bisher habe ich immer nur mit frischer Hefe gearbeitet. Weil mir aber immer wieder Hefe schlecht geworden ist, und ich ausgerechnet am Wochenende immer auf spontane Hefebäckereien aus bin, habe ich mir jetzt ein paar Päckchen Trockenhefe zugelegt.
Meine Erfahrungen bisher: Ganz schlechte.
Angeblich soll das Zeug in lauwarmem Wasser schäumen - tut es bei mir nicht (oder wie lang muss man da warten?)
Dann: Was mache ich, wenn auf der Packung steht, mit 100 ml Wasser ansetzen, ich für das Rezept aber 250 ml Milch brauche? Ich hab’s einfach in die Milch gerührt, hat aber nicht funktioniert.
Wer ist Experte für Trockenhefe und kann mir sagen, was ich falsch mache. (Vielleicht doch wieder Frischhefe kaufen?)
Also ich nehme nur noch Trockenhefe und habe keine Probleme.
Die Hefe in einer Tasse lauwarmen (ca. 30 Grad) Wasser auflösen und etwas Zucker dazugeben. So etwa einen 1/4 Teelöffel. Dann 5-10 Minuten stehen lassen. Mit Milch sollte es auch gehen, die dann aber auch etwas anwärmen. Das wichtigste ist der Zucker, damit kommt die Hefe wieder richtig in Gang.
wenn Du lieber mit Frischhefe arbeitest, dann frier Di doch
einfach ein paar Würfel ein! Profis schwören sogar darauf, dass
eingefrorene Hefe (die man gar nicht erst auftauen muss, sondern
in gefrorenem Zustand in lauwarmes, leicht gezuckertes Wasser
einrührt) noch viel besser „anspringt“ als ganz frische!
Viel Erfolg wünscht
Bolo2L
Hallo Irene,
komm bloss nicht hierher… hier gibt’s naemlich gar keine frische Hefe (jedenfalls nicht im Supermarkt) [hier=Saudi Arabien]. Und vorher hab ich in Zimbabwe gewohnt, da gab es Frischhefe nur in 1/2kg Paketen (kein Witz!).
Ich nehm nicht die normale Trockenhefe, sondern die "Instant"hefe (keine Koernchen, sondern sieht aus wie hellbeige Metallspaene) und mix die Direkt in den Teig. Funktioniert ohne Probleme bei ‚normalen‘ Teigen und in der Brotmaschine. Achja, wichtig ist ein kleines bissel Zucker (oder Honig oder Molasse), damit’s richtig treibt.
Gut Back!
Elke
niemalsnicht trockenhefe
hi irene,
also bei mir hat es mit trockenhefe noch nie geklappt. ich halt mich schon für ziemlich hefeteig-tauglich, also liegts an dieser trockenhefe, nicht an mir ;o)
wollt ich dir nur zum trost sagen *gg*
aber die tips hier in dem thread sind gut … werde nacher beim einkaufen mal hefe mitbringen und einfrieren, das prob mit der verreckten hefe am wochenende hatte ich nämlich auch immer.
instanthefe??? kenn ich nicht… wo kriegt man denn das???
wünsch dir ein schönes we und viel spass beim backen!
muschel
hm … habe am Donnerstag einen Hefeteig für Weihnachtsgebäck gemacht. Hab’ alle Zutaten zusammengeworfen (Mehl, Salz, Zucker, Milch, Eier) das ganze etwas verührt und danach die Trockenhefe rein und gut verknetet. Nach einer Stunde hatte ich einen wunderschönen Hefeteig. Ich habe mit Trockenhefe noch keine Probleme gehabt. Reinstreuen … fertig.
Ich nehme nur Trockenhefe: Ich kaufe die gebindeweise ( 35 ST) und backe alles damit, Brot und Kuchen. Ich hatte noch nie damit Probleme. Klärt mich doch mal über den Unterschied zwischen Trocken -und Instanthefe auf.
Der Zucker machts, und die Wärme beim Anrühren ( warme Flüssigkeit und Wärme beim Gehen ) und dann klappt das schon mit der Trockenhefe.
