Türken, Libanesen oder ganz egal?

In SPIEGEL TV am Sonntag (05.03) kam ein Beitrag über den aufgedeckten Fall von Sozialmissbrauch in Bremen (Türken reisen nach D ein, beantragen als Libanesen Asyl). Schlimm genug, wie ich dachte. Der Gipfel war jedoch als der Mensch der Bremer Ausländerbehörde sinngem. sagte: „… da sie als Libanesen nicht anerkannt werden (sind ja auch keine) werden sie abgeschoben. Sie werden einer Abschiebung aber dadurch entgehen, wenn sie jetzt als Türken Asyl beantragen“.

Ich fasse zusammen: Jemand reist in die BRD ein. Er gibt sich als Libanese aus (wissend, dass er nicht abgeschoben werden darf, wenn er im Libanon nicht gemeldet ist). Geht ja auch nicht, da er Türke ist. Er bezieht jahrelang Sozialhilfe in der BRD. Der Fall fliegt auf und er beantragt nun Asyl als Türke? Und das Verfahren wird als neues Asylverfahren behandelt? Diese Person hat doch wissentlich eine Falschaussage gemacht. Wie kann sowas sein? Wenn ich zum Finanzamt nach einer Anzeige sage „Sorry, ich habe statt der angegebenen 3.000 DM doch 120.000 DM zu versteuern“ habe ich ´ne Menge Ärger am Hals. Oder habe ich da was gründlich falsch verstanden?

In diesem, unserem Land wundert mich gar nichts mehr - und wenn einem dies nicht gefällt, wird man von den Multikultis sofort in die rechte Schublade gedrückt.
Resinierend!
Rainer

Hallo,

Können wir diesen polemischen Unsinn mal beiseite lassen und versuchen, sachlich über irgendein Thema zu reden? Davon abgesehen wäre es mal ganz interessant, festzustellen was in unserem Land so multikulti ist, dass man es so rigoros ablehnen müsste…

Zurück zum Thema:

Meine Meinung (uh, als böser Linker…): Bestrafen, Geld zurückfordern, abschieben! Hier liegt ein unverschämter Fall von Asylmissbrauch vor, da kann ich nicht anders drauf reagieren. Das mit dem zweiten Asylantrag kann aber irgendwie nicht ganz richtig sein. Türken sind in der Türkei doch keine politisch Verfolgten o.ä., was soll denn hier der Asylgrund sein? Die Türken, die bei uns leben, sind ja wohl Gastarbeiter, aber keine Asylanten.

Vieleicht hat jemand was sinnvolles zu dem Thema.

Gruss
Peter

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Hi !

In diesem, unserem Land wundert mich gar
nichts mehr - und wenn einem dies nicht
gefällt, wird man von den Multikultis
sofort in die rechte Schublade gedrückt.
Resinierend!
Rainer

Können wir diesen polemischen Unsinn mal
beiseite lassen und versuchen, sachlich
über irgendein Thema zu reden? Davon
abgesehen wäre es mal ganz interessant,
festzustellen was in unserem Land so
multikulti ist, dass man es so rigoros
ablehnen müsste…

Das Problem ist doch einfach, daß bestimmte Grünenpolitikerinnen feststellen, daß D ein Einwanderungsland sei und dabei völlig die daraus resultierenden Probleme vergessen.

Wenn jemand aus einem anderen Land in D straffällig wird oder sein Asylantrag abgelehnt wird oder gar auf Betrug beruht (s.o.), muß er gnadenlos abgeschoben werden.

Man stelle sich die Frage, was andere Länder ihrerseits von ihren Gästen erwarten, und schon sieht man, wie dämlich man sich hier anstellt.

Zurück zum Thema:

Meine Meinung (uh, als böser Linker…):
Bestrafen, Geld zurückfordern,
abschieben! Hier liegt ein unverschämter
Fall von Asylmissbrauch vor, da kann ich
nicht anders drauf reagieren. Das mit dem
zweiten Asylantrag kann aber irgendwie
nicht ganz richtig sein. Türken sind in
der Türkei doch keine politisch
Verfolgten o.ä., was soll denn hier der
Asylgrund sein? Die Türken, die bei uns
leben, sind ja wohl Gastarbeiter, aber
keine Asylanten.

Das kommt darauf an, aus welchem Teil der Türkei die Leute kommen. Wie ist das denn mit den türkischen Kurden ?

Vieleicht hat jemand was sinnvolles zu
dem Thema.

Mal sehen, ob Du meine Meinung ebenfalls als Polemik abtun wirst…
Gruß,

Mathias

Hallo,

Das Problem ist doch einfach, daß
bestimmte Grünenpolitikerinnen
feststellen, daß D ein Einwanderungsland
sei und dabei völlig die daraus
resultierenden Probleme vergessen.

Na, das Problem besteht doch nicht erst, seit dem es bestimmte Grünenpolitikerinnen gibt, oder? Schauen wir uns mal die Tatsachen an:

  1. Seit 1956 lief - initiiert durch die CDU - das Gastarbeiter-Anwerbeprogramm. In diesem Zug kamen ca 4 Mio. Ausländer nach Deutschland.

  2. 1973 wurde dieses Programm - durch die SPD - gestoppt. Die Ausländerzahlen blieben bis ca. 1989 ziemlich konstant bei 4,7 Mio.

  3. Die Regierung Kohl setzte mit dem Spätaussiedler-Programm neue Zeichen: gut 2,5 Mio. Aussiedler kamen nach Deutschland.

  4. Seit 1996 sind die Ausländerzahlen wieder etwas rückläufig. Besonders die Zahl der Asylbewerber hat sich - auch Dank der recht drastischen Vorstellungen des ex-Grünen -linken - RAF-Anwalt :wink: Otto Schily (der keinen Vergleich mit Kanther oder Zimmermann zu scheuen braucht!) drastisch verringert.

