Trotzphase 2-Jährige - HIIIILFEEE

Hallo,

unserer gerade 2 1/4-Jährige macht uns derzeit die gemeinsame Zeit tierisch zur Hölle…am Wochenende waren bzw. wollten wir mit Ihr zum Adventsshopping und Weihnachtsmarkt, doch die Zwergin hat einfach keine Lust mehr auf Buggy. Sie will alles nur noch alleine machen, will sich überhaupt nicht mehr helfen lassen, kreischt nur noch herum, wenn sie etwas nicht bekommt - trotzt eben durch und durch.

Ich finde dies ziemlich nervig. Ich bin niemand, der körperliche Erziehungsmaßnahmen einsetzt, sondern stets versucht, mit Worten und anderen Methoden die Zwergin zu dem gewünschten Verhalten zu bewegen. Doch langsam stoße ich an meine Grenzen. Bei allem was man zu ihr sagt, kommt als Antwort zuerst ein „Nein“ oder „Doch“. Weiß nicht, was habt IHr denn für Tipps, um diese Phase einigermaßen harmonisch zu bewältigen. Ich meine ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn die Kleine herumzickt und kreischt, ich lass sie auch ne viertel Stunde schreien, bis sie merkt, es bringt nichts, doch wenn ich mit ihr draußen bin, dann geht’s einfach nicht. Wie bringe ich sie denn dazu, ein wenig auf ihre olle Mutter zu hören???

Ein weiteres Problem ist, dass ich sie nicht dazu bewegen kann, normalen Schrittes durch die Wohnung zu laufen, sie rennt unentwegt, was natürlich sochon zu Ärger mit den Untermietern führte - langsam fehlt mir wirklich die Freude am Kind.

Würde mich über ein paar Tipps sehr freuen.
Grüße
Dora

Hallo Dora,

bei uns hat das geholfen: Möglichst wenig vorschreiben und verbieten, aber diese wenigen Verbote auch möglichst konsequent durchsetzen. Gelegentlich sollte man sich durchaus auch mal auf Diskussionen einlassen oder mal was ausprobieren lassen. Vor allem , wenn dabei nicht mehr riskiert wird als ein blauer Fleck („ich will da jetzt klettern“) oder eine Erkältung („ich will aber ohne Schuhe in den Schnee“). Kinder brauchen auch manchmal das Erlebnis, sich durchzusetzen gegenüber den übermächtigen Erwachsenen. Wenn Sie dies mit Argumenten versuchen (so unsinnig sie manchmal sein mögen) halte ich das im Prinzip für förderungswürdig. Nicht nachgeben sollte man auf wildes Zwergengebrüll, sonst wird diese Form der Erpressung belohnt und damit als Erfolgsmodell häufiger praktiziert. Aber 100%ig kann hier wohl niemand konsequent bleiben…

Mit einem Buggy kann ich unsere ältere Tochter (gestern 3 geworden) auch schon seit einem halben Jahr nicht mehr locken, davor war es auch nur noch selten.

Viel Erfolg mit Deinem Zwerg

Schattenfax

Hallo Dora,

zusaetzlich zu Schattenfax sehr guten Tipps
(wenig Verbote, Konsequenz) wollte ich auf etwas
hinweisen: du sagst, du magst keine koerperlichen
Erziehungsmassnahmen. Ich weiss, du meinst damit
Schlagen, Klapsen etc. Und das finde ich gut.
Du sagst, du erklaerst lieber, etc. Auch das ist
wichtig. Leider (ich falle mit Sicherheit in diese
Kategorie) reden wir unsere Kinder ‚zu‘.

Wenn du nun ‚koerperlich‘ ausdehnst und die zwei
Sachen verbindest, koennte es vielleicht helfen.
Mit ‚koerperlich‘ meine ich: sichtbare, erfahrbare
Konsequenzen. Damit meine ich z.B. wenn beim Essen
ein Problem entsteht: aufstehen und Teller wegtragen,
wenn es z.B. auf dem Weihnachtsmarkt ist, umdrehen
und zum Auto zurueckgehen, —
ich weiss, das ist anstrengend, und ich hatte Zeiten,
wo ich dachte: warum muss ich immer mich selber
bestrafen (z.B. den Weihnachtsmarkt verpassen), wenn
die Kinder, was lernen sollen. Was hilft: wenn man zu
zweit ist und sich abwechselt. Mit ein bisschen Glueck
brauchst du es auch nicht oft zu machen.

