Tryptophan, Serotonin, Depressionen, Migräne

Hi

Seit längerem forsche ich dem ganzen Thema schon hinterher, einerseits, weil es mich selbst betrifft, andererseits, weil ich es interessant finde und offenbar viele Menschen darunter leiden.

Ich bin auf folgende Dinge gestoßen, die irgendwie zusammengehören:

Angstzustände, Panikattacken
Depressionen
Migräne
Reizdarmsyndrom
Serotoninmangel
Triptane
Tryptophan

Hat man einen Serotoninmangel, KANN man unter Angstzuständen leiden, unter Depression, und unter Migräne?
Eine Seite im Netz sagt, Migräne sei ein Überschuss an Serotonin? Wie kann das sein, wenn man Serotoninrezeptoren mittels Triptanen stimuliert?

Kann mir jemand helfen, dieses Begriffepuzzle zu entwirren?

Zu meinen Symptomen:
Erst mal vorweg, es ist nicht häufig und ich kann damit leben, weil ich weiß, worauf ich achten muss. Ich möchte es nur ein bisschen mit Hintergrundinformationen füllen. Ich habe auch nicht vor, gegen meine Körpersignale zu handeln und eine Tablette einzuschmeißen und einfach „drüberweg“ zu leben.

Wenn ich schlecht gelaunt bin, schlafe ich schlecht und dann bekomme ich Migräne (echte Migräne, mit Aura und sensorischen Ausfällen), ebenso, wenn ich unregelmäßig schlafe (z.b. wegen wechselnder Arbeitszeiten). Serotonin spielt doch im Schlaf-Wach-Rhythmus mit?
Daneben habe ich es hin und wieder mit Angstzuständen zu tun, leide unter einer permanenten Angst, mich an etwas anzustecken (mittlerweile durch Psychotherapie auch im Griff, aber irgendwoher muss es ja kommen). Und Reizdarm habe ich auch, insbesondere in Stressphasen, wo ich fast garnichts essen kann.

Wie kann ich, neben einem ausgeglichenen Schlafrhythmus, meinen Serotoninspiegel stabilisieren? Wie sieht das aus mit dem Essen? Habe ich vielleicht einen Tryptophanmangel? Wie stellt man sowas fest? Fakt ist, ich hab manchmal regelrechte Schokolade-Fress-Attacken :wink: Ist das „normal“ weil Schokolade eben so gut schmeckt, oder ist das ein Symptom (ich komm mir schon vor wie Dr. House *gg*)

Danke und Grüße

Karana

Vergiss es mit dem Serotonin und sonst was.
Das sind immer wieder die selben stereotypen schulmedizinischen
Einwürfe, die bei jeder Krankheit kommen; egal ob bei Schizophrenie
oder Migräne oder sonstwas.
Das Problem ist alleine schon, dass man schulmedizinsch weder die
Schizophrenie noch die Migräne vernünftig definieren kann.
Das ist immer nur ein Oberbegriff für ein Sammelsurium an Krankheiten,
die im Einzelfall völlig unterschiedlich an.