Gutes Zahlenmaterial dazu findest Du unter http://www.uni-bamberg.de/~ba6ef3/doksta_d.htm

Wer hat hier wohl Spätfolgen nicht berücksichtigt? Adenauer, Erhard, Kiesinger, Kohl…

Wenn jemand aus einem anderen Land in D
straffällig wird oder sein Asylantrag
abgelehnt wird oder gar auf Betrug beruht
(s.o.), muß er gnadenlos abgeschoben
werden.

Ganz Deine Meinung. Wer Gastrecht missbraucht, hat kein anrecht auf Gastfreundschaft. Ist aber kein Grund, eine multikulturelle Gesellschaft (die haben wir auch ganz ohne Asiaten, Afrikaner, Osteuropäer…) zu verteufeln. Landwirtschaftlicher Grundsatz: Monokulturen verderben den Boden… :wink:

Man stelle sich die Frage, was andere
Länder ihrerseits von ihren Gästen
erwarten, und schon sieht man, wie
dämlich man sich hier anstellt.

Stimmt. Die Frage stelle ich mir jedesmal im urlaub, wenn ich sehen muss, wie sich der deutsche Tourist im Ausland benimmt…
Natürlich hast Du recht. Man hat sich immer den Sitten, Gebräuchen und Gesetzen des Gastgeberlands anzupassen (da stehe ich dahinter!).

Diesen Grundsatz haben vor allem die europäischen Aussiedler beherzigt, die erstmal überall, wo sie hinkamen, die einheimische Kultur vernichtet haben…

Zurück zum Thema:

Meine Meinung (uh, als böser Linker…):
Bestrafen, Geld zurückfordern,
abschieben! Hier liegt ein unverschämter
Fall von Asylmissbrauch vor, da kann ich
nicht anders drauf reagieren. Das mit dem
zweiten Asylantrag kann aber irgendwie
nicht ganz richtig sein. Türken sind in
der Türkei doch keine politisch
Verfolgten o.ä., was soll denn hier der
Asylgrund sein? Die Türken, die bei uns
leben, sind ja wohl Gastarbeiter, aber
keine Asylanten.

Das kommt darauf an, aus welchem Teil der
Türkei die Leute kommen. Wie ist das denn
mit den türkischen Kurden ?

Im Posting war explizit von Türken die Rede (ich glaube, in der Original-Nachricht auch). Die haben keinen Asylanspruch - warum auch? Übrigens: nenne einen Kurden niemals Türken oder vice versa. Mögen die gar nicht.

Vieleicht hat jemand was sinnvolles zu
dem Thema.

Mal sehen, ob Du meine Meinung ebenfalls
als Polemik abtun wirst…

Nö, natürlich nicht. Gibt keinen Grund dafür. Ich finde es nur traurig, dass von manchen Leuten nicht-konforme Meinungen als von linksextremen Multikulti-Terroristen mit Mao-Bibel und RAF-Stern stammend abgetan werden. Rein prinzipiell passe ich besser ins Bild des arbeitenden, steuerzahlenden Normalbürgers.

Gruss
Peter

Hi !

Das Problem ist doch einfach, daß
bestimmte Grünenpolitikerinnen
feststellen, daß D ein Einwanderungsland
sei und dabei völlig die daraus
resultierenden Probleme vergessen.

Na, das Problem besteht doch nicht erst,
seit dem es bestimmte
Grünenpolitikerinnen gibt, oder? Schauen
wir uns mal die Tatsachen an:

  1. Seit 1956 lief - initiiert durch die
    CDU - das Gastarbeiter-Anwerbeprogramm.
    In diesem Zug kamen ca 4 Mio. Ausländer
    nach Deutschland.

…und es wurde icht darüber nachgedacht, was das für Folgen haben könnte.

  1. 1973 wurde dieses Programm - durch die
    SPD - gestoppt. Die Ausländerzahlen
    blieben bis ca. 1989 ziemlich konstant
    bei 4,7 Mio.

Ist das belegbar?

  1. Die Regierung Kohl setzte mit dem
    Spätaussiedler-Programm neue Zeichen: gut
    2,5 Mio. Aussiedler kamen nach
    Deutschland.

Was für ein Fehler !
Passt aber ins Bild Kohl.

  1. Seit 1996 sind die Ausländerzahlen
    wieder etwas rückläufig. Besonders die
    Zahl der Asylbewerber hat sich - auch
    Dank der recht drastischen Vorstellungen
    des ex-Grünen -linken - RAF-Anwalt :wink:
    Otto Schily (der keinen Vergleich mit
    Kanther oder Zimmermann zu scheuen
    braucht!) drastisch verringert.

Bzgl. Schily gebe ich Dir recht !!
Aber anders ist das Problem nicht mehr in den Griff zu bekommen.

Gutes Zahlenmaterial dazu findest Du
unter
http://www.uni-bamberg.de/~ba6ef3/doksta_d.htm

Wer hat hier wohl Spätfolgen nicht
berücksichtigt? Adenauer, Erhard,
Kiesinger, Kohl…

Vor allem die aktuellen Grünen, die, zugegeben, nun die Suppe auslöffeln müssen, die Kohl ihnen eingebrockt hatte. Allerdings sollten sie es dann auch tun!

Wenn jemand aus einem anderen Land in D
straffällig wird oder sein Asylantrag
abgelehnt wird oder gar auf Betrug beruht
(s.o.), muß er gnadenlos abgeschoben
werden.

Ganz Deine Meinung. Wer Gastrecht
missbraucht, hat kein anrecht auf
Gastfreundschaft. Ist aber kein Grund,
eine multikulturelle Gesellschaft (die
haben wir auch ganz ohne Asiaten,
Afrikaner, Osteuropäer…) zu verteufeln.
Landwirtschaftlicher Grundsatz:
Monokulturen verderben den Boden…
:wink:

Richtig. Nur herrscht in einigen „Ausländerenklaven“ in D die Monokultur der Nicht-Bildung und Nicht-Integrierbarkeit vor.

Das stört mich.

