Trotz rheumatischer erkrankung medizinstudium?

hey,

wisst ihr, ob es moeglich ist, trotz rheumatoider arthritis oder fibromyalgie eine ausbildung zur medizin technischen assistentin fuer die funktionsdiagnostik zu machen?
und wie sieht das ganze aus fuer ein medizinstudium?

momentan kann kein arzt direkt sagen, ob ich eine rheumatische erkrankung habe, meine blutwerte passen zwar sehr gut, meine symptome sind allerdings etwas untypisch. Im alltagsleben werde ich noch nicht allzusehr eingeschraenkt, ich kann immer noch meine aufgaben etc. ausfuehren, zwar unter starken schmerzen, aber es ist moeglich.
dennoch weurde ich gerne wissen, worauf ich mich in zukunft einstellen muss, falls die naechsten ergebnisse positiv sind.

liebe grueße

dennoch weurde ich gerne wissen, worauf ich mich in zukunft
einstellen muss, falls die naechsten ergebnisse positiv sind.

damit meinte ich, falls die naechsten blutwerte, untersuchungen etc.
positiv ausfallenn, fuer mich natuerlich in dem sinne negativ.

hi, also,

ich schieß mal aus der Hüfte: Mit Deiner Erkrankung solltest Du kein Problem mit einer Eignung fürs Med.Studium haben. Beispielsweise hat jeder Mensch in Deutschland das Recht, bei entsprechender Qualifikation ein Studium durchzuführen. Natürlich wirds dann später im Berufsleben mit gewissen physischen Einschränkungen verbunden sein, aber gerade in der Medizin hat man so vielfältige Möglichkeiten, seine Nische zu finden.

Gruß,

Phil

wisst ihr, ob es moeglich ist, trotz rheumatoider arthritis
oder fibromyalgie eine ausbildung zur medizin technischen
assistentin fuer die funktionsdiagnostik zu machen?
und wie sieht das ganze aus fuer ein medizinstudium?

Bei dieser Fragestedlloung weiß man nichts: Keine Altersangabe, keine Sxmptomatik, keine Krankheitsdauer, welche Untersuchungen bisher gelaufen sind
und die Gleichsetzung von rheumatoider Arthritis und Fibromyalgie ist auch gerade glücklich.

Also ein paar Informationen wären nicht schlecht.

Hallo,

warum sollte das denn nicht gehen, um Gottes willen?

Ich würde einer Rheumatikerin zwar abraten, eine Ausbildung zur Fliesenlegerin oder zur Profitänzerin zu machen (obwohl ich sogar von einer mit RA weiss, aber da war erst der Beruf und dann die Krankheit…), aber dein Kopf funktioniert doch. Was läge da näher als eine „kopflastige“ Tätigkeit? Ärztin kann man zur Not auch im Rollstuhl sein.

Abgesehen davon: Mach dich nicht verrückt. Dein Leben ist nicht zu Ende, du brauchst noch nicht die Rente beantragen :wink:.

Ich weiss genau, wie man sich in deiner Situation fühlt, ohne Diagnose, ohne eindeutiges Krankheitsbild, mit furchtbaren Schmerzen und mit dem Schreckensbild einer chronischen Krankheit konfrontiert - man denkt, das Leben sei zu Ende und sieht sich schon im Rollstuhl. Ich weiss nichts darüber, wie lange du deine Beschwerden hast, und wie bzw. ob überhaupt du momentan behandelt wirst.

Aber das wird nicht so bleiben. Wenn man eine rheumatoide Arthritis z.B. einigermaßen frühzeitig behandelt, hat man gute Chancen, die Krankheit aufzuhalten und beschwerdefrei zu werden und dauerhaft zu bleiben. Manche sprechen sogar von einer Heilungschance, wenn man innerhalb der ersten 4 Monate eine Basistherapie beginnt.

