Hallo allseits,
wieder mal ein Projekt für den fortgeschrittenen Bastler. In meiner Wohnung hängt eine Türklingel „Grothe Colonia“. Ein richtig altes Teil, beiges Gehäuse, darunter eine verchromte Schelle. Hat wahrscheinlich jeder früher mal bei Omi an der Wand gesehen. Innenleben: 2 Spulen. Anschluss: 2 dünne Drähtchen Weiß und Grün. Bei gedrückter Klingel liegen da 13V Wechselspannung an, sagt mein Multimeter, allerdings habe ich vergessen, die Spannung mit angeschlossener Klingel zu messen, also messe ich wahrscheinlich die Leerlaufspannung irgendeines Trafos. Auf der Klingel hinten sind folgende Infos aufgedruckt: „2 Volt -“, „5 Volt ~“, „5 Ohm“. Weitere Details zur Klingel/Wechselsprechanlage kann ich leider nicht bieten, ich weiß nicht mal wo der Trafo zu suchen wäre (Mietshaus, BJ 1870(!).
Nun zum Problem, das Klingel-Teil macht einen Höllenlärm. Also muss die Klingel weg, hat der Familienrat heute spontan und kurzfristig beschlossen.
Bevor ich jetzt einfach mit dem alten Teil in den nächsten Baumarkt schlappe und mir da irgendwas aus dem Regal fische oder hoffe, dass der Berater weiß wovon er redet … kann ich die Klingel ohne Weiteres gegen irgendwas moderneres tauschen, ohne dass Klingeltrafo oder moderneres Teil beim ersten Klingeldruck in Rauch aufgehen? Ist da was zu beachten?
Woher kommt z.B. der Unterschied zwischen der gemessenen Spannung und dem Aufruck hinten auf der Klingel? „Leerlaufspannung gemessen“ wäre ein Ansatz, aber der Unterschied ist für meinen Geschmack ziemlich hoch?
Und haut mich tot, aber die Kids haben mich allen Ernstes gefragt, ob es denn keine Klingel mit einspielbaren Klingeltönen gibt, so in etwa wie beim Handy. Gibt es sowas?
Danke für eure Infos …
…Armin