Trockenausbau mit welchem holz am besten?

Hallo,
Habe ein Büro angemietet und möchte gerne trockenbau machen, da es ein altes Gebäude ist und Wärmedämmung nicht ausreichend vorhanden ist.Frage ist welches holz kann ich für ein ständerwerk benutzen?welche rigipsplatten sind vorteilhaft?Dämmung sollte ja nicht unter 40mm sein , hab ich gelesen.in dem trockenausbau soll neue Elektronik verbaut werden.

Hallo candela86!
Für das Ständerwerk würde ich Metallprofile nehmen. Die haben auch schon Aussparungen und vorgestantze Stellen um Elektrokabel durchzuführen. Sie sind auch einfach mit der Blechschere zu bearbeiten. Die grauen Rigipsplatten nimmst Du für Trockenräume, wie z.B. Büro. Die grünen für Feuchträume, wie z.B. Bad. 40 mm Dämmung ist gut, aber da weiß ich auch nichts genaues. Viel Spaß!

Damals hat man die Verkabelung beim trockenbau ohne leerrohre für Elektronik gemacht, ist dieses jetzt Pflicht? Kann mich da nur noch teilweise dran erinnern.

zum Trockenausbau an sich kann ich dir leider nicht viel sagen, nur so viel: dicker als 40 mm würde ich die Dämmung auf keinen fall machen, eine zu dicke innendämmung ist geradezu ein Garant für Schimmelbildung…

zur Elektrik kann ich dir ein wenig mehr sagen:

Wenn es denn ein Büro werden soll, dann wäre es angesagt, da wo die Schreibtische hin sollen, einen sognannten Brüstungskanal AUF der wand zu installiren. weil wenn du ihn IN der wand installierst, dann baust du dir eine Kältebrücke…

vom Brüstungskanal aus solltest du dir ein paar dicke Kabelrohre zu einem Platz legen, wo deine infrastruktur untergebracht wird,

also (kabel)modem, router, switch und oder telefonanlage. da kannst du dir dann einige Strom und telefonleitungen so wie netzwerkkabel etc. duch ziehen und die Anschlüsse entprechend herstellen.

willst du keinen brüstungskanal, musst du dir anderweilig helfen. z.b. in dem du in regelmässigen abständen gruppen von 3 oder 4 Hohlwanddosen installierst. zu jeder der gruppen legst du dann eine entsprechende anzahl an leitungen. z.b. 2 Netzwerkkabel, ein telefonlabel (4-paarig) und natürlich strom.

den strom kannst du auch von dose zu dose ziehen, und mit wagoklemmen duchverbinden…

ich würde mich auf jeden fall mit einem erfahrenen elektriker kurzschließen. was er zur kapazität des vorhandenen anschlusses meint, und gegebenenfalls vom verteiler aus einen oder vielleicht auch mehrere stromkreise ziehen.

lg, Anna

Hallo, ich würde mich zuerst an einen Trockenbauer wenden, dieser wird ihnen wohl empfehlen blechprofile zu verwenden und ganz normale regips platten. für die elektroinst. bitte nur hohlwanddosen, diese sind orange, für den trockenbau verwenden. Die löcher sind NUR mit einem 68 mm Lochsäge zu bohren.
Gruß Rothaar

Hallo nochmal!
Du meinst bestimmt die Elektrik. Elektronik findest Du im Radio etc. Aber zur Frage. Nein, es ist keine Pflicht. Ohne Leerrohre müssen die Leitungen vorher in die Wand. Mit Leerrohr können die Leitungen nachträglich eingezogen werden, vorausgesetzt, die Rohre sind ohne scharfe Ecken verlegt. Ich habe lieber ohne gearbeitet.

Hallo,
da ich Elektiker bin, kann ich dir hierzu keine Auskunft geben.
Gruß
deCarlo

Hi
Für den Trockenausbau als nachträgliche Innenwandverkleidung eignet sich Bauhholz - Nadelholz Güteklasse II. Das ist Tanne,Fichte. Es sollte aber abgelagertes Holz sein. Bei frisch eingesägtem und geschnittenen Holz besteht die Gefahr, dass sich das Holz „wirft“, wenn es verbaut wurde. Dies hätte "schiefe"Wandflächen zur Folge. Als Wärmedämmung wären Mineralwollematten zu empfehlen, da diese den Wasserdampfhaushalt des Gebäudes nicht stören. Die Dampfdiffusion bleibt ungestört. Das Verlegen von NYM-Kabeln hinter den Rigipsverkleidungen ist problemlos möglich. Für normale Büroräume ist die einfache Standard-Rigpsplatte geeignet. Für Feuchträume gibt es die grün gekennzeichneten Rigpsplatten.
MfG
Williwu

Hallo,

von Trockenbau habe ich leider wenig Ahnung. Ich verstehe deine Frage aber jetzt dahin gehend, dass du die Aussenwände mit Rigips isolieren möchtest. Wenn da Schalter und Steckdosen in diese Verkleidung mit eingebaut werden sollen, dann benötigst du eine Tiefe von mindestens 5cm zzgl. Isolierung. Eine Dachlatte wird da schon eng. Trockenbauer nehmen dafür meistens eine Aluprofilschiene. Der Vorteil bei der Schiene ist auch, dass diese vorgestanzte Durchführungen hat, durch welche man Kabel stecken kann. Dann braucht man keine Löcher bohren oder Hölzer einsägen. Auf jeden Fall müssen für die Schalter oder Steckdosen Hohlwanddosen (sind je nach Hersteller entweder orange oder grün und speziell für die Aufnahme von Schalter und Steckdosen in Trockenbauwänden vorgesehen) gesetzt werden. Auf keinen Fall einfach nur ein kleines Loch gesägt und dann die Steckdose ohne Hohlwanddose eingesetzt. Hat u.a. etwas mit Brandschutz und mit einer sicheren Befestigung der Steckdose zu tun. Was nun für eine Gipskartonplatte genommen werden sollte oder vielleicht doch lieber eine OSB-Platte und was bei der Dämmung noch zu beachten ist (Vermeidung von Schwitzwasser o.ä.) kann ich dir leider nicht beantworten. Da müsstest du dich mal bei einem Trockenbauer oder vielleicht bei einem kompetenten Verkäufer im Baumarkt schlau fragen.

