Türkischsprachige Schulen und Universitäten

Hallo Allerseits,

nach der Diskussion im Inlandspolitik-Brett sind die Experten gefragt. Was haltet ihr von Erdogans Vorschlag? Welche Chancen und Risiken seht ihr in türkischsprachigen Schulen und Universitäten in Deutschland?

Gruß
Carlos

Hallo,

gabs doch alles schon mal. Eine Frau, die hier in der Gegend Haushaltshilfe macht, wenn jemand krank ist, die einige Zeit bei meiner Freundin gearbeitet hat, hat so eine Schule besucht.
Sie fand sie SCH***. Weil immer davon ausgegangen wurde - die gehen ja doch zurück (hier in der Nähe gibt es eine große Farbenfabrik, in der viele Türken arbeiten). Nun, sie blieb. Und konnte kein gescheites Deutsch (sagt sie, dabei ist ihr Deutsch zumindest jetzt sehr gut, leicht akzentgefärbt, aber sonst ohne Fehler), bekam keinen Ausbildungsplatz etc.
Um auf Herrn Erdogan zurückzukommen: ich denke, der macht Wahlkampf hier und sonst gar nichts.

Gruß
Elke

Hallo Carlos,

nach der Diskussion im Inlandspolitik-Brett sind die Experten
gefragt. Was haltet ihr von Erdogans Vorschlag? Welche Chancen
und Risiken seht ihr in türkischsprachigen Schulen und
Universitäten in Deutschland?

Ich verstehe die ganze Aufregung um Erdogans Vorschlag nicht: Wenn deutschsprachige Schulen in der Türkei ein „wichtiger Beitrag zur Weltoffenheit“ sind, warum sollten dann nicht umgekehrt türkischsprachige Schulen in Deutschland ein ebensolcher sein?

http://www.auslandsschulwesen.de/nn_388348/Auslandss…

Gruß Gernot

Hallo, Carlos,
ein solches (Privat)Gymnasium gibt es bereits in Köln. Der Unterricht findet in deutscher Sprache stat, lediglich wird Türkisch als Pflichtfremdsprache gelehrt.

http://www.wdr5.de/sendungen/leonardo/1076243.phtml oder das Manuskript als PDF-Datei http://www.wdr5.de/sendungen/leonardo/manuskript/ms0…

Anmerkung dazu von mir: ich kann mir durchaus vorstellen, dass Türkisch als Fach (zweite Fremdsprache) auch an deutschen Schulen angeboten wird.

Gruß
Eckard

Hallo,

Welche Chancen
und Risiken seht ihr in türkischsprachigen Schulen und
Universitäten in Deutschland?

zwei Vorbemerkungen:

Die Beherrschung der Verkehrssprache des Einwanderungslandes ist eine der entscheidenden Voraussetzungen für Integration.

Eine weitere wichtige Voraussetzung ist der soziale Kontakt zwischen den Immigrierten und den Einheimischen.

Bei Erdogans Vorschlag kommt es auf Art und Häufigkeit der Schulen und Universitäten an. Wenn es sich um einige Schulen und um eine Universität handelt, halte ich den Vorschlag vor dem Hintergrund der beiden Prämissen für Integration für weniger problematisch, als wenn man „flächendeckend“ solche Schulen einführen wollte. Außerdem stellt sich die Frage, welche Rolle die deutsche Sprache und deutsche Kultur in diesen Schulen spielen soll. Wenn der Unterricht weitgehend in türkischer Sprache und kaum in Deutsch stattfinden soll, sehe ich dies bei „flächendeckenden“ Schulen als kontraproduktiv an. In diesem Fall würde das Risiko für eine fremdsprachige Parallelgesellschaft enorm sein. Eine solche Separierung gefährdet den Zusammenhalt der gesamten Gesellschaft / des gesamten Staates.

Beste Grüße

Hallo Carlos,

nach der Diskussion im Inlandspolitik-Brett sind die Experten
gefragt. Was haltet ihr von Erdogans Vorschlag? Welche Chancen
und Risiken seht ihr in türkischsprachigen Schulen und
Universitäten in Deutschland?

wenn das dazu führt, dass in Deutschland lebende Türken mit den gleichen Chancen in ein deutsches Abitur/eine deutsche Ausbildung gehen, halte ich das für begrüßenswert

wenn es dazu führt, dass in Deutschland lebende Türken nach der Rückkehr in die Türkei dort gleiche oder bessere Chancen wie in der Türkei lebende Türken haben, halte ich das für gut, bis grenzwertig - falls die Chancen der Rückkehrer besser sind, als die der nie Fortgewesenen.