Nochwas: das gehoert eher zu Schattenfax’ Vorschlag.
Ich war mal in einem Vortrag einer Kinderpsychologin,
dort wurde etwa das gesagt: wenn der Trotzanfall schon
mal in Gange ist, ist es fuer das Kind fast unmoeglich
das zu stoppen. Daher ist es besser, es gar nicht soweit
kommen zu lassen. Das heisst nicht von vorneherein
nachzugeben, aber es gibt Situationen, wo man sieht, was
gleich passieren wird - dann kann man pro-aktiv eingreifen
und durch Ablenkung eingreifen und eine Eskalation verhindern.
Kinder fuehlen sich ja selbst alles andere als Wohl, wenn sie
so ausrasten. Es macht ihnen wahrscheinlich sogar Angst.
Ein Beispiel: wenn unser Sohn sich allein anzog und sich in
die Aermel verhedderte, dann frueh eingreifen und z.B.
den Pulli ausschimpfen: „Der boese Aermel hat sich wieder
absichtich verknotet, so ein boeser Aermel!“ und dann liess
er sich helfen, ohne dass er fuehlen musste, er koenne sich
noch nicht allein anziehen.

Last not least: es ist eine Phase und sie geht in dieser
Extremform vorbei.
Sag dir das als Mantra, wenn es mal besonders schwer ist.
In der Zwischenzeit geniesse die schoenen Zeiten zusammen,
lass sie durch die verbiesterten trotzigen Zeiten nicht
vermiesen. Denk nicht, wenn was gerade schoen ist, schon
voraus an den vielleicht kommenden Trotzanfall.

Gruesse
Elke

Hallo Dora,

ich mein’s nicht böse, aber ich mußte lächeln - das kenne ich alles nur zu gut :wink:. Andere Eltern schieben gemütlich einen Buggy über den Weihnachtsmarkt, bleiben mal hier stehen zum Schauen, genehmigen sich ein Heißgetränk, plaudern mit Bekannten, während das Kind wahlweise zufrieden an einer Brezel nagt oder eingeschlafen ist.

Nun - bei zwei meiner Kinder war und blieb das nur ein Traum *seufz*. Beide liebten weder Kinderwagen noch Buggy und waren sehr freiheitsliebend, was unter anderem dazu führte, dass der Buggy so um den 2. Geburtstag herum eingemottet und nur für ganz große Unternehmungen hervorgeholt wurde. Dafür mußte ich meine wilden Neuiernasen des öfteren suchen, weil sie tolle Dinge entdeckt hatten und diese aus der Nähe betrachten mußten *seufz*.

Trotzanfälle, Supermarktszenen, Nörgeln, Toben - ist in diesem Alter leider nicht unnormal. Da hilft wirklich nur das Mantra, das Elke vorschlägt: „Es ist eine Phase *ommmmm*!“

Ergänzend zu den Tipps der anderen finde ich es hilfreich, so wenig wie möglich zu verbieten, aber die Verbote, die es gibt, ohne jede Ausnahme durchzusetzen - auch wenn es oft sehr, sehr schwer ist. Vor allem: KEINE Diskussionen - bei diesen Temperaturen wird eine Mütze aufgesetzt, basta (als Beispiel)! Möglichst wenig Worte machen und nicht ablenken lassen, wenig Emotionen zeigen, auch wenn man innerlich bereits an der Decke klebt, ein Termin wichtig ist und alles nur noch nervt.

Hilfreich ist auch eine Strategie, die Du Dir vorher zurechtlegst: Was machst Du, wenn das Kind im Supermarkt austickt ? Wie kannst Du vorbeugen ? Versteht es einen Handel ? Nimm genug Zeit mit für Trotzanfälle, damit wenigstens Du die Ruhe bewahren kannst. Wo lohnt sich ein Verbot, was ist nicht wirklich schlimm ? So habe ich es aufgegeben, meinen Jüngsten fleckfrei in den Kindergarten bringen zu wollen - er schafft es IMMER in letzter Minute, noch Kaba oder sonstiges abzubekommen. Ich habe keinen Nerv für Kleinkriege, denke, das ist noch altersgerecht und nicht weiter schlimm, andere Dinge sind wichtiger, und die setze ich dann auch durch (jedenfalls in der Regel :-/).

