Hallo Gemeinde.
Ich weiß noch nicht einmal ob das hier das richtige Brett ist, aber versuchen wir es mal.
Ich kannte vor ca. 10 Jahren als ich noch mit MS-Windows 3.xx arbeitete eine Routine um Fond-Dateien zu bearbeiten.
Man lud aus einer TTF-Datei, z.B. ‚Fraktur BT‘ einen Buchstaben in die Routine, bearbeitete ihn an der Outline als Vektorgrafik und lud ihn wieder zurück an eine beliebige freie oder auch schon besetzte Stelle.
Woher ich die Routine hatte, ich vermute aus einem PC-Zeitschriften Tipp, oder aus COREL-Draw, weiß ich nicht mehr.
Jetzt, unter MS-WIN XP-Prof., verweist mich die ‚Hilfe‘ auf einen ‚eudcedit‘ Assistant, der aber ein undurchsichtiges Eigenleben entwickelt.
Der Fond den ich bearbeiten möchte, hat bereits im oberen Bereich bis ‚F002‘ einige Sonderzeichen. Also Habe ich mein Zeichen auf F003 gelegt. Dort wird es aber nicht in der Zeichentabelle angezeigt. Auch die Eingabe von Alt+61443 bringt das Zeichen nicht zum Vorschein. Gehe ich zurück in den ‚eudcedit‘, dann ist es in der Speicherstellen-Tafel unter F003 vorhanden.
Was ist hier los???
Außerdem kann man mit dem eudcedit bearbeitete oder neue Zeichen nur in einen ‚Benutzer definierten Bereich‘ oberhalb D000 laden. Dazu muss man dann zuerst eine neue Verknüpfungsdatei definieren. Mit der alten Routine war das einfacher, da war jeder Platz erreichbar.
Kennt jemand diese alte Routine?? Kann mir jemand sagen wie ich an das auf F003 geladene Zeichen rankomme???
Schon mal vielen Dank im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
Alexander Berresheim
Hallo Gemeinde.
Ich weiß noch nicht einmal ob das hier das richtige Brett ist,
aber versuchen wir es mal.
Ich kannte vor ca. 10 Jahren als ich noch mit MS-Windows 3.xx
arbeitete eine Routine um Fond-Dateien zu bearbeiten.
Hallo,
mit Fonds bist du hier tatsächlich falsch, da werden Fische drin gegart. Nehmen wir mal an, du redest von Schriftarten bzw. Fonts:
Mit CorelDraw konnte man einzelne Zeichen laden, ändern und in den (oder einen anderen) Font zurückladen. Das war sehr praktisch, um etwa fehlende äöü usw. zu ergänzen - Punkte irgendwo kopieren, drübersetzen, als ä speichern, fertig. Im Prinzip konnte man damit, wenn auch mühsam, einen ganzem Font neu erzeugen, ich habe z.B. damit Sieben-Segment-Schriften entworfen für die Bedienungsanleitungen elektronischer Geräte.
Soweit ich mich erinnern kann, war das Verfahren aber begrenzt auf den ANSII-Zeichensatz, also 0…255, mit ä = 228 usw. Mit anderen Kodierungen konnte Corel (damals zumindest) nicht umgehen. Darüber hinaus gehende Sonderzeichen wie auch das Euro-Zeichen sind aber in Unicode definiert, das Eurozeichen wird nur für alte Software auf der Position 128 eingeblendet oder ist im Font dort definiert. Die von dir genannten F00x sind mit Sicherheit ebenfalls Unicode-Zeichen.
Ich habe mir deshalb irgendwann mal eine Fontsoftware angeschafft, mit der man zwischen Mac-, ANSII, Unicode einfach umschalten kann. Wahrscheinlich brauchst du sowas, sieh mal bei fontshop nach; es gibt nicht viel Software für diesen Zweck.
Gruss Reinhard
Hallo Reinhard
Vielen Dank für Deine Antwort.
Selbstverständlich schreibt man Font, aber ich war mir nicht sicher und habe neine Frau gefragt, weil ich sonst immer ‚Zeichensatz‘ sage.
Und die hatte wahrscheinlich den Fischsud im Kopf und antwortete. mit ‚d‘.
Mittlerweile habe ich im Corel-Draw über die Hilfe-Funktion die Routine wiedergefunden. Normal bearbeiten und dann mit dem Exportfilter *.TTF in den Zeichensatz an die gewünschte Stelle kopieren. Jetzt habe ich nur noch Schwierigkeiten mit der Grundlinieneinstellung. Das ist aber jetzt kein großes Problem mehr.
Und vielleicht werde ich mir doch mal so eine Software kaufen.
Nochmals vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Alexander Berresheim