist völlig unklar, welcher Aufbau da seinerzeit eingesetzt wurde. Wer keramische Fliesen auf einen noch jungen (und dadurch noch feuchten) Estrich verlegt, der bringt es möglicherweise auch fertig, anstatt einer Trittschalldämmung Wärmedämmplatten einzusetzen.
Eventuell sind wir hier einem „Pfusch am Bau“ auf der Spur?
mfg - Klaus -