wenn man sich über Jahre hinweg immer wieder eine kleine Stelle am Kopf aufkratzt (War mal ein Pickel), so dass es nie richtig abheilt und sich mittlerweile die Haut wie eine Mischung aus Gummi und Hornhaut anfühlt (manchmal verkrustet) und weiß ist, kann sich da irgendwann daraus etwas ernstes entwickeln??
Es ist wie eine Sucht, ich knibbel da immer wieder rum…
Mach mir da echt Gedanken!
Ganz theoretisch nicht ausgeschlossen, praktisch…
…aber höchst selten, BigGin!
Die Idee ist nicht falsch: Wenn ein ständiger Reiz (schlimmer natürlich noch eine chemische Noxe spezieller Art,z.B. karzinogener Art)uf ein Zellgewebe einwirkt, reagiert dieses Zellgewebe nach längerer Zeit irgendwie darauf.
So kommt es nach jahrelangem Zigarettenauchen z.B. auf eine derartige Reaktion des Bronchialzellgewebes - es kann eine Veränderung, eine „Metaplasie“ der Zellen dort geben, weil sie Zellen halt lebendig reagieren und sich auf etwas Neues einstellen wollen, sich also umstellen. Der Körper reagiert allgemein auf Außenreize, das ha ja auch seine Vorteile, sonst wäre er ja undynamisch wie ein Möbelstück.
Aber keine zu große Angst bitte - wiegesagt spielt der Einfluss einer Krebs erzeugenden chemischen Noxe eine weitaus größere Rolle.
Du solltest trotzdem etwas untenehmen bezüglich Deine Angewohnheit. Praktisch zunächst zum Hautarzt gehen, weiterführend wäre eventuell sogar eine Psychotherapie zu überlegen, wenn Du das zwanghafte Aufkratzen gar nicht lassen kannst.
Gruß,
Branden