So geht amn am besten vor:
Vorgehensweise
Keiner der am Markt angebotenen Virenscanner ist perfekt. Es ist deshalb eine gute Idee mit einem zweiten oder dritten Antivirenprogramm zu scannen. Sehr leistungsfähige (kostenlose) Virenscanner sind MicroWorld AntiVirus Toolkit Utility (MWAV) und BitdefenderFree.
Auch der Einsatz eines anderen Betriebssystems zum Überprüfen des Rechners (z.B. Kmoppicillin oder BartPE) kann sich als hilfreich herausstellen, da hier beim Prüfen etwaige Verschleierungsoperationen des Schädlings vermieden werden.
Da aber alle Virenscanner Probleme mit Trojanern und Spyware haben, grundsätzlich mit Spyware- und Trojanerscanner zusätzlich prüfen: Spybot Search&Destroy, a² (emisoft) oder adaware. Für alle eingesetzten Programme gilt: Vor dem Einsatz aktualisieren (updaten)!
Dannach checken mit HijackThis und MSConfig.
Dann Systemwiederherstellung (nur Windows XP) deaktivieren und im abgesicherten Modus booten. Nochmal Virenscanner, Spybot und a² drüber laufen lassen und mit HijackThis überprüfen/fixen. Wenn keine Fehler mehr, neu booten und die Systemwiederherstellung wieder aktivieren.
Eine Garantie, dass der Schädling weg ist, hast du aber nicht. Hier hilft nur Formatieren und Neuinstallation der Festplatte. Eine Anleitung findest du hier http://www.trojaner-board.de/showthread.php?t=16918.
Du solltest dir aber mal grundlegende Gedanken machen, warum du den Schädling bekommen hast und entsprechende Vorsorgemaßnahmen ergreifen (Stichwort 10 goldene Regeln).
Infos und Downloads zum Thema findest du auf meiner Webpage http://www.comsafe.de
Was die Qualitäten von Knoppicillin betrifft, so habe ich am Wochenende mit dem Rechner eines Freundes leider keine gute Erfahrung gemacht. Von den auf der CD vorhandenen Virenscannern hat keiner die Schädlinge gefunden, ein Scanner scheiterte an der Prüfung von Password gesicherten Dateien und hängte sich auf. Erst Spybot und Adaware haben die Schädlinge gefunden. Dies soll aber nicht als Kritik an der oben beschriebenen Vorgehensweise verstanden werden sondern soll darauf hinweisen, dass ein Lösungsweg alleine meist nicht ausreichend ist.