Hallo,
ich habe Kabel-TV. Vom Keller, wo es ins Haus kommt, geht ein Kabel in einem still gelegten Kamin zum Dachboden an den Antennenverstärker und von dort in verschiedene Zimmer in drei Etagen. Dies ist so, weil sich auf dem Dachboden früher die Antenne befand.
Nun möchte ich mir im Parterre in einem weiteren Zimmer einen Anschluss zulegen. Das einfachste wäre nun, die Leitung anzuzapfen, die vom Keller nach oben führt. Nehme ich damit aber vielleicht dem Verstärker zuviel Saft weg? Müsste ich stattdessen ein weiteres Kabel vom Dachboden durch den Kamin hinunter in das Parterre-Zimmer legen?
Gruß
Peter
Hallo Peter,
um Himmels willen nicht die Hauptleitung anzapfen, das geht nur mit professioneller Hilfe und den erforderlichen Messgeräten.
Es gibt jedoch einige Möglichkeiten Dein Problem zu lösen, wenn man örtliche Gegebenheiten beachtet.
Normalerweise kann man nichst verkehrt machen, wenn man von der vorhandenen Dose ein Kabel zum nächsten Anschluss legt und mit einer Antennendose das Kabel beendet. Jedoch ist Vorsicht geboten, denn es gibt zwei unterschiedliche Arten einer Antennenverkabelung.
Für mehr Hilfe maile mir einfach, dann können wir gemeinsam versuchen das Proplem zu lösen. Damit ich Dir aus der „Ferne“ helfen kann ist es wichtig zu wissen, welchte Teile in der Antennen-Anlage eingebaut sind (Fabrikat und Nr.).
Geuß - Volker -
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Hallo Peter,
Nun möchte ich mir im Parterre in einem weiteren Zimmer einen
Anschluss zulegen. Das einfachste wäre nun, die Leitung
anzuzapfen, die vom Keller nach oben führt. Nehme ich damit
aber vielleicht dem Verstärker zuviel Saft weg?
Davon kannst Du ausgehen. Das Signal aus dem Kabel ist meistens so schwach, dass eine Anzapfung den Empfang im ganzen Haus beeinträchtigen würde.
Müsste ich
stattdessen ein weiteres Kabel vom Dachboden durch den Kamin
hinunter in das Parterre-Zimmer legen?
entweder so oder Du zapfst Dein eigenes bereits vorhandenes Kabel vom Dachboden an, ggf. mit einem zusätzlichen Verstärker.
Jörg
NICHT DURCH DEN KAMIN !!!
Tip: Nimm doch so einen modernen Funküberträger 
Hallo Christian,
NICHT DURCH DEN KAMIN !!!
Was spricht dagegen? Es liegen ohnehin schon mehrere Kabel drin: Antenne, Telefon, DSL und 10BaseT.
Gruß
Peter
Hallo,
NICHT DURCH DEN KAMIN !!!
Frage… warum nicht - der Kamin ist stillgelegt ???
Tip: Nimm doch so einen modernen Funküberträger 
Frage… Was für ein Teil bitte zur direkten drahtlosen Funkübertragung und wenn ja , zu welchem Preis und mit welchem Aufwand ???
und jetzt zur Ursprungs-Frage :
Eigentlich sollte so eine Hausverteilung folgendermaßen aussehen :
Übergabepunkt >> Hausverstärker >> Zuleitung zur Verteilung >> Verteiler >> Dosen.
In deinem Fall wäre es dann möglich nach dem Hausverstärker einen Abzweiger mit ca. 18 db zu setzen , ab in´s EG und du hättest überall ein gleichmäßiges Bild. Nur ist die korrekte Einstellung des Verstärkers unbedingt notwendig.
Bei weiteren Fragen gerne e-mail Uwe H.
Hallo Uwe,
ganz herzlichen Dank für deine neue Antwort, obwohl ich dir ja noch eine bezüglich des Verteilers schuldig bin.
Um die Probleme zusammenzufassen: Der Verstärker nennt sich Hausanschlussverteiler Tria AVH 1/22. Er hat einen Ausgang, darauf steckt ein T-Stück, an beiden Ausgängen wieder ein T-Stück. Von dem einen gehen zwei Leitungen weg, von dem anderen ging nur eine weg, dort habe ich die zweite draufgesteckt, womit das Problem begann.
Ich will deshalb nicht nur das erweiterte T-Stück gegen einen Verteiler tauschen, sondern alle auf einen Verteiler legen. Und weil ich, wie in dieser Anfrage gesagt, im Parterre einen neuen Anschluss legen will, soll also auch der von oben kommen. Und - offen gesagt - ich hatte schon eine solche Anzapfung im Keller, erst jetzt, wo ich die zweite machen will, bin ich auf den Gedanken gekommen, dass ich dem Verstärker dadurch Saft entziehe. Der soll nun also auch von oben her kommen.
Ich habe deshalb jetzt von Conrad einen axing 6-fach Verteiler 11 dB 4-1000 MHz. Ein erster Versuch vor einer Woche mit einem 2-fach Verteiler scheiterte kläglich - vermutlich hatte ich die F-Stecker nicht richtig angeschlossen. Ich habe mit denen keinerliei Erfahrung und jetzt erst gemerkt, dass es die für Kabel verschiedener Stärken gibt.
Insgesamt müsste sich die Situation also verbessern. Aber eins beunruhigt mich: Du schreibst jetzt, der Verstärker muss richtig eingestellt sein? Was kann man denn daran einstellen? Muss dann doch noch ein Fachmann kommen? Und bis der kommt, läuft gar nichts mehr?
besorgte Grüße
Peter
Guten Morgen,
besorgt,keinesfalls,im schlimmsten Fall hast du halt ein schlechtes Bild-aber das kennst du ja schon.
Diesen Hausverstärker kenne ich nicht,kann also auch nicht sagen ob man bei diesem Gerät die Dämpfung und die Schräglage einstellen kann.
Auf alle Fälle ausprobieren.-Wieviele db Verstärkung hat der Verst. denn? Müßte auf dem Typenschild stehen.Über den Daumen müßten so in etwa 18-20db ausreichend sein.
Grob geht das so : Eingangsleistung am Übrgabepunkt + Verstärkung (wobei ein gewisser Wert nicht überschritten werden darf,sonst gibt es Störungen) - Dämpfung des Verteilers - Dämpfung des Kabels - Auskoppeldämpfung der Anschlußdose . das alles wird gemessen in µVdb.
einen schönen Tag noch Uwe H.