Oder du hast es vielleicht gar nicht. Die Blutwerte sind kein Beweis, nur ein Indiz. Lass jetzt den Kopf nicht hängen und mach dich nicht verrückt. Das wird wieder besser.

Wenn du Lust hast, schreib doch ein bisschen mehr dazu, z.B. wie alt du bist, seit wann du die Schmerzen hast und wie sie begonnen haben.

Hast du erhöhte Entzündungswerte oder nicht? Falls nein, schaut es eher nach Fibromyalgie aus, falls ja, nach RA.

Dass deine Symptome nicht eindeutig passen, heißt nicht unbedingt was. Ich hab auch RA (zumindest einen dringenden Verdacht seit Jahren) aber ich hab gar nichts im Blut nachweisbar (außer anfangs die Entzündung), auch keine geschwollenen Gelenke, keine Morgensteifigkeit,und es waren auch nur die großen Gelenke betroffen, nicht z.B. die Finger. Und wehgetan haben mir auch nicht die Gelenke, sondern es hat sich angefühlt wie extremer Muskelkater.

Damit habe ich meine Ärzte auch ziemlich herausgefordert, aber die sollen es auch nicht so einfach haben:wink:.

Ich bin jetzt auf jeden Fall seit Jahren komplett beschwerdefrei und in meiner Arbeit hat niemand was gemerkt.

Gute Besserung und viele Grüße
G.

Abgesehen davon: Mach dich nicht verrückt. Dein Leben ist
nicht zu Ende, du brauchst noch nicht die Rente beantragen
:wink:.

ohne Diagnose, ohne eindeutiges Krankheitsbild, mit furchtbaren
Schmerzen und mit dem Schreckensbild einer chronischen
Krankheit konfrontiert - man denkt, das Leben sei zu Ende und
sieht sich schon im Rollstuhl.

Das ist nicht mein Problem, ich habe keine Angst vor einer Diagnose, ich denke auch nicht, dass mein Leben zu Ende waere, auf gar keinen Fall. Mir geht es eher darum, dass ich ueberhaupt EINE -hoffentlich - wahre Diagnose bekomme. als anfangs ziemlich sciher war, dass ich rheumatoide Arthritis habe, war ich ehrlichgesagt ziemlich gluecklich, da ich dachte, dass man mir nun endlich irgendwie helfen kann. ich hasse Hilflosigkeit.

Also ich versuche es eher „kurz“ zusammenzufassen:
Ich bin momentan 18 Jahre alt. Normalgewichtig und immer sportlich gewesen.
Gelenkschmerzen habe ich schon sehr lange, diese extrem starken Gelenk-und Muskelschmerzen seit ca. 1 1/2 Jahren. wenn ich nicht taeglich Calcium- und Magnesiumtabletten zu mir nehmen wuerde, wuerde ich vor Schmerz wahrscheinlich ausratsen.
ich kann nur auf dem Ruecken schlafen, sobald ich mich zur Seite drehe, schmerzt alles.
wenn ich meine rechte Hand nach dem Zaehneputzen bewege, ist sie ein bisschen wie „versteinert“, mein Ellenbogen brennt.
ich kann mit jedem meiner Gelenke so oft „knacken“ wie ich moechte, tut allerdings ueberhaupt nicht weh, nur in den Fingergelenken.
Keine Morgensteifheit, keine angeschwollenen Gelenke

meine Milz ist vergroeßert und schmerzt, mein Rheumafaktor ist positiv und sehr erhoeht.
Entzuendungswerte hatte, also habe, ich auch, ich weiß nicht wie hoch, aber mein Arzt hat mich mit einem freundlichen:
„ein Wunder, dass sie noch leben“ begrueßt

sondern es hat
sich angefühlt wie extremer Muskelkater.

genau das habe ich auch, soll bei mir angeblich eine Muskelinsuffizienz sein, wie lange hat es denn bei dir gedauert, bis es weggegangen ist mit den Muskeln? und hast du etwas effektives dagegen tun koennen, um den Schmerz zu hemmen?

