Hallo,
seit dem Wochenende bin ich stolze Besitzerin eines Trockners 
Mein erster Trockner und ich bin wirklich noch total unerfahren auf dem Gebiet.
Ich habe mir einen gebrauchten (ca. 2 Jahre alt) AEG Lavatherm 57700 zugelegt.
Nun probiere ich hier natürlich fleissig aus.
Der Trockner hat ja zig Programme und teilt diese in Baumwolle (bügel, schrank-, extratrocken, usw.) und Mischgewebe (bügel-, schrank-, usw.)
Nun habe ich mich heute für das Programm Baumwolle schranktrocken entschieden und die Wäsche war zum Teil supertrocken und zum Teil noch recht feucht. Ich weiß nun nicht, ob’s an der Menge lag oder ob der Trockner nicht richtig funktioniert. Ich hab die Wäsche mal gewogen und es sind 5kg, also die Obergrenze des Trockners. Aber es waren alles recht große Wäschestücke (2 Handtücher, 2 Kopfkissenbezüge, 2 Spannbettlaken 140x200, 1 Bettbezug 200x200 und ein Mikrofaserbademantel). War das vielleicht einfach zu viel?
Soweit ich informiert bin fühlt der Trockner ja, ob die Wäsche trocken ist und schaltet dann ab. Ich könnte mir also gut vorstellen, dass er bei solch großen Wäschestücken gar nicht richtig „fühlen“ kann, wenn z.b. ein 200x200cm Bettbezug mit drin ist und zusammengeknüddelt ist, wie will der Trockner das da auch messen?!?
Liegt’s wirklich daran oder ist der Trockner nicht in Ordnung?
Als ich vorgestern mehrere kleinere Wäschestücke (Pullis, Hosen, …) auf Baumwolle Schranktrocken getrocknet habe, waren die irgendwie schon trockener, haben sich aber irgendwie noch ein ganz klitzekleines bisschen klamm angefühlt, aber auch da hab ich den Trockner gut voll gepackt 
Hoffe Ihr könnt mir mit Euren Erfahrungen ein bissl helfen 
Liebe Grüße von
Sandra
Hallo Sandra,
ich habe die erfahrungen gemacht,dass ich gleichgrosse textilien in den trockner geben muss.und wenn ich zb handtücher mit jeans in den trockner zusammen tue dauert es auch länger.
mein trockner hat auch kein sensor indem er fühlt wenn die wäsche trocken ist,sondern läuft nur solange bis das programm zuende ist.
das ist meine erfahrung…
gruss,jacky
Hallo Sandra…
so ein wenig klamm ist normal
aber wg. der großen Sachen - die verknuddeln zu doll - bei mir passiert es sogar mitunter das fast alles in einem Bettbezug drin sind - dadurch werden die natürlich nicht trocken.
der Trockner kann zu einem bestimmten Feuchtigkeitsgrad messen - denn wenn zu wenig Sachen o zu wenig Feuchte da ist, verändert es nur unwesentlich den Feuchtigkeitsgehalt - deswegen hast du zusätzlich noch einmal die Minuten zum Trocknen - dann trocknet der, ohne Messung, bis die Zeit um ist…
LG
Andrea
Hallo Sandra
ich vermute du hast keine Gebrauchsanleitung aber die schicke ich dir gerne per mail . Dort stehen viele Antworten zu deinen Fragen drin .
Die Funktion einer Feutigkeitsprüfung ist folgende
Es wird über die Elektronik nach dem Prinzieb einer Wiederstandsmessbrücke ein sehr kleiner Strom über die Rippen im Trockner dann über die Wäsche zur Trommel geleitet und wieder zurück zur Elektronik . Da Wasser im algemeinen Strom gut leitet und je trockender die Wäsche wird immer schlechter leitet wertet die Elektronik das aus und schaltet das Programm weiter .
Nun kommt es durch Abrieb im Lager zu Übergangswiederstände das heist es gibt Fehlmessungen . Das lässt sich aber dur eine zusätzliche Schleifkontaktbürste beheben . Ist als Ersatzteil erhältlich .
Nur ist auch zu bedenken das wenn unterschiedlich dicke Wäsche im Trockner ist es noch zu feuchten stellen kommen kann . im algemeinen ist dafür das Programm Extratrocken . Für den fall das geringe Wäschemengen im Trockner sind kann es auch zu Fehlmessungen kommen weil die Wäsche nicht beide Kontaktpunkte gleichzeitig berühren . Dafür ist die Möglichkeit vorgesehen ein Zeitgesteuertes trocknen zu wählen .
Falls du eine Betriebsanleitung brauchst sende mir bitte eine mail , dann bekomst du sie als Adobe pdf Datei zugesant .
Mit freundlichen Gruß H. Kollmeyer
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Hallo,
ein bißchen technisch: Der Trockner fühlt „außen“, d.h. die Schöpfrippen in der Trommel sind elektrisch gegen die Trommel isoliert und beim „umschöpfen“ der wäsche während dem drehen, mißt er mit der Schöpfrippe gegen die Trommelwand den Feuchtegrad.
Hast Du nun Spannbettlaken oder Bettwäsche und Kleinkram drin, knuddelt sich das manchmal total zusammen und die kleinen Sachen kommen nicht mehr heraus aus dem Bettlaken/Spannbettuch, somit fühlt er „Spannbettuch trocken“ und schaltet ab.
Handtücher sind sowieso eine Sache für sich, da sie dicker sind, ebenso wie Bademäntel und Jeans. Hat man nun dünne Sachen (Taschentücher, Bettwäsche) zusammen mit den „dicken Dingern“ drin, fühlt er als erstes das dünnere schon getrocknete Zeug und die dickeren Stoffe sind noch etwas klamm.
Im Gegenzug kann es passieren, daß wenige dünne Stoffe bei vielen dicken übertrocknet/überheizt werden und (leichten, meist nicht sofort sichtbaren) Schaden nehmen.
Du mußt jetzt nicht alles auseinandersortieren und „halbe Maschinen“ füllen, das ist unwirtschaftlich.
Stelle den Trockner bei dicker Wäsche auf „Extratrocken“, bzw sortiere nach dem Trocknen aus und lasse nochmal das dicke alleine durchlaufen.
Was Du NIE tun solltest: Mitten im Programm eine neue Fuhre dazutun. Der unterschiedliche Feuchtegrad und die evtl. Überfüllung ruinieren Wäsche und Gerät.
gruß
dennis
*derzuhausemaschinistist*