Hi Andreas,
das Turiner Grabtuch ist schon eine merkwürdige Sache. Wie konnte sich im Mittelalter ein Tuch aus gewöhnlichem Stoff finden, das damals schon älter als 1000 Jahre gewesen sein sollte?
Wie soll dieses Tuch über diesen langen Zeitraum erhalten? Es tauchte ja erst im Mittelalter auf. Eine Konservierung hätte so aufwendig und nicht unbemerkt stattfinden können. Die Urchristen in den ersten Jahrhunderten hätten es schon verehrt, wenn es bekannt gewesen wäre.
Dabei muß man auch berücksichtigen, dass die Juden um Jesus herum sehr arme Menschen gewesen sind. Sie hätten das Tuch einige Jahre aufbewahrt (aber wie?). Dann wäre es zerfallen, weil es der Witterung ausgesetzt gewesen wäre.
Jegliche Lebenserfahrung spricht gegen die Echtheit dieses Tuches. Wissenschaftliche Untersuchungen haben diese Zweifel bestätigt.
Gruß,
Francesco
Hallo Andreas,
zum Turiner Grabtuch mit allen Für und Wider gibt es haufenweise interessante websites. Ich fand das Buch „Jesus und das Tuch“ von Josef Dirnbeck sehr gut, einem kritischen Katholiken, der viele massive Einwände gegen die Echtheit aufzählt.
Übrigens: Ein feiner Christ hat einmal gesagt: „Mögen Andere die Windeln des Heilands verehren, mir ists um ihn selber zu tun.“ was würde es uns denn wirklich bringen, wenn das Tuch echt wäre? einen neuen gottlosen Reliquienkult, das ist alles.
gruß,
bb
Heist es nicht in der Bibel, das Jesus mit Binden umwickelt wurde? Also war er nie in einem Tuch eingewickelt. Infolgedessen kann das Turiner Grabtuch nicht von Jesus stammen.
Gruss Cutty
Hallo Cutty,
Heist es nicht in der Bibel, das Jesus mit Binden umwickelt
wurde? Also war er nie in einem Tuch eingewickelt.
Infolgedessen kann das Turiner Grabtuch nicht von Jesus
stammen.
So isses. Leichen wurden in Binden gewickelt und das Gesicht mit einem eigenen Tuch bedeckt. Übrigens: Ein Körper, den man in ein Tuch WICKELT, hinterlässt einen verschwommenen, mehrschichtigen Abdruck. Um ein solches abbild wie auf dem Turiner Tuch zu erzeugen müsste das Tuch straff gespannt sein - aber dann gäbe es ja wieder keinen Körperkontakt.
Übrigens schrieb schon beim ersten Auftauchen des Tuches der zuständige Bischof an den Papst, es sei „eine geschickte Fälschung“. Rätsel gab nur die Technik auf, die angewandt wurde, denn mit einem Pinsel gemalt ist es nicht. Es entstand in einer Art Reibetechnik, bei der die nasse Leinwand auf ein Basrelief gelegt und dann die Farbe durchgerubbelt wurde - soweit die Fachliteratur.
gruß,
bb