Gruß
Corinna
ich steuere mal eben meine bescheidenen Erfahrungen mit Hefe bei, die sich letztlich nur auf Pizzateig erstrecken.
Mit Wasser wird die Trockenhefe dabei gar nicht verrührt, sondern in die anderen Zutaten, im wesentlichen Mehl, reingehauen. Das ganze wird dann nach Gefühl mit Wasser vermengt und geknetet. Nach 1-2 Stunden im geheizten Wasserbett ist der Teig dann fertig. Angeblich soll das aber auch ohne Anschaffung eines Wasserbettes gehen:wink:, so zum Beispiel (in sicherer Entfernung) an einer Heizung.
und ich meine beim zugucken wenn mama streuselkuche backte und ich die hefe angesezt habe
das was in den tüten drin ist ist gefriergetrocknete hefe, also dasselbe wie in blöcken in alufolie verbackt erhältlich ist aber ohne wasser, deshalb halten sich die tüütenauch länger
zum ansetzen ganz nach „bedienungsanleitung“ auf der rückseite der tüte ca 1/4 l lauwarmes (so als ob man ein baby baden wollte) wasser und etwas zucker (teelöffel oder so) und die hefe dazu geben, warm halten (ich habs einfach abgedeckt auffe heizung gestellt), der schaum entsteht dadurch, das die munteren tierchen CO2 erzeugen sobald die vermehrung einsetzt dazu brauchts ne zeit (ca 1/2 bis 1 h)
die gefriergetrockneten pilze/bakterien (was auch immer) müßen erstmal quellen, bevor se anfangen können sich zu vermehren, dazu brauchen se nahrung (zucker).
man kann auch von der schaumigen masse hinterher neue kulturen ziehen, aber das ist ein anderes thema
Der Zucker machts, und die Wärme beim Anrühren ( warme
Flüssigkeit und Wärme beim Gehen )
Ist die Flüssigkeitsmenge und Art egal? (s. ursprüngliche
Frage)
Hallo Irene.
Egal ist vielleicht nicht ganz richtig. Ich sag mal, so etwa 100ml, ich mach es nach Gefühl, so das die Hefe schön angerührt ist. Die Hefe, die ich meine, wird angerührt und mit Zucker und Wasser ( oder Milch) im Warmen stehen gelassen, bis sie schäumt. Sie wird nicht, wie EXC beschreibt in den Teig gemischt ( das gibts auch, aber das ist nicht das , was ich verwende). Dann ist sie eigentlich so, wie die Würfelhefe zu verwenden.
Und wie lange dauert es, bis die Hefe so weit ist? (s.
ebenfalls ursprüngliche Frage)
Das dauert so 10-15 Minuten. In der Zeit such ich mir immer andere Arbeit, damit sie nicht dauernd anstarren muss und gucken ,ob schon was geht
also, dass man Trockenhefe vorher anrührt habe ich ja noch nie gehört ! Ich vermische sie etwas mit dem Mehl, gebe dann Salz und Zucker (mit beidem sollte die Hefe nicht zu direkt in Berührung kommen) dazu, dann die Flüssigkeit (und evtl. Fett). Dann kommt das wichtigste : Lang und gründlich kneten !!!
Wenn der Kleber sich richtig entwickelt hat (der Teig ist jetzt schön elastisch, du merkst einfach : jetzt ist er gut !) dann lässt sich der Teig selbst im Kühlschrank kaum noch bremsen (dort braucht er zwar etwas länger, wird aber feinporiger und zarter).
Nur ziehen darf es nicht, desshalb immer mit einem Küchentuch abdecken oder (bei einer großen Tupperschüssel) Deckel zumachen.
Ich benutze nur dann noch frische Hefe, wenn das Ergebnis diesen typischen Hefegeschmack haben soll (mag ich zum Beispiel bei Dampfnudeln gerne), Brot und Pizza schmecken mir mit Trockenhefe einfach besser.
Viel Erfolg mit den tollen Tütchen