Wenn aber türkischsprachige Schulen und Universitäten zu einer Ghettobildung führen, bzw. diese verstärken, wäre die Entwicklung im Sinn des Wohls der Gesamtgemeinschaft der in Deutschland lebenden Menschen abzulehnen.

viele Grüße
geli

Nicht globalisiert genug

nach der Diskussion im Inlandspolitik-Brett sind die Experten
gefragt. Was haltet ihr von Erdogans Vorschlag? Welche Chancen
und Risiken seht ihr in türkischsprachigen Schulen und
Universitäten in Deutschland?

Eine der gängigen Weltsprachen wäre sinnvoller:

  • Mandarin (867,2 Mio. Sprecher)
  • Englisch (690 Mio. Sprecher)
  • Hindi (525 Mio. Sprecher; s. auch Hindustani)
  • Spanisch (447 Mio. Sprecher)
  • Französisch (290 Mio. Sprecher)
  • Arabisch (290 Mio. Sprecher)
  • Russisch (240 Mio. Sprecher)
  • Portugiesisch (218 Mio. Sprecher)
  • Deutsch (155 Mio. Sprecher)

Damit können sich unsere Hochschulen dann auf dem internationalen Bildungsmarkt besser verkaufen. Die Uni Mannheim wird sowieso zur AG.

Gruß

Stefan

Integration fängt mit der Sprache an. Auch die Finzierung soll wohl der deutsche Staat und damit der Steuerzahler übernehmen. Das geht nicht. Deutsche Schulen sind im Ausland als Privatschule vorhanden und dort kostet es Schulgeld.

nach der Diskussion im Inlandspolitik-Brett sind die Experten
gefragt. Was haltet ihr von Erdogans Vorschlag? Welche Chancen
und Risiken seht ihr in türkischsprachigen Schulen und
Universitäten in Deutschland?

Ich verstehe die ganze Aufregung um Erdogans Vorschlag nicht:
Wenn deutschsprachige Schulen in der Türkei ein
„wichtiger Beitrag zur Weltoffenheit“ sind,
warum sollten dann nicht umgekehrt türkischsprachige Schulen
in Deutschland ein ebensolcher sein?

http://www.auslandsschulwesen.de/nn_388348/Auslandss…

Gruß Gernot

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Uni? Ja! Nur Türkisch? Nein!
Hi

Ich bin auf alle Fälle gegen irgendeine Art von Fremdsprachiger Schule im Primärbereich, denn Deutsch sollte man schon können.

Ich bin eigentlich gegen sämtliche Fremdsprachigen Schulen, wenn sich die Fremdsprache nicht nur auf den Fokus im Sprachunterricht bezieht. Aber wir haben ja auch französische und japanische Schulen.

Für Unis? Bin ich klar für.
Aber dann nicht nur türkisch-sprachig, sondern arabisch-türkisch. Nach anfänglichen Schlägereien kann dies für die Orientalistik, die logischerweise immer wichtiger wird, nur günstig sein.

Aber NUR, wenn diese Unis weiterhin für alle geöffnet bleiben und man auch als Nicht-Türke, Nicht-Araber teilnehmen dürfte, wenn es vielleicht sogar Veranstaltungen in diversen Sprachen gäbe.
Denn Mathe hier und Mathe in Arabien kann sehr verschieden sein.

SOwas wird es natürlich nie geben.
Wär aber mal ne Idee.

lg
Kate

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Hallo Geli,

du beschreibst meine Zweifel genau. Bessere Bildung für die Nachkommen türkischer Immigranten ist brennend notwendig. Sind türkischsprachige Schulen eine effektive Möglichkeit oder vielleicht sogar kontraproduktiv?
Deswegen suche ich Argumente von Experten.

Gruß
Carlos

Hallo Scotty,

Integration fängt mit der Sprache an. Auch die Finzierung soll
wohl der deutsche Staat und damit der Steuerzahler übernehmen.
Das geht nicht.

Dass für den Unterhalt türkischsprachiger Schulen in Deutschland nicht der deutsche Steuerzahler aufkommt, und dass sie als Privatschulen auch der deutschen Schulaufsicht unterstehen, ist genau so selbstverständlich, wie die Tatsache, dass Deutsch an einer allgemeinbildenden Schule in Deutschland in jedem Fall Pflichtfach ist.

Im übrigen gibt es ja auch bereits eine saudische Schule in Deutschland, bei der die Schulaufsicht meines Wissens auch bereits eingeschritten ist. Das sollte schon funktionieren!

http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nig-Fahd-Akademi…

Deutsche Schulen sind im Ausland als
Privatschule vorhanden und dort kostet es Schulgeld.

Ob sich türkische Privatschulen bei den Schülern und/oder deren Erziehungsberechtigten refinanzieren, ist deren Entscheidung.

