Trotzkopf

Wir haben einen Bengel, der ist jetzt zwei Jahre und hat einen TRotzkopf, der sich gewaschen hat. Wir sind seit einem Monat umgezogen, seit der Zeit ist alles aus dem Ruder. Er will nicht mehr in seinem Bett schlafen ( daher schläft er zur Zeit meist bei uns). Das größte aller Probleme ist aber, daß wenner niczt seinen Willen bekommt, daß er seinen Kopf irgendwo dagegenhaut,(Boden. Kinderbett) und uns so zu erpressen versucht. Damit hat er auch meist Erfolg.

Hat jemand schonmal ähnlich Erfahrungen gemacht? Weis jemand Rat, wie man sich in so einer Sitution verhalten soll, ohne die Gesundheitdeines Kindes zu gefährden?

Danke im Voraus

Gunter

Hallo Gunter,
du hast deine Frage schon fast allein beantwortet: *damit hat er auch meist Erfolg*, also warum soll er damit aufhören, wenn das so wunderbar klappt, und wenns weh tut, hauptsache er bekommt seinen Willen durchgesetzt.
Versuch mal folgendes (bei meinen Sohn hat das damals anno neunzehnhundert… auch geklappt und das habe ich exakt zwei mal machen müssen, an die Schweissausbrüche kann ich mich heute noch erinnern):
halt ihn einfach fest (jetzt bloss keine Protestschreie, den Tipp habe ich von einem Kinderpsych), also nehme das Kind auf deinen Schoss und halte ihn fest, bis er aufhört zu toben. Du musst ihm natürlich danach erklären dass du das machen musst, damit er sich nicht weh tut und dass er-wenn er was will das ganz normal fragen kann, nicht mit dem Kopf gegen die Wand schlagen, weil das ja so wehtut.
Die Trotzphase ist erstmal altersbedingt, also ziemlich normal, das Kind versucht, was eigentlich auch richtig ist, seinen Willen zu entwickeln. Du musst ihm dabei helfen, bei Sachen wo du denkst dass er selber entscheiden kann, z.B. was er essen, trinken möchte, spielen, anziehen…usw. kannst du ihn ruhig fragen was er den lieber hätte.
Der Umzug spielt natürlich auch eine Rolle, Kinder mögen keine Veränderungen, das macht die unsicher und dass er meist bei euch im Bett liegt heisst ja auch *ich brauche euch*
Also: so viel Zeit wie es nur geht mit dem Kind verbringen. Wäre auch schön wenn er bald neue Freunde findet, helfe ihm dabei.
Und noch was: Trotzphase ist auch nur eine Phase, also das geht wieder vorbei :smile:

Viel Glück
Maja

Hallo Gunter,

ich kann dir nur beipflichten. Als ich 3 oder 4 Jahre alt war (heute bin ich 17) hatte ich ebenfalls diese Trotzphase. Meine Eltern haben das ignoriert und ich habe aufgehört, als ich merkte, dass ich nur Beulen am Kopf bekam. Vergiss nicht, es ist nur eine Phase.

mfg
Martin

Danke für die Tips. Wir werden versuchen Geduld zu bewahren. Auf die harte Tour -sprich im Bett schreien lassen bis er schläft - können wir einfach nicht. Der Bengel kann auch schon über das Gitter klettern. Das muß ihn ganz schön Überwindung und Mut gekostet haben. Die Beulen tun mir wahrscheinlich mehr weh als ihm. Wir begleiten ihn zur Zeit ins Bett bis er eingeschlafen ist. Damit hatten wir auch schon etwas Erfolg, er ist ruhiger geworden.

Grüße

Gunter

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