Viel Erfolg

Pewolse

Also für das Ständerwerk gibt es tausende Antworten in Google. siehe hier: http://www.google.de/imgres?biw=1280&bih=877&tbm=isc…

Welche Art der Rigibsplatten richtet sich erst mal ob Trocken oder Nassbereich…desweiteren die Größe der Platten, ob ich alleine oder zu zweit arbeite…

Elektrik würde ich bei einem Altbau in dem Falll mit erneuern, da die ganzen Stemmarbeiten ja flach fallen…

Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen. Aber das sind umfangreiche Fragen und das Internet hilft da sogar mit Bildern sehr viel weiter

Hallo,
Habe mir schon nym y 3x 2,5mm besorgt, für die Verkabelung.im baumarkt kann man unterschiedliche gipskartonplatten kaufen, worauf sollte man da genau achten?

Möchte ein Büro einrichten und ein Bad, im baumarkt habe ich schon die richtige platte für feuchträume gefunden.es soll auf jedenfall zu zweit gearbeitet werden.dadurch das ich keine Erfahrung im trockenbau habe,möchte ich auf gar keinen Fall das ich Schrott kaufe.muss die gipskartonplatten für das Büro auch für das ständerwerk extra sein oder kann man auch die günstigste platte kaufen?

Hallo, der verteilerkasten soweit ich weiss, soll wohl auch erneuert werden. Das wäre dann soweit kein Problem. Mit der mehrschaltung des Stroms muss ich mich nochmal auseinander setzen. Ist schon zu lange her.danke

Hallo candela86,
die Verwendung von Trockenbauprofilen
wäre aus meiner Sicht eher geeignet. Diese Profile sind leicht zu verarbeiten, es gibt sie in verschieden Breiten und sie sind sehr stabil. Durch die Breite des Profils kann ich selbst die Stärke der Isolierung bestimmen. An die Profile würde ich OSB - Platten schrauben und darauf dann eine 12,5 mm Gipskartonplatte anbringen. Bevor die zweite Seite der OSB - Platten angebracht wird, kann man dann die neue Elektroinstallation vornehmen.
MfG Peter

Hallo !
Für die Verkabelung innerhalb von Räumen genügt allerdings ein NYM-Kabel von 3 bis 5 mal 1,5 qmm Querschnitt, es sei denn,dass du an allen Verbraucherstellen mehr als 2000 Watt Verbraucher anschließen willst. Das ist wohl sicherlich nicht der Fall.Bei 2.5 qmm Querschnitt der einzelnen Adern ist die Verdrahtung innerhalb von Steckdosen und Schaltern usw.recht schwierig.
Bei sogenannten Gipskartonplatten braucht man keine besonderen Merkmale zu beachten, wenn diese von Markenherstellern, wie Rigps, Knauff usw., hergestellt sind. Man verwendet im Regelfall die normale gängige Stärke (ca. 9 -11 mm).Bei der Größenabmessung sollte man die Plattengröße wählen, die für den Transport in die Räume und für das Händling sich nach eigener Meinung am besten handhaben läßt. Über Platten für Feucht- oder Wohnräume - weißgrau oder grün, berichtete ich schon.
MfG
williwu

Hallo!
Ich bin zwar kein Trockenbauer aber evtl. kann ich dir helfen.

Als Holz nimmst Du einfache aber gerade Dachlatten aus dem Baumarkt.

Da Du eine sog. Kreuzverlattung machen musst (Hinterlüftung), kommst auf deine 40mm. Der Abstand der senkrechten Latten sollte 60 cm nicht überschreiten.

Bei der Dämmung von Aussenwänden musst Du auch eine Dampfsperre einbauen, da sich hinter deiner Verkleidung immer Kondenswasser bildet und Du sonst Schimmel an den Wänden bekommst.

Die Dampfsperre besteht aus einer Folie und Klebeband und muss absolut dicht sein. Schwierige Übergänge zu Wänden und Decken müssen seperat abgeklebt werden. Ebenso alle Kabeldurchführungen.

Das muss richtig dicht sein!!!

Schau mal auf die Seite von Hornbach. Dort gibt es gute Bauanleitungen.

Der Regips muss auf alle Fälle für Feuchtraum geeignet sein.

Eine Bitte zum Schluss:

Wenn Du Elektrotechnischer Laie bist, dann überlasse die Kabelverlegung und alle Anschlüsse einem Elektriker. Das gilt insbesondere für gewerbliche Räume.

Strom kann töten!!!

Gruß Ralf

Sorry,
bin jetzt erst aus dem Urlaub zurück gekommen.
Außerdem bin ich sowieso der falsche Ansprechpartner, da ich nur für Elektroinstallation zuständig bin.
Ich hoffe jemand anders konnte dir weiterhelen.

Sönen Gruß