Gruß Gernot

Dass für den Unterhalt türkischsprachiger Schulen in
Deutschland nicht der deutsche Steuerzahler
aufkommt, und dass sie als Privatschulen auch der deutschen
Schulaufsicht unterstehen, ist genau so selbstverständlich,

Hallo, Gerold,
dieses „türkische Privatgymnasium“ von dem ich weiter oben berichtete, untersteht der deutschen Schulaufsicht, Deutsch ist Unterrichts- und Pflichtsprache.

Mit dem Unterhalt wird es dort genauso gehalten, wie bei den konfessionellen Schulen in Deutschland: Der Staat (oder wenn Du das lieber hörst: der Steuerzahler) kommt für 94% der Kosten auf. Die Lehrer sind Beamte bzw. Staatsangstellte.

Ich halte das im Übrigen nicht einmal für schlecht, denn wer die Musik bezahlt, bestimmt welches Lied gespielt wird.

Gruß
Eckard

Hi
Griechichsprachige Schulen gibt es seit über 30 Jahren in D.
gestört haben die noch keinen hier. Warum türkische?
Ali N.

Hi Ali N.

Griechichsprachige Schulen gibt es seit über 30 Jahren in D.
gestört haben die noch keinen hier. Warum türkische?

es geht nicht darum, ob fremdsprachige Schulen (allgemein gesprochen) stören; erst recht nicht um speziell die türkische Sprache als erste Sprache an einer (deutschen) Schule

meiner Meinung nach liegt das Problem ganz wo anders: die Mehrheit der Deutschen hat in den letzten 50 Jahren verpennt, dass Deutschland nach dem 2. Weltkrieg zum Einwanderungsland geworden ist.

Dieselben Schwierigkeiten wie Kinder mit türkischem Migrationshintergrund - sprachlicher, kultureller Art - haben auch „Deutsche mit russischem Migrationshintergrund“
… 1960 hatten dieselben Schwierigkeiten deutsche Kinder mit stark dialektgeprägtem deutschen Hintergrund

das Problem aller Menschen, die aus ihrem Ursprungsland in ein anderes wechseln, aus welchen Gründen auch immer, ist, dass spätestens ihre Enkel sich nicht mehr als Menschen des Ursprungslands empfinden.

Die erste Generation steckt zwischen zwei Feuern fest. Die Eltern vermitteln die Werte des Ursprungslands, die Umwelt die des Gastlands.

Ob aber eine Schule mit Sprache und Kultur des Ursprungslands der Königsweg ist, wird sich auch im Fall einer türkischen Schule/Universität erst mit den Jahren zeigen.

Meiner Meinung nach kann es niemals verkehrt sein, die Augen und die Nase über den eigenen Tellerrand hinauszustecken. Kinder, die zwei Kulturen kennen gelernt haben, sind offen für Fremdes und wenig anfällig für Fremdenangst.

Nur muss man dazu als Eltern seine Kinder auch loslassen.

viele Grüße
Geli

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hallo

Aber dann nicht nur türkisch-sprachig, sondern
arabisch-türkisch.

Es gibt kein arabisch-türksch!

Nur wenige Türken sprechen arabisch.
Einige Türken können es lesen und aussprechen und Passagen aus dem Quoran lesen, aber unterhalten auf arabisch können sich die wenigsten.
(Ich kann im übrigen auch italienische oder französische Zeitung lesen, verstehe aber nix …)

Und Araber sprechen schon mal gar kein Türkisch, ausser sie lernen es bewusst (aus welchen Gründen auch immer).

Nur weil beide (meißt) der selben Religion angehören, heißt das noch lange nicht, dass sie zusammengehören. Hier in Deutschland vielleicht ein wenig, aber auch nur weil sie sich zusammentun um sich gemeinsam zu bestärken, besonders wenn es um die Representation ihrer (auch meiner) Religion geht.

Ich selbst bin halb Araber, und ich kenne das „Ghetto“ der Türken sowie der Araber in Deutschland gut. Die Türken und Araber haben soviel gemeinsam wie die Italiener mit den Deutschen. Man schätzt das Essen des anderen, die Mode, geht mal in den Urlaub usw.
Man ist nett miteinander und hat ja schlisesslich auch (meisst) die selbe Religion … aber sonst ist da nicht viel ähnlich. Die mentalität ist wie Tag und nacht, das Temperament wie Tag und Nacht, sogar das Essen varriiert sehr.

Ich würde lieber in arabische Läden einkaufen gehen, aber davon gibt es in meiner Gegend leider nicht viele. Also geh ich zum Türken.
Weil - lieber dort, als im deutsche Supermarkt, wo sogar die Geflügelsalami aus Schwein ist …

Grüße
Jasmin

Hallo!

Ich habe den Strang im Inlandbrett nicht gelesen, deshalb hier nur die „pädagogische“ Meinung.