Zu Deinem Untermieter kann ich nur empfehlen, laß Dich nicht verrückt machen, ein Kind in dem Alter hat eben einen Bewegungsdrang, da ist die Rechtsprechung auf Deiner Seite. Ab und zu eine Entschuldigung, wenn es mal sehr laut war, sorgt vielleicht für ein besseres Klima, wenn nicht - ignorieren. Ich kenne das gut, einerseits als Wildfangmutter und Ex-Nachbarin eines wirklich extremen Nörgelrentners, andererseits aus beruflicher Sicht - Kinder und Nachbarn sind leider oft eine schwierige Mischung. Aber siehe oben - es geht vorbei.

Halte durch !

Viele Grüße,

Inselchen

Hallo,
es ist nur eine Phase…es ist nur eine Phase….
Klare Ansagen, wie wird was gemacht, und wenn nicht - sinnvolle Konsequenzen. (das ist wahrscheinlich das Schwerste, wirklich sinnvolle Konsequenzen zu finden).
Mir hat es geholfen, wenn der Trotzanfall sehr heftig war, meinen Kleinen zu Hause dann aus dem Zimmer zu schicken, dann beruhigte er sich meist schnell. Oder die Situation versuchen ins Lächerliche zu ziehen, wenn was Lustiges ist, fällt es schwer zu weinen und zu toben.

Mein Kleiner ist mittlerweile 3 1/2 und ich finde, die Trotzanfälle werden langsam weniger und er hat schon einiges gelernt :wink:

Beatrix
http://www.trixi.de

Hallo Dora,

seit letztens habe ich doch wieder eine neue
Freundin, eine Kunststudentin. Die ist ja genauso.

Sie macht uns unsere gemeinsame Zeit tierisch zur Hölle.
Am Wochenende war bzw. wolle ich mit ihr zum Fussball
und zum Kameradschaftsabend, doch die Frau hat einfach
keine Lust mehr auf Schlachtenbummel und Maßkrüge. Sie
will jetzt alles nur noch alleine machen, will sich
überhaupt nicht mehr in die Fanbekleidung helfen lassen,
und kreischt nur noch herum, wenn ich meine Autorität
einsetze, - trotzt eben durch und durch.

Ich finde dies ziemlich nervig. Ich bin niemand, der kör-
perliche Erziehungsmaßnahmen einsetzt, sondern stets versucht,
mit Worten und anderen Methoden die Frau zu dem gewünschten
Verhalten zu bewegen.

Doch langsam stoße ich an meine Grenzen. Bei allem was man zu
ihr sagt, kommt als Antwort zuerst ein „Nein“ oder „Doch“.
Weiß nicht, was habt ihr denn für Tipps, um diese Phase
einer Partnerschaft einigermaßen harmonisch zubewältigen.

Ich meine ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn die
Frau herumzickt und kreischt, ich lass sie auch ne viertel
Stunde schreien, bis sie merkt, es bringt nichts, doch
wenn ich mit ihr in der Kneipe bin, dann geht’s einfach nicht.
Wie bringe ich sie denn dazu, freiwillig auf ihren Herrn und
Meister zu hören?

Ein weiteres Problem ist, dass ich sie nicht dazu bewegen
kann, leise durch die Wohnung zu laufen, wenn meine Kumpels
da sind und wir Krimi oder Fussball gucken

Sie rennt unentwegt vor dem Fernseher rum, was natürlich schon
zu Ärger mit den Gästen führte - langsam fehlt mir wirklich die
Freude an der Partnerschaft mit ihr.

:wink:

scnr,

CMБ

Würde mich über ein paar Tipps sehr freuen.
Grüße
Dora

Hallo Dora,

ich arbeite im Einzelhandel - unter anderem auch letzten Samstag - und es stellte sich mir - wie jedes Jahr im Advent - die Frage: Warum zum Kuckuck nehmen Eltern ihre Kinder mit in dieses Chaos!