Warum laden wir nicht zur Abwechslung mal Leute aus dem Ausand zu uns ein, die wirklich eine Bereicherung für das Land der Dichter und Denker darstellen. Warum kommen denn immer nur die Ûngebildetsten zu uns, die dazu neigen, bald ein Sozialfall zu werden ?
Ich habe doch nichts gegen Gäste aus dem Ausland. Ich arbeite mit vielen Ausländern aus aller Welt zusammen. Nur sind diese gebildeten Menschen die absolute Minderheit unter den Ausländern in Deutschland. Und Dumme haben wir selbst weißgott genug !

Man stelle sich die Frage, was andere
Länder ihrerseits von ihren Gästen
erwarten, und schon sieht man, wie
dämlich man sich hier anstellt.

Stimmt. Die Frage stelle ich mir jedesmal
im urlaub, wenn ich sehen muss, wie sich
der deutsche Tourist im Ausland
benimmt…

Jedenfalls lügt er nicht in seinem Asylantrag und haut auch wieder ab!

Natürlich hast Du recht. Man hat sich
immer den Sitten, Gebräuchen und Gesetzen
des Gastgeberlands anzupassen (da stehe
ich dahinter!).

Diesen Grundsatz haben vor allem die
europäischen Aussiedler beherzigt, die
erstmal überall, wo sie hinkamen, die
einheimische Kultur vernichtet haben…

geschichtliche Betrachtungen sind interessant, führen allerdings nicht zu einer konkreten Problemlösung.

Ich verachte das Verhalten der Kolonialherren auch, nur ist das für Deutschland heute völlig uninteressant.

Zurück zum Thema:

Meine Meinung (uh, als böser Linker…):
Bestrafen, Geld zurückfordern,
abschieben! Hier liegt ein unverschämter
Fall von Asylmissbrauch vor, da kann ich
nicht anders drauf reagieren. Das mit dem
zweiten Asylantrag kann aber irgendwie
nicht ganz richtig sein. Türken sind in
der Türkei doch keine politisch
Verfolgten o.ä., was soll denn hier der
Asylgrund sein? Die Türken, die bei uns
leben, sind ja wohl Gastarbeiter, aber
keine Asylanten.

Das kommt darauf an, aus welchem Teil der
Türkei die Leute kommen. Wie ist das denn
mit den türkischen Kurden ?

Im Posting war explizit von Türken die
Rede (ich glaube, in der
Original-Nachricht auch). Die haben
keinen Asylanspruch - warum auch?
Übrigens: nenne einen Kurden niemals
Türken oder vice versa. Mögen die gar
nicht.

Genausowenig, wie man als Libanese ungern Türke genannt wird oder umgekehrt…???

Vieleicht hat jemand was sinnvolles zu
dem Thema.

Mal sehen, ob Du meine Meinung ebenfalls
als Polemik abtun wirst…

Nö, natürlich nicht. Gibt keinen Grund
dafür. Ich finde es nur traurig, dass von
manchen Leuten nicht-konforme Meinungen
als von linksextremen
Multikulti-Terroristen mit Mao-Bibel und
RAF-Stern stammend abgetan werden. Rein
prinzipiell passe ich besser ins Bild des
arbeitenden, steuerzahlenden
Normalbürgers.

Dann werde mal nicht zu normal…
Es liegt bei der aktuellen Linie in Deutschland halt schon desöfteren nahe, manche Leute in die linke Ecke zu stellen. Für die ist es dann natürlich legitim, sich dagegen zu wehren.
dasselbe gilt allerdings auch für Leute, die, wie ich, andauernd in die rechte Ecke gestellt werden und sich dagegen verwahren. Nur ist ersteres meist viel leichter durch- oder umzusetzen.

Das Herz schlägt eben momentan links…

Gruß,

Mathias

Hallo,

  1. 1973 wurde dieses Programm - durch die
    SPD - gestoppt. Die Ausländerzahlen
    blieben bis ca. 1989 ziemlich konstant
    bei 4,7 Mio.

Ist das belegbar?

Ja, mit dem geposteten Link. Die Zahlen stammen vom Europäischen Forum für Migrationsforschung, ich denke, das ist seriös.

  1. Die Regierung Kohl setzte mit dem
    Spätaussiedler-Programm neue Zeichen: gut
    2,5 Mio. Aussiedler kamen nach
    Deutschland.

Was für ein Fehler !
Passt aber ins Bild Kohl.

…und Stoiber spricht auf jedem Aussiedler- und Vertriebenen-Treffen. Wir leben halt gerne in der Vergangenheit…

Bzgl. Schily gebe ich Dir recht !!
Aber anders ist das Problem nicht mehr in
den Griff zu bekommen.

Ich weis zwar nicht, ob man bei 9% Ausländeranteil schon von einem Problem sprechen kann (unsere paar Türken in der Ortschaft fallen irgendwie gar nicht grossartig auf :smile:)) - ich weiss, in den Grossstädten schaut das Problem schon anders aus). Ich fände die Green-Card-Regelung a la USA eigentlich ganz nett. Verlosen wir doch einfach weltweit ein gewisses Kontingent.

Vor allem die aktuellen Grünen, die,
zugegeben, nun die Suppe auslöffeln
müssen, die Kohl ihnen eingebrockt hatte.
Allerdings sollten sie es dann auch tun!

Ob die Grünen hier wirklich was zu sagen haben? Die FDP und teile der Union sind ja auch nicht gerade für ein Begrenzungsgesetz zu haben - ich denke, ein solches wäre bestimmt zustimmungspflichtig…

Richtig. Nur herrscht in einigen
„Ausländerenklaven“ in D die Monokultur
der Nicht-Bildung und
Nicht-Integrierbarkeit vor.

Richtig, aber nicht ausschliesslich Schuld der Ausländer. Wohnungsämter und Städteplaner sorgen schön kräftig mit für eine Ghettoisierung. Erinnern wir uns an den Münchner OB-Wahlkampf und die Ideen des Herrn Wolff…

Warum laden wir nicht zur Abwechslung mal
Leute aus dem Ausand zu uns ein, die
wirklich eine Bereicherung für das Land
der Dichter und Denker darstellen. Warum
kommen denn immer nur die Ûngebildetsten
zu uns, die dazu neigen, bald ein
Sozialfall zu werden ?