Zum ersten habe ich noch nie verstanden, warum dieses Potential, das in den türkisch-, arabisch- und was-weiß-ich-was-für-stämmigen Jugendlichen steckt, bisher einfach links liegen gelassen, ja geradezu verleugnet wurde. Ich meine, habe mal ein Kind, das in einer englisch-deutschen oder chinesisch-deutschen Partnerschaft aufwächst. Sofort ist das Geschrei nach Zweisprachigkeit und internationalem Kindergarten usw. groß. Dass aber all diejenigen, die vor über 30 Jahren als „Gäste“ hier ankamen, diese Zweisprachigkeit wie selbstverständlich verinnerlichten (und ein großer Teil hat dies getan, spricht (mehr oder weniger) gut Deutsch und seine Heimatsprache), dem wird irgendwie nie Anerkennung gezollt.
Ich bin klar dafür, dass diesen jungen Menschen die Möglichkeit gegeben wird, die Muttersprache ihres Herkunftslandes richtig zu lernen. Ich bin auch dafür, dass dies in öffentlichen Schulen (und damit vom deutschen Steuerzahler, zu denen auch zahlreiche sogenannte ehemalige Gastarbeiter gehören) passiert, mit ausgebildeten Lehrkräften und der Möglichkeit, für diese Leistung entsprechende Anerkennung zu finden.
Das alles heißt aber nicht, dass ich nicht auch dafür bin, dass eine Grundvoraussetzung für den Erwerb einer zweiten Sprache (nämlich der „Muttersprache des Herkunftslandes“) die Beherrschung der deutschen Sprache ist. Da die deutsche Sprache in korrekter Form zu Hause oft nicht vermittelt werden kann (das Problem gibt es übrigens auch bei vielen „passdeutschen“ Familien…), sind dazu natürlich auch Institutionen erforderlich. Das kann zum einen ein Kindergarten sein oder auch selbst organisiert werden. Punktum: Wenn ein Kind, egal mit welcher Staatsbürgerschaft und welcher Herkunft, in die Schule kommt, sollte es doch wenigstens grundlegende Kenntnisse der deutschen Sprache mitbringen. Aus diesem Grund bin ich für ein Pflichtkindergartenjahr. Dort muss kein Kind „verschult“ lernen. Allein im Umgang mit anderen Kinder und Erwachsenen erfassen sie die für sie fremde Sprache und haben so eine Grundlage für den „verschulten“ Erwerb der deutschen Sprache.

Türkisch, Arabisch oder was auch immer sollte m.M. nach bei Bedarf auch als Fremdsprache an der Schule angeboten werden.

Meine persönlichen Erfahrungen im Ausland (Norwegen) sehen so aus:
Jedes Kind, das mit einer fremden Herkunftssprache an eine norwegische Bildungseinrichtung welcher Form auch immer kommt, hat Anspruch darauf, zusätzlich zu den regulären Norwegisch-Stunden Förderunterricht zum Erwerb der „Fremdsprache“ zu erhalten. Außerdem kann man sich weiterhin in seiner Muttersprache unterrichten lassen (was natürlich aufgrund begrenzter Lehrerzahl nicht immer problemlos möglich ist). Ein Mädchen, mit der Familie im Alter von 5 Jahren aus Deutschland ausgewandert, hat im letzten Jahr vor der Einschulung im Kindergarten Norwegisch gelernt und spricht zu Hause bis heute nur Deutsch. Ihr Norwegisch ist perfekt, ihre Schriftseite der deutschen Sprache eher ‚norwegisch‘. Sie nimmt am regulären Deutschunterricht teil, lernt dort, wie sie mit der Sprache, die sie fließend spricht, grammatikalisch und orthographisch richtig umgeht. Dafür geht sie nicht auf eine „deutsche Schule“ und sie wird auch nicht auf eine „deutsche Universität“ in Norwegen gehen. Aber sie ist ohne großes Tamtam zweisprachig aufgewachsen und kann am Ende beide Sprachen lesen, sprechen und schreiben.

Ich finde, da ist ein Potential in unserer Gesellschaft, dem wir viel zu wenig Beachtung schenken.

Türkische Universitäten sind hinfällig, wenn junge türkische Abiturienten mit guten Deutschkenntnissen die zukünftige Studentengenerationen auffüllen. Ich glaube, da haben wir eher strukturelle Probleme (Gebühren, Selektion durch die Lehrer, aber natürlich auch die bildungsferne vieler Elternhäuser).

LG
Sonne

Moin!

Ich finde, da ist ein Potential in unserer Gesellschaft, dem
wir viel zu wenig Beachtung schenken.

Das „Potential“ schenkt sich selbst zu wenig Beachtung. All die von Dir beschriebenen Chancen aus Norwegen gibt es hier auch. Ggf. in leicht abgewandelter Form, aber es gibt sie. Werden sie nicht genutzt, liegt das nicht am deutschen System, sondern an der Verweigerung der Zuwanderer.

Gruß,
M.