Trouble mit Eurocarexport

Tag zusammen!

Ne Freundin von mir hat Trouble mit Fa. Eurocarexport. Hat jemand mit denen Erfahrung gemacht oder kann sonst irgendwie helfen? Der Sachverhalt in möglichst knappen Worten:

Sie hat nen PKW verkaufen wollen und entsprechend inseriert (online). Daraufhin wurde sie von Fa. Eurocarexport mit SMS zugeschmissen. Deren Angebot: für 80 Eur inserieren wir Ihren PKW erfolgreich! Sie hat mit der Fa. auch gesprochen und wurde darauf hingewiesen, dass das Telefonat mitgeschnitten wird. Sie hat generelles Interesse bekundet, bat aber um Zusendung eines Vertrages sowie der AGB. Post kam nicht; in keiner Form. Nach ca. zwei Wochen hat sie den Wagen ohne dazutun der Fa. Eurocarexport verkauft. Die Fa. verlangt aber dennoch die Vertragsgebühr in Höhe von 80 Eur (zzgl. inzwischen Mahngebühren usw). Ein Inkassounternehmen sei beauftragt.

Sie hat nun etwas Bammel, was da evtl. noch auf sie zukommt. Allerdings steht sie auch in E-Mail-Kontakt zu anderen „geprellten“, die Teilweise auch bezahlt haben, um weiterem Chaos zu entgehen.

Die Homepage der besagten Fa.: http://www.eurocarexport.de/
Eine Url mit mehreren Beschwerden: http://www.warnungsdienst.via.t-online.de/cgi-lib/gu…

Eine Anfrage beim Verbvraucherschutz hat nichts ergeben. Wie soll sie nun weiter vorgehen? Die Mahnbescheide sowie das Inkassounternehmen ignorieren? Der Gerichtsstand ist irgendwo im Süden (wir sitzen hier in HH); ihre Befürchtung ist nun, im Falle eines Gerichsstreits noch Reisekosten usw. tragen zu müssen.

Was also tun - oder lassen?
Vielen Dank im Voraus!
Vince.

Hallo Vince!

Starke story! Ich habe das Gefühl, dass wenn die Zeiten wirtschaftlich nies sind,
mehr Leute als sonst versuchen, auf krumme Art an Geld zu kommen. Egal, kann
auchnur ´ne Vermutung sein.

  1. Ist sie im Rechtsschutz? Wenn nein, warum nicht???
  2. Ausgehend von Deinen Angaben ist jedenfalls kein wie-auch-immer-gearteter
    Vertrag zwischen Deiner Freundin und dieser Firma zustandegekommen. Deshalb:
  3. AUF KEINEN FALL irgendetwas zahlen! Das gibt solchen Leuten nur unnötigen
    Auftrieb!

Ein Inkassounternehmen sei beauftragt.

Das ist leider nicht unüblich. Wenn die einen Mahnbescheid schicken, müsst ihr
auf jeden Fall innerhalb der Frist wiedersprechen! Ansonsten kommt später der
Gerichtsvollzieher, da dann der vermeintliche Anspruch ohne Prüfung durchs
Gericht rechtskräftig wird (Motto:wer sich nicht rührt, darf sich nicht
beschweren). Sollte es zu so etwas kommen, würde ich an eurer Stelle einen
Rechtsanwalt aufsuchen.

  1. zur Beruhigung: Gerichtsstand Deiner Freundin ist dort, wo sie ihren Wohnsitz
    hat

  2. Was ich denke was ihr machen könnt/sollt:

  • Die Firma abmahnen und mit ankündigen, dass ihr uU eine Strafanzeige wegen
    versuchten Betrugs stellen würdet
  • Bei Verbraucherschutzvereinen die Sache melden, denn nur die können
    „prophylaktisch“ gegen so was klagen, damit das mal aufhört
  • eine (über-)regionale Zeitung, das Fehrnsehen informieren, die haben öfter mal
    Interesse an sowas - vor allem wenn es wegen einer Firma schon fast ein Forum der
    Geprellten gibt…

Ruhigen Gruß - Jaschiii