Genau das hat Schröder doch gemacht - und wird dafür nun angefeindet. Mit den Ungebildeten kannst Du eigentlich nur die Asylanten meinen. Der durchschnittliche Ausländer ist - genau wie der durchschnittliche Deutsche - im Besitz einer Schulausbildung und hat einen Arbeitsplatz. Die ALO-Quote der Ausländer ist ungefähr so hoch wie die Gesamt-ALO-Quote. Der durchschnittliche Türke, Grieche, Italiener ist nicht dümmer wie der durchschnittliche Deutsche.

Ich habe doch nichts gegen Gäste aus dem
Ausland. Ich arbeite mit vielen
Ausländern aus aller Welt zusammen. Nur
sind diese gebildeten Menschen die
absolute Minderheit unter den Ausländern
in Deutschland. Und Dumme haben wir
selbst weißgott genug !

Da frag ich mich - warum arbeiten in meinem Unternehmen so viele Ausländer, in allen Berufsgruppen. Vom einfachen Arbeiter über Meister bis zu Ingenieuren und Wirtschaftswissenschaftlern. Hier wäre mal eine Statistik gefragt:

Ausländeranteil nach Schulart:

Abendrealschule 28,6%, Abendgymnasium 15,4%,
Kollegs 10,6%, FOS 7,6%, Fachgymnasien 6,9%,
BOS 6,1%, Fachakademien 7,3%

(Quelle -mal wieder- Stat. Bundesamt)

Anscheinend bemüht sich doch ein recht ansehnlicher Teil der Ausländer um eine vernünftige Bildung…

Jedenfalls lügt er nicht in seinem
Asylantrag und haut auch wieder ab!

Naja, bis auf gewisse Enklaven in Spanien…
und daheim lügt er in seiner Steuererklärung, arbeitet schwarz am Finanzamt vorbei, begeht Sozialhilfe- oder ALO-Betrug… Ich sach nur: Einzelfälle! Die natürlich entsprechend geahndet werden müssen. Aber kein Anlass, alle über einen Kamm zu scheren.

geschichtliche Betrachtungen sind
interessant, führen allerdings nicht zu
einer konkreten Problemlösung.

Ich verachte das Verhalten der
Kolonialherren auch, nur ist das für
Deutschland heute völlig uninteressant.

Jau, da hast Du recht. Sollte eigentlich auch nur eine Auflockerung sein…

Genausowenig, wie man als Libanese ungern
Türke genannt wird oder umgekehrt…???

Na, ich denke doch :smile:

Dann werde mal nicht zu normal…
Es liegt bei der aktuellen Linie in
Deutschland halt schon desöfteren nahe,
manche Leute in die linke Ecke zu
stellen. Für die ist es dann natürlich
legitim, sich dagegen zu wehren.
dasselbe gilt allerdings auch für Leute,
die, wie ich, andauernd in die rechte
Ecke gestellt werden und sich dagegen
verwahren. Nur ist ersteres meist viel
leichter durch- oder umzusetzen.

Das war - weiss Gott - auch schon mal anders… Für mich kommt´s halt darauf an, ob jemand diskussionsbereit ist oder sich nur mit Verbalinjurien aufhält. Meine Diskussionsbereitschaft endet eigentlich erst, wenn die Nähe zur Nationalzeitung zu offensichtlich wird…

Das Herz schlägt eben momentan links…

Wo es - rein anatomisch - natürlich auch hingehört :smile:

Gruss
Peter

Deutschland ein Einwanderungsland ?
Huhu Mathias *fröhlichwink* :smile:

Das Problem ist doch einfach, daß
bestimmte Grünenpolitikerinnen
feststellen, daß D ein Einwanderungsland
sei und dabei völlig die daraus
resultierenden Probleme vergessen.

Ähmm…räusper. Tja, laut Statistik sind sowohl in 1997, als auch in 1998 mehr Ausländer aus Deutschland weggezogen als hergezogen. Wers nicht glauben will, bitte hier: http://www.statistik-bund.de/basis/d/bevoe/bevoetab3…

Wenn jemand aus einem anderen Land in D
straffällig wird oder sein Asylantrag
abgelehnt wird oder gar auf Betrug beruht
(s.o.), muß er gnadenlos abgeschoben
werden.

Was du nicht sagst, genau so passiert es nämlich auch :smile:
ABER: Was machst du mit Leuten, wo keiner feststellen kann, aus welchem Land die nun eigentlich (oder wirklich) kommen ? Bzw. mit Leuten, die aus Ländern kommen, die sie einfach nicht wieder aufnehmen ?

Bei der ganzen Polemik, mit der diese Diskussion geführt wird (und dabei mein ich jetzt mal nicht dich) werden oft die ganz banalen praktischen Probleme einfach vergessen.

Gruss
Marion

Wo es - rein anatomisch - natürlich auch
hingehört :smile:

aber wenn es nicht mehr ordentlich pumpt setzt man einen herzschrittmacher ein und der sitzt rechts :wink:

Morsche!

Ich fände die
Green-Card-Regelung a la USA eigentlich
ganz nett. Verlosen wir doch einfach
weltweit ein gewisses Kontingent.

Welcher halbwegs intelligente Mensch würde die denn haben wollen? *gg*

Warum laden wir nicht zur Abwechslung mal
Leute aus dem Ausand zu uns ein, die
wirklich eine Bereicherung für das Land
der Dichter und Denker darstellen. Warum
kommen denn immer nur die Ûngebildetsten
zu uns, die dazu neigen, bald ein
Sozialfall zu werden ?

Tja, das ist eine gute Frage… der Hr. Schröder ist doch im Mom. dabei, oder?

Genau das hat Schröder doch gemacht - und
wird dafür nun angefeindet. Mit den
Ungebildeten kannst Du eigentlich nur die
Asylanten meinen. Der durchschnittliche
Ausländer ist - genau wie der
durchschnittliche Deutsche - im Besitz
einer Schulausbildung und hat einen
Arbeitsplatz. Die ALO-Quote der Ausländer
ist ungefähr so hoch wie die
Gesamt-ALO-Quote. Der durchschnittliche
Türke, Grieche, Italiener ist nicht
dümmer wie der durchschnittliche
Deutsche.

