Hallo Experten,
ich habe Streit mit meinem Vermieter, der direkt unter mir wohnt. Der Bretterboden meiner Wohnung verfügt über keine Trittschalldämmung und quietscht bei jedem Schritt. Ich möchte aber nicht ausziehen.
Als Friedensangebot dachte ich mir, der Vermieter bezahlt das Material und ich verlege es in Eigenregie. Nun möchte ich aber nicht anfangen, einen Estrich zu mörteln, Spanplatten zu verschrauben oder einen Laminatboden zu verlegen. Gibt es effektive Lösungen, die man wie eine Auslegware verwenden kann? Ich dachte z.B. an eine 1cm hohe Schicht Dämmaterial und darauf einen Teppichboden.
Danke für die Antworten
Gruß Gerold
Wenn Holzdielen beim Begehen Geräusche von sich geben, dann hat das seinen Grund. Und der liegt zu 99,9% in der Tatsache begründet, dass zumindest einige Dielen lose sind.
Es resultiert aus einer Bewegungsmöglichkeit des Holzes, einem „Spiel“ im Sinne von Toleranzen, wenn beispielsweise Parkettdielen genagelt wurden und das Holz austrocknet.
Dann hat das Holz zum Nagel-/Schraubenschaft Bewegungsmöglichkeiten, bei Druckbeaufschlagung wird es „nach unten“ gedrückt und singt an dem feststehenden Nagelschaft das Lied von der Freiheit.
Etwas genauer: es quietscht.
Nein, Ölen ist nun keine wirklich gute Idee!
Besser: erneut befestigen durch nachschrauben, mit Spax-Schrauben beispielsweise (ohne Schaft mit durchgehendem Gewinde).
Doch Vorsicht! Hier legt man Hand an an des Vermieters Eigentum.
Man könnte mit ihm vereinbaren, dass sich ein Handwerker auf seine Rechnung natürlich (und durch ihn beauftragt!) der Sache annimmt.
Ich schätze einmal, unabhängig von der Flächengröße (es ist ja ein Wohnrauam) wird ca. 1 Arbeitsstunde anfallen.
Danach quietscht nichts mehr.
[Außer: die Rechnung des Handwerkers wäre exorbitant hoch, aufgrund der verwendeten Goldschrauben. Dann quietscht dennoch nur der Vermieter, die Dielenbretter bleiben ruhig …]
Scherz beiseite: mit geschätzt 50 - 100,–€ müsste das Problem in den Griff zu kriegen sein.
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Auf eine ruhige Zeit, mfg - Klaus -