Hallo an alle, die mir im Oktober 08 bei der Lösung meines Problems helfen wollten. ( Der Artikel ist noch auf dem Brett, oder?)
Erstmal danke an alle. Wir haben jedoch leider in die falsche Richtung gedacht…
In unserem Warmwasserkreislauf befanden sich türkisblaue Krümelchen, die nach Monaten immer mehr wurden… sehr unangenehm und evtl. ungesund?
Also war der erste Verdacht auf Kalkablagerungen in Verbindung mit Kupfer aus den Rohren gefallen…
Es stellte sich bei einer Wartung der Heizung heraus, daß im Warmwasserboiler der Fehler lag: In diesem Behälter wird das kalte Wasser durch ein türkisblaues Kunststoffrohr bis zum Boden des Boilers geleitet, damit es sich nicht mit dem warmen Wasser (eher oben im Behälter) vermischt. Die Abnahme findet oben, kurz vor dem höchsten Punkt, ebenfalls durch ein türkisblaues Kunststoffrohr (jedoch sehr kurz) statt.
Beide Kunststoffrohre, jedoch hauptsächlich das Zulaufrohr, haben sich mit der Zeit (ca. 9 Jahre) zersetzt! Das Rohr hing in Fetzten in dem warmen Wasser und kleinste Partikel lösten sich ab.
Plastikrohre ersetzt - Fehler behoben… Aber wie kommt es dazu?
Die Wasserwerke haben mir eine Analyse geschickt von 2007 die vorzügliche Wasserwerte aufweist.
Ein Freund hat vermutet, daß mal für eine gewisse Zeit die Opferanode aufgebraucht war. Und als nächst unedleres Metall könnte evtl. ein winziger Eisenanteil in den Kunststoffrohren zur Zersetzung beigetragen haben…
Was meint Ihr?
Viele Grüße,
ein schon sehr erleichterter „Waterway“