Hallo,
- 1973 wurde dieses Programm - durch die
SPD - gestoppt. Die Ausländerzahlen
blieben bis ca. 1989 ziemlich konstant
bei 4,7 Mio.
Ist das belegbar?
Ja, mit dem geposteten Link. Die Zahlen stammen vom Europäischen Forum für Migrationsforschung, ich denke, das ist seriös.
- Die Regierung Kohl setzte mit dem
Spätaussiedler-Programm neue Zeichen: gut
2,5 Mio. Aussiedler kamen nach
Deutschland.
Was für ein Fehler !
Passt aber ins Bild Kohl.
…und Stoiber spricht auf jedem Aussiedler- und Vertriebenen-Treffen. Wir leben halt gerne in der Vergangenheit…
Bzgl. Schily gebe ich Dir recht !!
Aber anders ist das Problem nicht mehr in
den Griff zu bekommen.
Ich weis zwar nicht, ob man bei 9% Ausländeranteil schon von einem Problem sprechen kann (unsere paar Türken in der Ortschaft fallen irgendwie gar nicht grossartig auf
)) - ich weiss, in den Grossstädten schaut das Problem schon anders aus). Ich fände die Green-Card-Regelung a la USA eigentlich ganz nett. Verlosen wir doch einfach weltweit ein gewisses Kontingent.
Vor allem die aktuellen Grünen, die,
zugegeben, nun die Suppe auslöffeln
müssen, die Kohl ihnen eingebrockt hatte.
Allerdings sollten sie es dann auch tun!
Ob die Grünen hier wirklich was zu sagen haben? Die FDP und teile der Union sind ja auch nicht gerade für ein Begrenzungsgesetz zu haben - ich denke, ein solches wäre bestimmt zustimmungspflichtig…
Richtig. Nur herrscht in einigen
„Ausländerenklaven“ in D die Monokultur
der Nicht-Bildung und
Nicht-Integrierbarkeit vor.
Richtig, aber nicht ausschliesslich Schuld der Ausländer. Wohnungsämter und Städteplaner sorgen schön kräftig mit für eine Ghettoisierung. Erinnern wir uns an den Münchner OB-Wahlkampf und die Ideen des Herrn Wolff…
Warum laden wir nicht zur Abwechslung mal
Leute aus dem Ausand zu uns ein, die
wirklich eine Bereicherung für das Land
der Dichter und Denker darstellen. Warum
kommen denn immer nur die Ûngebildetsten
zu uns, die dazu neigen, bald ein
Sozialfall zu werden ?
Genau das hat Schröder doch gemacht - und wird dafür nun angefeindet. Mit den Ungebildeten kannst Du eigentlich nur die Asylanten meinen. Der durchschnittliche Ausländer ist - genau wie der durchschnittliche Deutsche - im Besitz einer Schulausbildung und hat einen Arbeitsplatz. Die ALO-Quote der Ausländer ist ungefähr so hoch wie die Gesamt-ALO-Quote. Der durchschnittliche Türke, Grieche, Italiener ist nicht dümmer wie der durchschnittliche Deutsche.
Ich habe doch nichts gegen Gäste aus dem
Ausland. Ich arbeite mit vielen
Ausländern aus aller Welt zusammen. Nur
sind diese gebildeten Menschen die
absolute Minderheit unter den Ausländern
in Deutschland. Und Dumme haben wir
selbst weißgott genug !
Da frag ich mich - warum arbeiten in meinem Unternehmen so viele Ausländer, in allen Berufsgruppen. Vom einfachen Arbeiter über Meister bis zu Ingenieuren und Wirtschaftswissenschaftlern. Hier wäre mal eine Statistik gefragt:
Ausländeranteil nach Schulart:
Abendrealschule 28,6%, Abendgymnasium 15,4%,
Kollegs 10,6%, FOS 7,6%, Fachgymnasien 6,9%,
BOS 6,1%, Fachakademien 7,3%
(Quelle -mal wieder- Stat. Bundesamt)
Anscheinend bemüht sich doch ein recht ansehnlicher Teil der Ausländer um eine vernünftige Bildung…
Jedenfalls lügt er nicht in seinem
Asylantrag und haut auch wieder ab!
Naja, bis auf gewisse Enklaven in Spanien…
und daheim lügt er in seiner Steuererklärung, arbeitet schwarz am Finanzamt vorbei, begeht Sozialhilfe- oder ALO-Betrug… Ich sach nur: Einzelfälle! Die natürlich entsprechend geahndet werden müssen. Aber kein Anlass, alle über einen Kamm zu scheren.
geschichtliche Betrachtungen sind
interessant, führen allerdings nicht zu
einer konkreten Problemlösung.
Ich verachte das Verhalten der
Kolonialherren auch, nur ist das für
Deutschland heute völlig uninteressant.
Jau, da hast Du recht. Sollte eigentlich auch nur eine Auflockerung sein…
Genausowenig, wie man als Libanese ungern
Türke genannt wird oder umgekehrt…???
Na, ich denke doch 
Dann werde mal nicht zu normal…
Es liegt bei der aktuellen Linie in
Deutschland halt schon desöfteren nahe,
manche Leute in die linke Ecke zu
stellen. Für die ist es dann natürlich
legitim, sich dagegen zu wehren.
dasselbe gilt allerdings auch für Leute,
die, wie ich, andauernd in die rechte
Ecke gestellt werden und sich dagegen
verwahren. Nur ist ersteres meist viel
leichter durch- oder umzusetzen.
Das war - weiss Gott - auch schon mal anders… Für mich kommt´s halt darauf an, ob jemand diskussionsbereit ist oder sich nur mit Verbalinjurien aufhält. Meine Diskussionsbereitschaft endet eigentlich erst, wenn die Nähe zur Nationalzeitung zu offensichtlich wird…
Das Herz schlägt eben momentan links…
Wo es - rein anatomisch - natürlich auch hingehört 
Gruss
Peter