Das Vergnügen an Shopping gibt es bei Kindenr nicht - Rein ins Kaufhaus - zu warm - raus - zu kalt - Gedudel, beängstigendes Gewimmel, Knie in Augenhöhe der Kinder. Krieg in der Spielwarenabteilung!

Folge: brüllende Kinder, verlorengegangene Kinder, genervte Eltern, haßerfüllte restliche Kunden. Niemals im Jahr herrscht so aggressive Stimmung im Laden wie im Advent!

Und da fragst Du Dich, warum Dein Kind ebenfalls nervig ist?

Wendy

off-topic: wider die Geruhsamkeit
Hallo Silvia,

ich mein’s nicht böse, aber ich mußte lächeln - das kenne ich
alles nur zu gut :wink:. Andere Eltern schieben gemütlich einen
Buggy über den Weihnachtsmarkt, bleiben mal hier stehen zum
Schauen, genehmigen sich ein Heißgetränk, plaudern mit
Bekannten, während das Kind wahlweise zufrieden an einer
Brezel nagt oder eingeschlafen ist.

Da wir gerade am Erinnern sind:
Wir waren zu einem Kindergeburtstag eingeladen.
Der fand in einer grossen Gaertnerei statt (die haben
in Suedafrika oft einen Teegarten mit schoenem Kinder-
spielplatz dabei). Problem war, dass es am anderen
Ecken der Gaertnerei einen Wasserfall mit Teich gab.

Die anderen eingeladenen Kinder (es war ein 3. Geburtstag)
waren lauter Maedchen in rosa Rueschenkleider. Sie sassen
auf dem Rasen und auf den Schaukeln und bei ihren Mamas.
Ab und zu gab es ein paar kleinere Katastrophen (Mama,
Jody-Lee hat mir Saft ueberkippt!), aber nichts schlimmes
(NB: ich sage nicht, dass alle Maedchen so sind, diese
Maedchen waren halt so). Die Muetter sassen da,
tranken Tee, kloenten und standen ab und zu mal auf, um
sich die Beine zu vertreten.
Ich habe an dem Nachmittag mindestens 10mal eine Tasse
Tee eingeschenkt bekommen, immer, wenn ich sie an den
Mund fuehrte, war der Tee wieder kalt. Ich rannte dauernd
in die eine oder andere Richtung hinter einem meiner (2 + 3
Jahre alten) Soehne her. Ich war fix und fertig am Ende,
hatte von den anderen Muettern (ich kannte nur eine) nicht
eine kennengelernt, hatte Hunger und Durst und stopfte mir
am Ende ganz schnell einen smartie-verzierten Cupcake in
den Mund, damit ich beim Heimfahren nicht vor Unterzuckerung
einen Unfall bauen wuerde :smile:

Und jetzt nochmal fuer alle Eltern mit Kindergartenkindern:
Das waren die guten Zeiten!

Gruesse
Elke

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Hallo Trixi,

keine Kritik, nur eine Anmerkung, bzw. etwas verdeutlichen:

Oder die Situation versuchen
ins Lächerliche zu ziehen, wenn was Lustiges ist, fällt es
schwer zu weinen und zu toben.

Sehr vorsichtig sein, dass man die Situation
ins Laecherliche zieht, nicht den Trotzkopf. Sonst kann
der Schuss nach hinten losgehen und er fuehlt sich nicht
ernstgenommen.

Gruesse
Elke

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Hallo Dora,

dann lass sie doch laufen. Notfalls kannst du sie wenn sie müde ist immer noch auf die Schultern nehmen. Sie will halt kein Baby mehr sein, das ist normal. Lass sie soviel wie möglich selbst machen, wenn du das jetzt erfolgreich unterdrückst, brauchst du dich nicht zu wundern, warum du später dein Schulkind von vorn bis hinten bedienen musst (Erziehung zur Unselbständigkeit nennt man das dann). Das Kind es selbst probieren lassen und dann notfalls etwas zu helfen wenn das Kind danach fragt geht allemal schneller als einen Wutanfall aushalten zu müssen.
Gib nicht einfach nur Anweisungen, erkläre ihr kurz auch warum sie etwas tun oder lassen soll (zB. mittags nicht rennen, sondern langsam laufen, weil Frau XY sich ausruhen will).
Wichtig ist halt, dass du liebevoll-konsequent bist und Gekreische keinen Erfolg bringt.
Lass sie beim Einkauf helfen (etwas halten lassen oä), das geht bei meiner Großen (knapp 2 1/2 J.) sehr gut. Sie öffnet auch keine Waren oä, da ich ihr von Anfang an beigebracht habe, dass wir die Sachen erst bezahlen müssen. Selbst Schokolade wird nicht angenagt, sondern festgehalten und dann auf das Kassenband gelegt. Ist halt ihre Aufgabe.
Sei tapfer, es wird … anders.*g*