Schulausbildung ja, nur daß das Abitur in vielen Ländern nicht viel mehr wert ist, als unser Hauptschulabschluß… außerdem gibt es die meißten Ausländer eben auf Hauptschulen.

Ich habe doch nichts gegen Gäste aus dem
Ausland. Ich arbeite mit vielen
Ausländern aus aller Welt zusammen. Nur
sind diese gebildeten Menschen die
absolute Minderheit unter den Ausländern
in Deutschland. Und Dumme haben wir
selbst weißgott genug !

stimmt!

Da frag ich mich - warum arbeiten in
meinem Unternehmen so viele Ausländer, in
allen Berufsgruppen. Vom einfachen
Arbeiter über Meister bis zu Ingenieuren
und Wirtschaftswissenschaftlern. Hier
wäre mal eine Statistik gefragt:

Ausländeranteil nach Schulart:

Abendrealschule 28,6%, Abendgymnasium
15,4%,
Kollegs 10,6%, FOS 7,6%, Fachgymnasien
6,9%,
BOS 6,1%, Fachakademien 7,3%

(Quelle -mal wieder- Stat. Bundesamt)

Hier fehlt, wieviel Prozent oder Zahl das überhaupt machen. Das sagt nur aus, wie sie sich verteilen.

Anscheinend bemüht sich doch ein recht
ansehnlicher Teil der Ausländer um eine
vernünftige Bildung…

Ich kenne viele Intelligente gebildete Ausländer, leider aber noch mehr ungebildete.

Jedenfalls lügt er nicht in seinem
Asylantrag und haut auch wieder ab!

Naja, bis auf gewisse Enklaven in
Spanien…
und daheim lügt er in seiner
Steuererklärung, arbeitet schwarz am
Finanzamt vorbei, begeht Sozialhilfe-
oder ALO-Betrug… Ich sach nur:
Einzelfälle! Die natürlich entsprechend
geahndet werden müssen. Aber kein Anlass,
alle über einen Kamm zu scheren.

Das sagt ja auch keiner, aber wenn man bei sich zu Hause die Küche abbrennt, ist das nicht ganz so schlimm, wie wenn ich das bei einem Bekannten oder Fremden mache.

Also dann…

Gruß

Marcus

Hi !

  1. 1973 wurde dieses Programm - durch die
    SPD - gestoppt. Die Ausländerzahlen
    blieben bis ca. 1989 ziemlich konstant
    bei 4,7 Mio.

Ist das belegbar?

Ja, mit dem geposteten Link. Die Zahlen
stammen vom Europäischen Forum für
Migrationsforschung, ich denke, das ist
seriös.

Einverstanden.

  1. Die Regierung Kohl setzte mit dem
    Spätaussiedler-Programm neue Zeichen: gut
    2,5 Mio. Aussiedler kamen nach
    Deutschland.

Was für ein Fehler !
Passt aber ins Bild Kohl.

…und Stoiber spricht auf jedem
Aussiedler- und Vertriebenen-Treffen. Wir
leben halt gerne in der Vergangenheit…

…und eine sinnvolle Zukunft will keiner planen.

Bzgl. Schily gebe ich Dir recht !!
Aber anders ist das Problem nicht mehr in
den Griff zu bekommen.

Ich weis zwar nicht, ob man bei 9%
Ausländeranteil schon von einem Problem
sprechen kann (unsere paar Türken in der
Ortschaft fallen irgendwie gar nicht
grossartig auf :smile:)) - ich weiss, in den
Grossstädten schaut das Problem schon
anders aus). Ich fände die
Green-Card-Regelung a la USA eigentlich
ganz nett. Verlosen wir doch einfach
weltweit ein gewisses Kontingent.

O.K.
Aber das muss an Arbeitswilligkeit geknüpft sein.
Mein Problem sind nicht Ausländer generell, sondern Wirtschaftsflüchtlinge und sonstige Abstauber.
Wer was tun will, ist immer willkommen.

Vor allem die aktuellen Grünen, die,
zugegeben, nun die Suppe auslöffeln
müssen, die Kohl ihnen eingebrockt hatte.
Allerdings sollten sie es dann auch tun!

Ob die Grünen hier wirklich was zu sagen
haben? Die FDP und teile der Union sind
ja auch nicht gerade für ein
Begrenzungsgesetz zu haben - ich denke,
ein solches wäre bestimmt
zustimmungspflichtig…

Richtig.

Richtig. Nur herrscht in einigen
„Ausländerenklaven“ in D die Monokultur
der Nicht-Bildung und
Nicht-Integrierbarkeit vor.

Richtig, aber nicht ausschliesslich
Schuld der Ausländer. Wohnungsämter und
Städteplaner sorgen schön kräftig mit für
eine Ghettoisierung. Erinnern wir uns an
den Münchner OB-Wahlkampf und die Ideen
des Herrn Wolff…

Herr Wolff ist ein Idiot.
Trotzdem geht es den leuten in D prinzipiell ganz gut.

Warum laden wir nicht zur Abwechslung mal
Leute aus dem Ausand zu uns ein, die
wirklich eine Bereicherung für das Land
der Dichter und Denker darstellen. Warum
kommen denn immer nur die Ûngebildetsten
zu uns, die dazu neigen, bald ein
Sozialfall zu werden ?

Genau das hat Schröder doch gemacht - und
wird dafür nun angefeindet. Mit den
Ungebildeten kannst Du eigentlich nur die
Asylanten meinen. Der durchschnittliche
Ausländer ist - genau wie der
durchschnittliche Deutsche - im Besitz
einer Schulausbildung und hat einen
Arbeitsplatz. Die ALO-Quote der Ausländer
ist ungefähr so hoch wie die
Gesamt-ALO-Quote. Der durchschnittliche
Türke, Grieche, Italiener ist nicht
dümmer wie der durchschnittliche
Deutsche.