Kniegelenke schmerzen, allerdings erst infolge von Bewegung, solange die Gelenke ruhen, tun sie nicht weh.
Rechtes Hüftgelenk springt beim Gehen immer leicht rein und raus.
habe noch ISG und eine leichte Lumbalskoliose, somit Schmerzen im Lendenbereich. ISG ist verantwortlich fuer Kraempfe in meinen Waden.
Meine Nackengelenke und ganz besonders die Nackenmuskulatur schmerzt GANZ EXTREM. allein nach 5min an dem Rechner brennt es fuerchterlich.
Schultergelenke schmerzen nicht stark, nur selten
Ellenbogengelenke brennen, wenn ich sie beuge, telephonieren ist mir also unmoeglich, funktioniert nur noch mit freisprechanlage.
Fingergelenke schmerzen immer, unter Druckaufwand (wie beim putzen, zaehneputzen, zitronen auspressen) muss ich sie manchmal mit der anderen Hand knacken lassen, damit ich sie wieder bewegen kann.

so es reicht langsam
vielen vielen dank fuer die antworten :smile:

jetzt wurde aus meiner eigentlichen Frage eher ein „Hilferuf“ fuer eine moegliche Krankheit/moegliche Krankheiten? , auch gut^^

Das ist nicht mein Problem, ich habe keine Angst vor einer
Diagnose, ich denke auch nicht, dass mein Leben zu Ende waere,
auf gar keinen Fall. Mir geht es eher darum, dass ich
ueberhaupt EINE -hoffentlich - wahre Diagnose bekomme. als
anfangs ziemlich sciher war, dass ich rheumatoide Arthritis
habe, war ich ehrlichgesagt ziemlich gluecklich, da ich
dachte, dass man mir nun endlich irgendwie helfen kann. ich
hasse Hilflosigkeit.

Bislang erzählen Sie immer nur Dinge, die Sie für wichtig halten, aber in den Überlegungen unsereinen nicht weiterführen.
Deshalb nochmals nachgefragt:
Wie sieht das Blutbild aus? Insbesondere die BSG?

Mit einem erhöhten Rheumafaktor kann man nichts beweisen, mit einem erhöhten CRP auch nicht (denke mal, darauf spielen Sie an)

Deshalb: Welche ANA liegen vor?
und da Sie ein Weibchen sind: Was ist mit den AMA?

Gelenkschmerzen habe ich schon sehr lange, diese extrem
starken Gelenk-und Muskelschmerzen seit ca. 1 1/2 Jahren. wenn
ich nicht taeglich Calcium- und Magnesiumtabletten zu mir
nehmen wuerde, wuerde ich vor Schmerz wahrscheinlich
ausratsen.
ich kann nur auf dem Ruecken schlafen, sobald ich mich zur
Seite drehe, schmerzt alles.

Treiben Sie die Rückenschmerzen aus dem Bett? Wird es dann leichter?

wenn ich meine rechte Hand nach dem Zaehneputzen bewege, ist
sie ein bisschen wie „versteinert“, mein Ellenbogen brennt.
ich kann mit jedem meiner Gelenke so oft „knacken“ wie ich
moechte, tut allerdings ueberhaupt nicht weh, nur in den
Fingergelenken.

In welchen Gelenken genau? Besteht eine Symmetrie im Befall?

Keine Morgensteifheit, keine angeschwollenen Gelenke

meine Milz ist vergroeßert und schmerzt, mein Rheumafaktor ist
positiv und sehr erhoeht.
Entzuendungswerte hatte, also habe, ich auch, ich weiß nicht
wie hoch, aber mein Arzt hat mich mit einem freundlichen:
„ein Wunder, dass sie noch leben“ begrueßt

Ein Schwachkopf! Oder weiß er mehr als es sagen will? Das ist auch nicht gerade die feine englische…

sondern es hat
sich angefühlt wie extremer Muskelkater.

genau das habe ich auch, soll bei mir angeblich eine
Muskelinsuffizienz sein, wie lange hat es denn bei dir
gedauert, bis es weggegangen ist mit den Muskeln? und hast du
etwas effektives dagegen tun koennen, um den Schmerz zu
hemmen?

