Habe folgendes Problem. Wohne in ein Mietshaus mit 3 Etagen und das Dachgeschoss wurde vor Jahren ausgebaut. Nun wollte ich dieses Nutzen und musste feststellen das man eine Etage tiefer jeden Schritt und Tritt hört. Derzeit ist ein Fussbodenteppich verlegt und darunter befinden sich so einen Art Gipskartonplatten und darunter sind die Hohlräume mit Schüttung gefüllt (weißes Granulat).
Was für möglichkeiten habe ich, den Fussboden zu dämmen. Die Auslegware soll sowieso gewechselt werden und Laminat ist nicht so mein Ding.
Hallo -wer auch immer (da nicht benannt)-,
Schallschutz im Wohnungsbau ist ein klassiches Gebiet für den Eigentümer des Wohnobjektes. Der Mieter hat da keine Optionen, was Umbaumaßnahmen oder Erweiterungen in Richtung Trittschallschutz angeht.
Mit dem Untergrund verklebte Bodenbeläge sind ebenfalls als „Bestandteil des Bauwerks“ zu bewerten - heißt: Sache des Eigentümers.
Nach neuester bzw. aktueller Rechtssprechung aus dieser Kalenderwoche hat der Mieter eines Wohnobjektes den Anspruch auf genau den Schallschutz, der zum Zeitpunkt der Gebäudegründung als Stand der Technik angenommen wurde!
Also: das bitte berücksichtigen und ggf. auf ein Mietobjekt mit jüngeren Standard-Baubedingungen zurückgreifen.
Ansonsten ist ein guter Trittschallschutz mit einem entsprechend hochwertigen Teppichboden (heißt: große Nutzschichtdicke und -dichte) zu bewerkstelligen.
-.-.-
Mfg Klaus
Meine Freundin konnte da mal ein Lied von singen: Die Wohnung über ihr wurde jahrelang von einem älteren Ehepaar bewohnt, dann zogen aktivere Mieter ein.
Zu machen war da gar nix, da das Haus Anfang der 60er Jahre gebaut wurde und die Trittschalldämmung dem damaligen Stand entsprach.
Da hilft nur mit dem Vermieter reden und eventuell Kosten selbst übernehmen.