Einverstanden. So meinte ich das auch.

Ich habe doch nichts gegen Gäste aus dem
Ausland. Ich arbeite mit vielen
Ausländern aus aller Welt zusammen. Nur
sind diese gebildeten Menschen die
absolute Minderheit unter den Ausländern
in Deutschland. Und Dumme haben wir
selbst weißgott genug !

Da frag ich mich - warum arbeiten in
meinem Unternehmen so viele Ausländer, in
allen Berufsgruppen. Vom einfachen
Arbeiter über Meister bis zu Ingenieuren
und Wirtschaftswissenschaftlern. Hier
wäre mal eine Statistik gefragt:

Ausländeranteil nach Schulart:

Abendrealschule 28,6%, Abendgymnasium
15,4%,
Kollegs 10,6%, FOS 7,6%, Fachgymnasien
6,9%,
BOS 6,1%, Fachakademien 7,3%

(Quelle -mal wieder- Stat. Bundesamt)

Anscheinend bemüht sich doch ein recht
ansehnlicher Teil der Ausländer um eine
vernünftige Bildung…

Und das kann ich nur mit Freuden lesen…
Finde ich gut und hoffe, es werden umso mehr Menschen, die an sich arbeiten und nicht nur den Staat schröpfen (IN- und Ausländer wohlgemerkt).

Jedenfalls lügt er nicht in seinem
Asylantrag und haut auch wieder ab!

Naja, bis auf gewisse Enklaven in
Spanien…
und daheim lügt er in seiner
Steuererklärung, arbeitet schwarz am
Finanzamt vorbei, begeht Sozialhilfe-
oder ALO-Betrug… Ich sach nur:
Einzelfälle! Die natürlich entsprechend
geahndet werden müssen. Aber kein Anlass,
alle über einen Kamm zu scheren.

Sehe ich ein.

geschichtliche Betrachtungen sind
interessant, führen allerdings nicht zu
einer konkreten Problemlösung.

Ich verachte das Verhalten der
Kolonialherren auch, nur ist das für
Deutschland heute völlig uninteressant.

Jau, da hast Du recht. Sollte eigentlich
auch nur eine Auflockerung sein…

O.K.

Genausowenig, wie man als Libanese ungern
Türke genannt wird oder umgekehrt…???

Na, ich denke doch :smile:

Dann ist wohl so einiges klar…

Dann werde mal nicht zu normal…
Es liegt bei der aktuellen Linie in
Deutschland halt schon desöfteren nahe,
manche Leute in die linke Ecke zu
stellen. Für die ist es dann natürlich
legitim, sich dagegen zu wehren.
dasselbe gilt allerdings auch für Leute,
die, wie ich, andauernd in die rechte
Ecke gestellt werden und sich dagegen
verwahren. Nur ist ersteres meist viel
leichter durch- oder umzusetzen.

Das war - weiss Gott - auch schon mal
anders… Für mich kommt´s halt darauf
an, ob jemand diskussionsbereit ist oder
sich nur mit Verbalinjurien aufhält.
Meine Diskussionsbereitschaft endet
eigentlich erst, wenn die Nähe zur
Nationalzeitung zu offensichtlich
wird…

Hoffentlich kannst Du das auch leben.
Viele sind allzuschnell beim Abstempeln dabei…

Das Herz schlägt eben momentan links…

Wo es - rein anatomisch - natürlich auch
hingehört :smile:

darüber kann man diskutieren.

Bis dann,

Mathias

Huhu Mathias *fröhlichwink* :smile:

Hi Marion ! *auchfröhlichwink* :smile:)

Das Problem ist doch einfach, daß
bestimmte Grünenpolitikerinnen
feststellen, daß D ein Einwanderungsland
sei und dabei völlig die daraus
resultierenden Probleme vergessen.

Ähmm…räusper. Tja, laut Statistik sind
sowohl in 1997, als auch in 1998 mehr
Ausländer aus Deutschland weggezogen als
hergezogen. Wers nicht glauben will,
bitte hier:
http://www.statistik-bund.de/basis/d/bevoe/bevoetab3…

Darum ging es mir doch gar nicht.
Ich halte es nicht für das hähere Ziel der Deutschen, ihre Rasse reinhalten zu müssen und alle Ausländer rauszuwerfen.

Mein Problem bei der Ausländerproblematik ist lediglich, daß hauptsächlich die ungebildeten Unterschichten hierher kommen, nicht aber qualifizierte Personen.

Warum sollten wir uns noch mehr Sozialfälle und Kriminelle ins Land holen, wo wir davon selbst genügend haben?

das ist alles, was mich diesbezüglich beschäftigt.

Wenn jemand aus einem anderen Land in D
straffällig wird oder sein Asylantrag
abgelehnt wird oder gar auf Betrug beruht
(s.o.), muß er gnadenlos abgeschoben
werden.

Was du nicht sagst, genau so passiert es
nämlich auch :smile:

Leider nur in manchen Bundesländern.

ABER: Was machst du mit Leuten, wo keiner
feststellen kann, aus welchem Land die
nun eigentlich (oder wirklich) kommen ?

Ab in den Knast, Zelle abhören, Gespräche mit anderen Häftlingen auswerten und somit über Sprache und Inhalt der Erzählungen der Person feststellen, wo sie herkommt und dann ab die Post…

Bzw. mit Leuten, die aus Ländern kommen,
die sie einfach nicht wieder aufnehmen ?

Fallschirm an und über ihrem Land abwerfen.
Im Ernst: hier muß Druck auf besagtes Land ausgeübt werden. Deutschland hat schon was zu sagen, nur müsste man sich auch ab und an mal durchsetzen…

Bei der ganzen Polemik, mit der diese
Diskussion geführt wird (und dabei mein
ich jetzt mal nicht dich) werden oft die
ganz banalen praktischen Probleme einfach
vergessen.

Ein Großteil dieser Probleme wäre mit etwas mehr Durchsetzungswillen leicht zu lösen.