Kniegelenke schmerzen, allerdings erst infolge von Bewegung,
solange die Gelenke ruhen, tun sie nicht weh.
Rechtes Hüftgelenk springt beim Gehen immer leicht rein und
raus.
habe noch ISG und eine leichte Lumbalskoliose, somit Schmerzen
im Lendenbereich. ISG ist verantwortlich fuer Kraempfe in
meinen Waden.

Was heißt „ISG“ bei Ihnen? ISG heißt übersetzt "Ileosakralgelenk(e), und die hat jeder Mensch. Sind diese etwa entzündet (Feststellung in Ihrem Alter mittels MRT)

Meine Nackengelenke und ganz besonders die Nackenmuskulatur
schmerzt GANZ EXTREM. allein nach 5min an dem Rechner brennt
es fuerchterlich.
Schultergelenke schmerzen nicht stark, nur selten
Ellenbogengelenke brennen, wenn ich sie beuge, telephonieren
ist mir also unmoeglich, funktioniert nur noch mit
freisprechanlage.
Fingergelenke schmerzen immer,

Noch einmal ganz genau: Welche Fingergelenke schmerzen? bestht hier eine Symmetrie? Und: Haben Sie irgendwelche Hautveränderungen? Vielleicht an den Handflächen und Fußsohlen?

Schauen Sie mal in meine Vita, dann wissen Sie, weshalb ich so viele dumme Fragen stelle. Sie können mir übrigens auch per e-mail antworten.

Hallo,

wenn
ich nicht taeglich Calcium- und Magnesiumtabletten zu mir
nehmen wuerde, wuerde ich vor Schmerz wahrscheinlich
ausratsen.

Wie helfen dir denn die Calcium- und Magnesiumtabletten? Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass die gegen Schmerzen helfen?

Du schreibst, du hast seit 1,5 Jahren EXTREM starke Schmerzen. Und seit dieser Zeit plagst du dich damit rum? Bist du denn bei einem internistischen Rheumatologen oder doktert der Orthopäde rum?

ich kann nur auf dem Ruecken schlafen, sobald ich :mich zur
Seite drehe, schmerzt alles.

Das war bei mir genauso, ich bin nachts rumgewandert vor Schmerzen.

sondern es hat
sich angefühlt wie extremer Muskelkater.

Muskelinsuffizienz

Bei mir hat man das mit EMG getestet und ausgeschlossen, warum vermuten die das bei dir nur?

:wie lange hat es denn bei dir gedauert, bis es weggegangen ist mit

den Muskeln? und hast du etwas effektives dagegen tun koennen, um
den Schmerz zu hemmen?

Das ist nicht einfach so weggegangen, ich hab anfangs ein NSRA bekommen, z.B. Diclofenac, und als wir beim dringenden Verdacht auf RA waren Cortison und Methotrexat als Basistherapie. Zweiteres nehm ich auch heute noch, das Cortison konnte ich inzwischen ausschleichen, Schmerzmittel brauch ich überhaupt nicht mehr.

Meine Nackengelenke und ganz besonders die Nackenmuskulatur
schmerzt GANZ EXTREM. allein nach 5min an dem Rechner brennt
es fuerchterlich.

Das war bei mir auch so. Es können ja auch die Sehnen entzündet sein.

Also ich weiss gar nicht, was bei dir denn so untypisch für eine rheumatische Erkrankung sein soll, das ist doch eigentlich ziemlich eindeutig.

