Trunkenheit am Steuer-Ziel: Neue Gesetze

Guten Tag,

Dieser Beitrag richtet sich an alle Betroffenen einer Trunkenheitsfahrt als Straftat. Ich möchte hiermit ein Projekt ins Leben rufen an dessen Ende eine Buchveröffentlichung stehen soll. Interessierte haben die Möglichkeit zu folgenden Themenschwerpunkten Beiträge zu veröffentlichen:

Erfahrungsberichte von Betroffenen
Steuerliche Konsequenzen für den Staat
Einfluss auf die Sozialausgaben des Staates
Alternative Lösungsvorschläge für die Rechtssprechung

Die Publikation verfolgt 3 Zielstellungen

  1. Soziale Verantwortung:
    Die Erfahrungsberichte und strafrechtlichen Konsequenzen für Betroffene sollen Mitmenschen auf die Gefahren für die eigene Gesundheit, mögliche Schädigung Unbeteiligter und die sozialen Folgen, z.B. Jobverlust bei Angestellten bzw. Auftragseinbruch bei Selbständigen, sensibilisieren.

  2. Finanzielle Bedeutung für die Volkswirtschaft:
    In diesem Teil sollen die finanziellen Auswirkungen für den Staat infolge von verminderten Steuereinnahmen bzw. erhöhten Sozialausgaben (Jobverlust, Umsatzrückgang) genauer beleuchtet werden.

  3. Alternativen für die Rechtssprechung:
    In diesem Abschnitt möchte ich eine öffentliche Diskussion anregen, wie man die offensichtlichen Nachteile der gegenwärtigen Rechtsprechung für alle Beteiligten (Autofahrer, Staat) minimieren kann ohne den Erziehungseffekt zu reduzieren.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen in diesem Forum ihre Meinung zu äußern. Bei weiterführendem Interesse können wir in persönlichen Kontakt treten.

Endlich ! Die Gesetze müssen härter werden!
> Guten Tag,

Dir auch!

Ich bin mir nicht so sicher, ob Dein Anliegen sich mit dem Sinn des Forums deckt… aber das werden wir erfahren :smile:

> Erfahrungsberichte von Betroffenen

meinst Du jetzt, fahrende Säufer, oder von trunkenen Autofahrern unschuldig betroffene andere Autofahrer, Fussgänger, Zweiradfahrer?

> Steuerliche Konsequenzen für den Staat

Durch den Neukauf von Fahrzeugen?
Oder durch die fehlenden steuerlichen Einnahmen der Unfallopfer?

> Einfluss auf die Sozialausgaben des Staates

Auch hier meinst Du hoffentlich die Kosten für die Unfallopfer?

> Alternative Lösungsvorschläge für die Rechtssprechung

Darauf bin ich gespannt - eigentlich kann das nur auf die 0.0 Promille-Grenze hinauslaufen

> 1. Soziale Verantwortung:

> Die Erfahrungsberichte und strafrechtlichen Konsequenzen für
> Betroffene sollen Mitmenschen auf die Gefahren für die eigene
> Gesundheit, mögliche Schädigung Unbeteiligter und die sozialen
> Folgen, z.B. Jobverlust bei Angestellten bzw. Auftragseinbruch
> bei Selbständigen, sensibilisieren.

Hier sind insbesondere Schilderungen aus Sicht der Unfallopfer sehr hilfreich.
Diese haben sich immerhin nicht freiwillig in diese Situation gebracht

> 2. Finanzielle Bedeutung für die Volkswirtschaft:

> In diesem Teil sollen die finanziellen Auswirkungen für den
> Staat infolge von verminderten Steuereinnahmen bzw. erhöhten
> Sozialausgaben (Jobverlust, Umsatzrückgang) genauer beleuchtet
> werden.

Insbesondere bei Unfällen mit Kindern sind diese Kosten besonders hoch.
Ein behindertes Kind wird dem Staat nur selten hohe Steuern zukommen lassen können. ein interessanter Aspekt, der endlich einmal beleuchtet werden sollte!

> 3. Alternativen für die Rechtssprechung:

Wie schon geschrieben: 0.0 Promille - und möglichst 100% Kontrolle. Schon gibt es keine alkoholbedingten Unfallopfer mehr :smile:

> Alle Interessierten sind herzlich eingeladen in diesem Forum
> ihre Meinung zu äußern.

Danke!! Das habe ich in Anspruch genommen.
Irgendwie habe ich allerdings den seltsamen Eindruck, dass Du irgendwie ein wenig anders argumentieren wolltest…

Bitte bestätige, dass ich mit dem Eindruck auf dem Holzweg bin!

Ulli

Hallo Ynnor,

Die Gesetze im Bezug auf Trunkenheit im Verkehr halte ich schon für
ausreichend und hart genug.

Letztlich wird sich aber auch in naher Zukunft ein Zustand aufrecht
erhalten:

Auf eine entdeckte Trunkenheitsfahrt kommen 99 unentdeckte Delikte.

Da ändert eine Senkung der aktuellen Promillegrenze auch nichts dran.

Letztlich hast Du wahrscheinlich auch schon gelesen, das ab bestimmten
BAK auch eine Medizinisch - Psychologische Untersuchung angeordnet wird, die fast immer mit einer vorherigen Entziehung der FE verbunden
ist. ( bis halt ein positives Gutachten vorgelegt werden kann. )

Finanziell treffen diese Sanktionen einen Großteil der Menschen so hart, das sie teilweise ihre FE nicht mehr beantragen können.
Bedingt dadurch, dass sie vielfach ihre Arbeit verlieren, kaum eine
Chance auf neue Arbeit haben und damit dem 1. Arbeitsmarkt in ihrem
Teufelskreis entrissen werden.