Eine 100%-Quote wird es niemals geben, aber man könnte wenigstens versuchen, die Sache etwas straffer zu gestalten.

Gruß,

Mathias

Hallo Mathias,

hey, so einig waren wir uns ja noch nie…

…und eine sinnvolle Zukunft will keiner
planen.

Ja!! Hoffentlich bekommen wir irgendwann einmal die Politik der besseren Einsicht.
Lass uns daran arbeiten…

O.K.
Aber das muss an Arbeitswilligkeit
geknüpft sein.
Mein Problem sind nicht Ausländer
generell, sondern Wirtschaftsflüchtlinge
und sonstige Abstauber.
Wer was tun will, ist immer willkommen.

Ja, ich denke wirklich an das US-System. Entweder Du bringst Kapital mit oder Du kannst Arbeitsplatz/Wohnort vorweisen. Natürlich sollte der Familien-Nachzug gewährleistet bleiben (vieleicht nicht unbedingt der Ur-Grossonkel und der Schwippschwager…) und das Recht auf (politisches!!!) Asyl.

Herr Wolff ist ein Idiot.

-))))))))

Gegen Ude einfach keine Chance!

Und das kann ich nur mit Freuden lesen…
Finde ich gut und hoffe, es werden umso
mehr Menschen, die an sich arbeiten und
nicht nur den Staat schröpfen (IN- und
Ausländer wohlgemerkt).

Jo, da gibt´s viel zu wenige. Andererseits ist das, zumindestens teilweise, auch eine reine Preisfrage. Ich hatte an den Kosten für 6 Jahre Abendstudium schon ganz schön zu knabbern, eine Weiterqualifizierung (MBA) scheitert einfach an den horrenden Gebühren (ca. 40.000,–).

Hoffentlich kannst Du das auch leben.
Viele sind allzuschnell beim Abstempeln
dabei…

Ich bemühe mich redlich, funktioniert auch ganz gut. Nunja, in meinem Beruf ist Konsens gefragt, ich hab da etwas Übung.

Das Herz schlägt eben momentan links…

Wo es - rein anatomisch - natürlich auch
hingehört :smile:

darüber kann man diskutieren.

Wieso? Wo horcht der Arzt denn bei Dir? :smile:

Bis demnächst

Peter

Hi Peter !

hey, so einig waren wir uns ja noch
nie…

Vielleicht liegt das daran, daß jeder diesmal über die Statements des anderen nachgedacht hat…

…und eine sinnvolle Zukunft will keiner
planen.

Ja!! Hoffentlich bekommen wir irgendwann
einmal die Politik der besseren Einsicht.
Lass uns daran arbeiten…

Klar.

O.K.
Aber das muss an Arbeitswilligkeit
geknüpft sein.
Mein Problem sind nicht Ausländer
generell, sondern Wirtschaftsflüchtlinge
und sonstige Abstauber.
Wer was tun will, ist immer willkommen.

Ja, ich denke wirklich an das US-System.
Entweder Du bringst Kapital mit oder Du
kannst Arbeitsplatz/Wohnort vorweisen.
Natürlich sollte der Familien-Nachzug
gewährleistet bleiben (vieleicht nicht
unbedingt der Ur-Grossonkel und der
Schwippschwager…) und das Recht auf
(politisches!!!) Asyl.

Sehe ich auch so.

Herr Wolff ist ein Idiot.

-))))))))

Gegen Ude einfach keine Chance!

Ja. Ude ist, obwohl Sozi, wirklich ein guter Bürgermeister für München.

Und das kann ich nur mit Freuden lesen…
Finde ich gut und hoffe, es werden umso
mehr Menschen, die an sich arbeiten und
nicht nur den Staat schröpfen (IN- und
Ausländer wohlgemerkt).

Jo, da gibt´s viel zu wenige.
Andererseits ist das, zumindestens
teilweise, auch eine reine Preisfrage.
Ich hatte an den Kosten für 6 Jahre
Abendstudium schon ganz schön zu
knabbern, eine Weiterqualifizierung (MBA)
scheitert einfach an den horrenden
Gebühren (ca. 40.000,–).

Naja, ich denke Du weißt, worauf ich hinaus wollte.
Als Akademiker bist Du ohnehin schon sehr gut qualifiziert.

Hoffentlich kannst Du das auch leben.
Viele sind allzuschnell beim Abstempeln
dabei…

Ich bemühe mich redlich, funktioniert
auch ganz gut. Nunja, in meinem Beruf ist
Konsens gefragt, ich hab da etwas Übung.

Schön.

Das Herz schlägt eben momentan links…

Wo es - rein anatomisch - natürlich auch
hingehört :smile:

darüber kann man diskutieren.

Wieso? Wo horcht der Arzt denn bei Dir?

-)

Das wüsstest Du wohl gerne… :smile:)
Gruß,

Mathias

Hi :smile:

Darum ging es mir doch gar nicht.
Ich halte es nicht für das hähere Ziel
der Deutschen, ihre Rasse reinhalten zu
müssen und alle Ausländer rauszuwerfen.

hey, da haben wir ja schon mal ein Nicht-Ziel gemeinsam :smile:

Mein Problem bei der Ausländerproblematik
ist lediglich, daß hauptsächlich die
ungebildeten Unterschichten hierher
kommen, nicht aber qualifizierte
Personen.

Mag bei den grossen Gastarbeitereinwanderungswellen in Wirtschaftswunderzeiten sicher so gewesen sein. Da brauchte man auch keine gebildeten Leute, sondern Leute, die in der Lage sind, stumpf irgendwelche Maschinen zu bedienen.

Alles was danach kam ist meiner Meinung nach das Ergebnis einer völlig verfehlten, bzw. nicht vorhandenen Einwanderungspolitik. In 16 Jahren konservativer Regierungszeit hat man sich immer mit Händen und Füssen dagegen gewehrt, mal vernünftige Einwanderungspolitik zu betreiben. Welche Wege blieben also übrig, um nach Deutschland reinzukommen ? Eben. Wenn jemand gebildet ist, ein guten Job hat etc. und aus seinem Heimatland auswandern will, wird er sicher nicht in Deutschland einen Asylantrag stellen, sondern in ein Land, dass dies ermöglicht, einwandern.