Da war mein Krankheitsbild ja viel untypischer: Keine Auffälligkeiten im Blut, GAR NICHTS, keine Symmetrie, keine Morgensteifigkeit, keine Schwellungen bis auf ein mal,keine kleinen Gelenke betroffen,… und trotzdem wurde ich immerhin nach 6 Monaten intensivsten Untersuchungen, diversen MRTs, Röntgen, EMG, Szintigrafie (war komischerweise auch unauffällig!), Ultraschall, Ausschlussdiagnosen (u.a. Borreliose) mit einer Basistherapie versorgt. Meine Ärzet haben sich echt toll gekümmert, muss ich sagen, sind oft zu dritt um mich rumgestanden.

Deshalb kenn ich nicht verstehen, warum man dich so im Regen stehen lässt. Das ist eine sehr schwerwiegende Erkrankung, die man schnellstens behandeln oder ausschließen muss.
Ferndiagnosen helfen dir absolut nicht weiter, du musst unbedingt zu einem guten internistischen Rheumatologen. Gerade bei Rheuma ist es sehr wichtig, dass man so früh wie möglich mit einer Basistherapie beginnt. Du bist noch so jung und brauchst deine Gelenke noch jahrzehntelang!

Bist du sicher, dass du in guten Händen bist?

Grüße G.

1 „Gefällt mir“

Wie helfen dir denn die Calcium- und Magnesiumtabletten? Ich
kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass die gegen Schmerzen
helfen?

anfangs hatte ich damit nur die idee, meine gelenke und muskeln zu unterstuetzen, als ich diese tabletten eine gewisse zeit lang nicht mehr genommen habe, hat sich alles noch viel schlimmer angefuehlt.
also hab ich wohl anscheinend auch einen magnesium- und calciummangel?

Du schreibst, du hast seit 1,5 Jahren EXTREM starke Schmerzen.
Und seit dieser Zeit plagst du dich damit rum? Bist du denn
bei einem internistischen Rheumatologen oder doktert der
Orthopäde rum?

ich war wohl schon fast ueberall, aber sobald ein orthopäde nichts konkretes weiß, schickt er mich zum naechsten arzt oder physiotherapeuten, und so geht es immer weiter. ich habe aber auch gemerkt, dass es nichts bringt, wenn ich mal auf den tisch schlage und endlich mal etwas richtiges hoeren will und eine vernueftige untersuchung haben moechte.

der rheumatologe, bei dem ich war, hat anfangs alles nur belaechelt und meinte: „jaja, ich habe auch kinder in ihrem alter, der abistress macht einen schon echt fertig.“ dieser stress existiert bei mir allerdings nicht, depressionen oder sonstiges habe ich auch nicht.
als er dann die blutwerte bekommen hat, sagte er ueber das telephon nur: „nun jaaa… wenn es ihnen in 1 woche noch schlechter geht, kommen sie sofort.“ aber mir geht es dauerschlecht, mal ein bisschen besser, dann wieder etwas schlechter. aber grundsaetzlich schlecht.

Muskelinsuffizienz

Bei mir hat man das mit EMG getestet und ausgeschlossen, warum
vermuten die das bei dir nur?

hat mir mein orthopäde erzaehlt, ich sagte ja auch „angebliche“ muskelinsuffizienz, er hat nur paar kleine tests gemacht wie: bewegen sie ihr bein nach rechts und links, und weiß nicht was.
diese „diagnose“ hat mich auch nicht wirklich ueberzeugt

Wie sieht das Blutbild aus? Insbesondere die BSG?
Deshalb: Welche ANA liegen vor?
und da Sie ein Weibchen sind: Was ist mit den AMA?

keine ahnung, mir hat keiner davon erzaehlt.
ich weiß nur etwas ueber eine vergroeßerte milz, CRP und rheumafaktor, und das wurde mir auch NUR von meinem magen-darm-arzt erzaehlt, (war bei ihm, weil ich IbuHexal genommen habe, wegen der gelenkschmerzen und starke Magenschmerzen bekommen habe) der rheumatologe hat nichts gesagt, lediglich: „kommen sie unbedingt wieder, wenns schlimmer wird.“

Treiben Sie die Rückenschmerzen aus dem Bett? Wird es dann
leichter?

wenn ich kerzengerade auf dem ruecken liegen, blick richtung decke, arme neben dem koerper, ist es kein problem, aber jede auch nur erdenklich andere position treibt mich aus dem bett und in den wahnsinn.

