Mein Wissen ist wohl etwas verstaubt da 
Nix für ungut 
Alte Röhrenfernseher, bei denen Alles mit Elektronenröhren
lief (an so was habe ich gelernt damals), brauchten 400 bis
500 W.
Heutige Röhrenfernseher wo es nur noch eine - die Bild-Röhre -
gibt, brauchen 80 bis 110 W, da Alles Halbleitermäßig und
grossenteils digital verarbeitet wird.
Das hinkt ein bisschen.
Es ist zwar richtig, daß der Wegfall der Röhrenelektronik viel bringt. Aber auch Fortschritte in der Ansteuerung der Röhre und vor allem der Gewinn durch besser Luminophoren sind ja auch da.
Somit zieht ein 55-cm-Gerät im Betrieb seine 50…70, und ein 70-cm seine 100…120 W (gemessen und gemittelt mit einem Wattmeter, nicht vom Typenschild abgelesen).
Daher meine Vermutung, dass Plasmafernsehgeräte eben keine
großen Energieeinsparpotentiale haben, da die Elektronik ja
schon Halbleiter etc…
Beim Plasma gibt es die selbigen Fortschrittsfelder ja auch: Ansteuerung und Luminophore.
Der erste und gleichzeitig letzte Plasmafernseher den ich
gesehen und näher begutachtet hatte (etwa vor 5 Jahren?)
brauchte 450 W, laut Typenschild, und das Generatormodul hatte
einen Lüfter, der dauernd surrte 
Welche Diagonale?
Die Zahl auf dem Typenschild sagt gar nichts über den tatsächlichen Stromverbrauch in kWh/Betriebsstunde. Sie ist eher als eine theoretische Grösse zu betrachten, die auch unter schlimmsten Bedingungen nicht erreicht wird 
(Ganz extrem wird es bei Audio-Verstärkern. Mein 19’-Studioverstärker nuckelt bei Zimmerlautstärke (also beinahe Leerlauf) nur knapp bei 20 W. Und trotzdem kann er (wenn es denn sein sollte) auch seine 2x120 W RMS liefern. Mein anderer Verstärker hat wohl etwas mehr Ruhestrom und zieht im Leerlauf etwa 60, im Vollbetrieb (mit 2x60 W RMS) aber das dreienhalbfache von.)
Übrigens die Messung von Video (der Zeitschrift) geht zwar in die richtige Richtung, wäre aber verbesserungsfähig.
Man hätte einen Wirkleistungszähler (im Volksmund auch Stromzähler genannt) mit Impulsausgang nehmen sollen und die Impulse im 15-Min.-Raster aufzeichnen sollen. Die Erfassung der Momentanwerte im Sekundenrhythmus halte ich für für die Verbrauchserfassung etwas ungenau.
Aber zumindest ist die Verbrauchserfassung über mehrere Stunden ein Schritt in richtige Richtung.
Da hat sich wohl in den letzten Jahren DOCH etwas verbessert?!
Soisses.
MfG
C.