Damit will ich das Gefahrenpotenzial durch Trunkenheit am Steuer nicht
verharmlosen, denn Schuld, Sünde , Sühne und Konsequenz gehören numma
zusammen.

Nun wurden aber in der vrherigen Antwort Aspekte genannt, die ich SO
nicht mit dem Autor teile:

  • Das der Sünder Sühne und Reue zeigen muß, ist selbstredend.
    ( dafür wird in vielen Fällen die FE bundesweit versagt )
    Über Risiko und Gefahren von Alkohol am Steuer sind wir uns alle
    einig, daher gibt es diese Gesetzgebung.
    Drängeln und Quengeln, Unfallflucht und Drogen sind alle in der
    gleichen Schiene und bieten vergleichbare Risiken für andere VN.
    Auch hartnäckige Punktesünder müssen wegen ihres Gefahrenpotenzials
    nach 18 Punkten zur MPU.

Bei all diesen Sündern liegt das Gefährdungspotenzial eben auf
vergleichbarer Stufe…nur im Detail halt in anderen Schwerpunkten.

  • Der Ausschluss vom 1. Arbeitsmarkt ist Dilemma und Unverschämtheit
    zugleich.
    ( Die AG - wollen FS und PKW als Vorraussetzung für Arbeiten, wo es
    absolut unnötig erscheint und m.E. an Diskriminierung erinnert.

  • Steuern und Umsatz fehlen…mitnichten, denn viele Malocher mit FE
    können sich wegen zuhnehmenden Lohndumpings entweder kein Auto
    leisten, oder sie MÜSSEN HOFFEN, das die alte Karre hält und neben
    den Unterhaltskosten für PKW der Lebensunterhalt bestreitbar bleibt.

  • FE - und Autolose unterstützen die Marktwirtschaft dennoch, da ein
    Großteil von ihnen den ÖPNV benutzt…( DAS sind Arbeitsplätze )
    Fahrräder unterliegen ebenfalls Verschleiß.

Und wenn das starre Marktdiktat der Arbeitgeber dann mal auf sinnvolle
Wünsche reguliert werden würde, dann wären viele " unmobile " auch nicht auf staatliche Hilfen angewiesen.

Bei Fahrern, Außendienstlern etc. bleibt die Jobwahl wohl eindeutig.
Aber als Schlosser, Lagerist, EHK…also alle mit einem festen Arbeitsort DARF KEINE MUSSBEDINGUNG " FE + PKW " vorliegen.

Vielmehr sollten diejenigen bevorzugt werden, die im Umfeld der Arbeitsstätte wohnen.

Wenn DAS SO werden würde, dazu das Motto " GLEICHE ARBEIT FÜR GLEICHES
GELD…GLEICHE RECHTE FÜR ALLE AN " ) , dann würden die " Sünder "
halt ihr Geld in anderen Wirtschaftszweigen " investieren " können.

Ein Teil der Sünder bliebe freiwillig lange ohne FE ( aber in Arbeit ), wer auf eine FE angewisen ist…der würde mit Hochdruck ( auch finanziell ) an der Wiedererlangung der Fahrerlaubnis arbeiten können.

Fakt bleibt aber letztlich für alle: OHNE MOOS NIX LOS !!!
…ob mit oder ohne FE…

Aber eines bleibt den Straftätern ALLER Bereiche gemein:

  • Die Sünde wird jedem gleichermaßen und zeitlebens vorgehalten.
  • Damit zeitlebens Mensch 2 Wahl.

WER ABER HAT NOCH NIEMALS IN SEINEM LEBEN GESÜNDIGT??? DIE WENIGSTEN!
Die meisten wurden leider nur nie ertappt…:frowning:((

Denn Fakt bleibt: Frei von Sünde ist nur derjenige mit reinen Gewissen.

mfg

nutzlos

Hi
du meinst die Opfer?
A

Die Publikation verfolgt 3 Zielstellungen

  1. Soziale Verantwortung:
  2. Finanzielle Bedeutung für die Volkswirtschaft:
  3. Alternativen für die Rechtssprechung:

Vielleicht irre ich mich, aber ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass die sozialwissenschaftliche, straf- und zivilrechtliche, suchttherapeutische, historische, soziologische und psychologische Literatur in dieser Richtung einen so allgemein gehaltenen Zuwachs braucht.

Sofern hier eine Diplomarbeit oder ähnliches vorbereitet wird, kann man das ja sagen.

Gruß

Auf eine entdeckte Trunkenheitsfahrt kommen 99 unentdeckte
Delikte.

Es gibt Erhebungen, die sagen, dass von 600 (sechshundert) Trunkenheitsfahrten EINE entdeckt wird.

Frage:

Fazit deiner Ausführungen: Sauft euch dicht und fahrt, verletzt Unbeteiligte (sch*** doch auf die, schließlich waren die zur falschen Zeit am falschen Ort) aber lasst euch nicht erwischen… und falls ihr erwischt werden sollte verlangt einen Job, den ihr gefälligst ohne Auto erledigen könnt…??? Weil, ihr zahlt dann ja auch wieder Steuern und fördert die Wirtschaft…?

Hab ich was vergessen?