In welchen Gelenken genau? Besteht eine Symmetrie im Befall?

in allen fingergelenken (die gelenke in den daumen tun aber gar nicht weh), ellenbogengelenken und Kniegelenken besteht eine Symmetrie, wobei ich in dem kleinen Finger der rechten Hand ein taubheitsgefuehl habe. meine beiden unterarme fuehlen sich auch etwas taub an, damals haben sie noch „gekribbelt“ jetzt nicht mehr.

Hautveränderungen? Vielleicht an den Handflächen und
Fußsohlen?

nee, zwischendrin hatte ich mal roeschenflechte, aber das hat mit der erkrankung eher herzlich wenig zu tun, oder?
meine haende und fußsohlen sind nicht blau, meine handflechen sehen nur meist rot aus, mit vielen weißen flecken (keine pigmentflecken)
an meinen fußsohlen sehe ich keine veraenderung, aber meine Zehengelenke/fußgelenke tun auch nicht weh(kann mit den gelenken trotzdem beliebig oft knackende geraeusche machen)

ich werde mich nochmal auf borrelia-viren untersuchen lassen, das letzte mal gabs wohl irgendein missverstaendnis und es gab kein ergebnis. was weiß ich was da los war.

Danke fuer die Antworten
Liebe Grueße

nee, zwischendrin hatte ich mal roeschenflechte, aber das hat
mit der erkrankung eher herzlich wenig zu tun, oder?

der erkrankung= eine rheumatische erkrankung.
ich verschreib mich wohl oefter als mir lieb ist.

dazu wollte ich noch sagen, dass ich mich seit letzter zeit ca. 3monaten hin und wieder etwas verwirrt fuehle, leicht benebelt und auch etwas abwesend.
das kommt taeglich vor, ich merke aber sofort, dass ich mich benebelt fuehle und versuche mir dann schnell kaltes wasser ins gesicht zu spritzen oder wenn es gerade nicht geht, die augen weit aufreißen, paar mal zwinkern, mich ausstrecken usw.

Hallo nochmal,

ich kann dir wirklich nur raten, dich auf schnellstem Wege zu einem INTERNISTISCHEN Rheumatologen (Kein Orthopäde) überweisen zu lassen (bzw. falls du wirklich schon bei einem sein solltest, geh schleunigst zu einem anderen). Ich bin kein Arzt, aber selbst betroffen und das hört sich für mich wirklich sehr nach einer rheumatischen Erkrankung an und die gehört SCHNELLSTENS richtig behandelt.

Die Gelenkzerstörung ist nicht mehr rückgängig zu machen und das kann rasend schnell gehen. Bei mir waren schon nach 4 Monaten im Röntgenbild deutlich sichtbare Schäden an einem Gelenk zu sehen.

Logischerweise geht man erstmal zum Orthopäden mit solchen Problemen. Ich hatte echt das Glück, dass ich einen hatte, der nicht selbst rumgedoktort hat, sondern mich sofort an einen internistischen Rheumatologen überwiesen hat, nachdem der Verdacht da war. Und da wurden wirklich alle Hebel in Bewegung gesetzt, so dass es mir schon fast peinlich war,
was die mit mir für einen Aufwand betreiben. Und so sollte es eigentlich sein, denn das ist echt kein Pappenstiel.

Je länger man wartet, desto schwieriger ist die Krankheit aufzuhalten. Auch falls es doch eine chron. Borreliose sein sollte.

Viele Grüße
Gundel