Warum sollten wir uns noch mehr
Sozialfälle und Kriminelle ins Land
holen, wo wir davon selbst genügend
haben?

Unterhalte dich mal, mit ein paar Asylanten, Flüchtlingen etc. die nicht arbeiten DÜRFEN. Die meisten sind mit grossen Hoffnungen und Elan nach Deutschland gekommen, um hier für sich und ihre Familien eine neue Existenz aufzubauen. Kannst du dir vorstellen, was davon noch übrig ist, wenn diese Leute jahrelang dazu gezwungen werden, dem „Sozialsystem zur Last zu fallen“ ohne auch nur die geringste Aussicht, für sich und ihre Familien diesen Status in irgendeiner Weise verbessern zu können ?

das ist alles, was mich diesbezüglich
beschäftigt.

Das ist gut, dass dich das beschäftigt :smile:

Ein Großteil dieser Probleme wäre mit
etwas mehr Durchsetzungswillen leicht zu
lösen.

Eine 100%-Quote wird es niemals geben,
aber man könnte wenigstens versuchen, die
Sache etwas straffer zu gestalten.

Oh, ich denke, dafür ist längst gesorgt. Die Zahlenentwicklung der Asylbewerber in den letzten Jahren sprechen da wohl für sich. Was mir an der ganzen Sache jedoch Kummer bereitet ist, dass ich die Befürchtung habe, dass jemand, der in seiner Heimat wirklich verfolgt ist, ebenefalls kaum noch eine Chance hat, hier anerkannt zu werden.

Gruss
Marion, die zu fast allem was du zum Thema „Schule-Bildung etc.“ gesagt hast, ebenfalls Beifall klatschen kann :smile:

Hi Drache !

Darum ging es mir doch gar nicht.
Ich halte es nicht für das hähere Ziel
der Deutschen, ihre Rasse reinhalten zu
müssen und alle Ausländer rauszuwerfen.

hey, da haben wir ja schon mal ein
Nicht-Ziel gemeinsam :smile:

Naja, ich denke, dieses Ziel verfolgen die meisten Menschen hier.

Mein Problem bei der Ausländerproblematik
ist lediglich, daß hauptsächlich die
ungebildeten Unterschichten hierher
kommen, nicht aber qualifizierte
Personen.

Mag bei den grossen
Gastarbeitereinwanderungswellen in
Wirtschaftswunderzeiten sicher so gewesen
sein. Da brauchte man auch keine
gebildeten Leute, sondern Leute, die in
der Lage sind, stumpf irgendwelche
Maschinen zu bedienen.

Alles was danach kam ist meiner Meinung
nach das Ergebnis einer völlig
verfehlten, bzw. nicht vorhandenen
Einwanderungspolitik. In 16 Jahren
konservativer Regierungszeit hat man sich
immer mit Händen und Füssen dagegen
gewehrt, mal vernünftige
Einwanderungspolitik zu betreiben. Welche
Wege blieben also übrig, um nach
Deutschland reinzukommen ? Eben. Wenn
jemand gebildet ist, ein guten Job hat
etc. und aus seinem Heimatland auswandern
will, wird er sicher nicht in Deutschland
einen Asylantrag stellen, sondern in ein
Land, dass dies ermöglicht, einwandern.

Was bleibt, ist das Problem mit den lediglich einwanderneden Unterschichten…
Nicht, daß ich etwas gegen diese Menschen hätte; ich befürchte nur, daß uns das so nicht unbedingt weiterbringt.

Warum sollten wir uns noch mehr
Sozialfälle und Kriminelle ins Land
holen, wo wir davon selbst genügend
haben?

Unterhalte dich mal, mit ein paar
Asylanten, Flüchtlingen etc. die nicht
arbeiten DÜRFEN. Die meisten sind mit
grossen Hoffnungen und Elan nach
Deutschland gekommen, um hier für sich
und ihre Familien eine neue Existenz
aufzubauen. Kannst du dir vorstellen, was
davon noch übrig ist, wenn diese Leute
jahrelang dazu gezwungen werden, dem
„Sozialsystem zur Last zu fallen“ ohne
auch nur die geringste Aussicht, für sich
und ihre Familien diesen Status in
irgendeiner Weise verbessern zu können ?

Das ist die eine Seite.
Auf der anderen Seite gibt es dann halt auch die vielen Negativbeispiele.
Man kann die Jungs eben nicht alle über einen Kamm scheren. Daher wäre meine Idee auch eher dahingehend, daß man das US-Einwanderungssystem einführt und Verfolgten unbürokratischer Asyl gewährt. Ganz so, wie es schlicht und einfach nur anständig ist.

das ist alles, was mich diesbezüglich
beschäftigt.

Das ist gut, dass dich das beschäftigt

-)

Sooo ignorant bin ich dann auch wieder nicht…

Ein Großteil dieser Probleme wäre mit
etwas mehr Durchsetzungswillen leicht zu
lösen.

Eine 100%-Quote wird es niemals geben,
aber man könnte wenigstens versuchen, die
Sache etwas straffer zu gestalten.

Oh, ich denke, dafür ist längst gesorgt.
Die Zahlenentwicklung der Asylbewerber in
den letzten Jahren sprechen da wohl für
sich. Was mir an der ganzen Sache jedoch
Kummer bereitet ist, dass ich die
Befürchtung habe, dass jemand, der in
seiner Heimat wirklich verfolgt ist,
ebenefalls kaum noch eine Chance hat,
hier anerkannt zu werden.

Das befürchte ich weniger.
Allerdings weht nun, trotz grüner Regierungsbeteiligung, ein scharfer Wind.
Da mit habe ich aber momentan noch kein Problem.

Gruss
Marion, die zu fast allem was du zum
Thema „Schule-Bildung etc.“ gesagt hast,
ebenfalls Beifall klatschen kann :smile:

Danke Dir.

Gruß,

Mathias