Viele Grüße, Heike

Hallo Wendy,

ich arbeite im Einzelhandel - unter anderem auch letzten
Samstag - und es stellte sich mir - wie jedes Jahr im Advent -
die Frage: Warum zum Kuckuck nehmen Eltern ihre Kinder mit in
dieses Chaos!

Zu Weihnachtsmarkt nahm ich meine älteste Tochter nur einmal mit, und dann nie wieder, eben weil es nur Stress für Eltern und Kind war.

Meine beiden jüngeren Kinder aber mußten oft mit zu Veranstaltungen, die nicht für ihr Alter gedacht waren, denn erstens gibt es größere Geschwister, die eben doch auch mal auf den Weihnachtsmarkt gehen möchten, einen Adventsnachmittag in Schule oder Kindergarten haben, in den Zirkus wollen usw., zweitens, auch bezogen auf das Einkaufen allgemein, hat nicht jeder Oma oder Babysitter. Als meine Kinder noch sehr klein waren, konnten wir uns die Babysitterin nur selten leisten, mein Mann ist oft beruflich weg, so dass ich nur allzu oft mit 2-3 Minis ( da geringer Altersabstand) im Supermarkt war *schwitz*. Wann immer ich aber ein bis mehrere Kinder parken konnte, ging ich natürlich alleine.

Heute ist das zum Glück vorbei, da auch der Jüngste in den Kindergarten geht. In Ferienzeiten kann ich die beiden Großen auch mal kurz alleine lassen und einkaufen.

Aber ich habe wirklich immer Mitleid mit den Trotzkindermüttern, die sich durch den Supermarkt kämpfen !

Grüße,

Inselchen

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Du bist gemein !
Hallo Elke,

*griiiiiiiins* - ich kann es mir vorstellen :smile:

Dazu hatte ich ja erst zwei Mädchen, Rüschenkleidpuppenhaarspangenverweigerer, also „halbe Jungs“ - mir war dann oft schlecht von all dem Müttergeplapper, dass meine Töchter ja so gar nicht mädchenhaft seien :frowning:

Und jetzt nochmal fuer alle Eltern mit Kindergartenkindern:
Das waren die guten Zeiten!

Du bist echt gemein *g* ! Man muss die jungen Mütter doch motivieren, und da sag ich jetzt einfach mal, die Kinder werden vernünftiger *g*.
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Aber sie diskutieren und bocken dann auf anderem Niveau *ducktsich*.

Grinsegrüße,

Inselchen

Hallo Dora,
vielleicht kann ich auch noch die ein oder andere Idee einfliessen lassen.
Was mir sehr geholfen hat, ist die Überlegung VORHER was kann ich sinnvoll konsequent durchsetzen?
Kann ich das Nein auch wirklich umsetzen?
als Beispiel: wenn ich weiss, dass es z. B. auf dem Weihnachtsmarkt Knatsch gibt, weil die Lütte IRGENDWAS haben will, kann ich mir vorher überlegen, ob ich ihr nicht eine Kleinigkeit anbiete, damit der Druck auch von ihr genommen wird.
Auch bei den 2 jährigen ist argumentieren sinnvoll, zumindest wenn man dies kindgerecht tut. Also ein Verbot sinnvoll begründen, hat bei uns zumindest einige Anfälle von unbändiger Wut gebremst.
Das geht natürlich nur, wenn sie nicht schon im Kampf steckt.
Und ich finde es wichtig die Kids ernst zu nehmen, auch Verständins auszudrücken.

Ich hoffe ich hab nicht zuviel wiederholt.
Lieben Gruß,
conny.

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DANKE für all die Tipps
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