Trümmerliteratur (Böll): Welches Buch passender?

Hallo,

für das Unterrichtsfach Deutsch gilt es einen Vortrag zu halten. Ich habe mir (aufgrund von Vorlieben) das Themengebiet Trümmerliteratur (ca. '45 - '50), Heinrich Böll ausgewählt. Nun sind die Bücher, die ich schon von ihm habe, leider nicht in dieser Zeit angesiedelt.
Stellvertretend für dieses Thema, möchte ich einBuch herausgreifen und vorstellen (was ja auch das lesen beinhaltet, wofür ich leider nicht mehr so viel Zeit habe).

Die Frage ist nur, welches?
„Haus ohne Hüter“ oder „Der Engel schwieg“?
Welches ist exemplarischer für die Trümmerliteratur?

Bin für Hinweise dankbar.

‚Der Engel schwieg‘!
Hallo.

So lautet zumindest meine Empfehlung. Es ist IMHO das „exemplarischste“ Werk Bölls der sog. Trümmerliteratur.

mfg Dirk

Hallo, Olaf,

vielleicht trag ich ja die sprichwörtliche Eulen nach Athen, aber ich möchte hinweisen auf einen Text Bölls aus dem Jahr 1952, von dem man in einem solchen Referat gut ausgehen könnte:

H. Böll: Bekenntnis zur Trümmerliteratur.

Mir leider nicht vollständig zugänglich, sondern nur in einem auszugsweisen Abdruck in
Kißling, Walter (Hg): Deutsche Dichtung in Epochen. Ein literaturgeschichtliches Lesebuch. Stuttgart (Metzler), 1989; S. 623 ff.

Sicher findet jede Buchhandlung heraus, ob und wo der Text vollständig abgedruckt ist. Sicher auch mancher der hier beitragenden Fachleute.

Gruß!
H

Hallo,

Ich würde für die sog. Trümmerliteratur einen anderen Autor empfehlen, und zwar Wolfgang Borchert. Seine Texte sind die typischen, aber trotzdem ästhetisch sehr anspruchsvollen Verteter der Trümmerliteratur.

Gruß,
Nader

Hallo,

Ich würde für die sog. Trümmerliteratur einen anderen Autor
empfehlen, und zwar Wolfgang Borchert.

Borchert ist bereits ein anderes Vortragsthema, das ich meinem Banknachbarn überlassen habe.

Seine Texte sind die
typischen, aber trotzdem ästhetisch sehr anspruchsvollen
Verteter der Trümmerliteratur.

„Der Engel schwieg“ vom Böll liegt leider schon auf meinem Schreibtisch.