Typo 3: Welche Datei generiert die aktuelle Seite?

Betrifft Typo 3 (Version 4.5)

Welche Datei ist für die Ausgabe der aktuellen Homepage (also der Erzeugung des HTML-Codes) verantwortlich?

Vorab: Ich greife auf der FTP-Ebene in die Dateien ein. Es ist mir zu mühselig, mich in Typo3 und seine ureigene Scriptsprache einzuarbeiten.

Wenn ich in ./fileadmin die entsprechende .CSS-Datei verändere, dann sehe ich die Auswirkungen SOFORT (nach Refresh) in der ausgebenen Seite im Brwoser.

Aber wenn ich die entsprechende .html-Datei ändere (pagehome.html), dann passiert mal gar nichts - auch nicht nach dem Leeren aller Caches.

In welche Datei(en) (auf der FTP-Ebene!) muss ich eingreifen, um z. B. die Abhängigkeiten verschiedener DIV-Elemente voneinander zu verändern - und dies auch sofort online zu sehen?
Das ganze Drum und Dran mit TypoScript, Templavoila und dem unsäglich umständlichen Backend (erscheint mir alles aufgebläht und irgendwie elitär) ist mir zu viel. Ich hab’ nur diese eine Aufgabe - und danach packe ich Typo 3 wahrscheinlich nie mehr an.

Heftigste Grüße von
Fatzikowsky

Du musst schon schreiben, was du vor hast. Sonst kann man nur mit „kommt drauf an…“ antworten.

Die Ausgabe fürs Frontend wird durch die index.php erzeugt. Da legst du aber besser keine Hand an. Gespeichert wird die Ausgabe dann nur temporär.

Willst du am HTML was ändern, musst du wahrscheinlich nur in die Template-Dateien schauen. Meine Glaskugel ist aber schon aus, deswegen kann ich da mehr nicht zu schreiben.

Hallo Sönke Hartung,

leider kann man hier keine Dateien anhängen. Also wird’s textlich länger:

Irgendein (lustiger) Entwickler hat auf einer Webseite ganz links oben ein Navigationsmenü plaziert. Das ist ja okay.
Aber ebenfalls in der linken Spalte hat er - optisch gesehen - darunter das Adressfeld (divAdress [ist das ein feststehender Typo3-Name oder hat der sich das selbst ausgedacht?]) hingeklatscht - aber ABSOLUT positioniert - in keinerlei Abhängigkeit von dem über die Jahre hinweg immer länger werdenden Navi-Menü!

Also wird irgendwann das Navimenü das Adressfeld einfach optisch überlappen … wenn keiner was daran ändert.
Das besonders Hirnrissige aber war, dass statt dass das Adressfeld langsam immer tiefer wandert, der Gute (oder besser „nicht so Gute“) den Flex-Inhalt der rechten (Contentspalte[n]) vom Navifeld abhängig gemacht hat. Ich hab’ mich zuerst gefragt, was das soll, dass sich SÄMTLICHE Zweispalter im Inhaltsbereich immer weiter von ihrer Seitenüberschrift entfernen und nach unten schieben, bis ich begriffen habe, dass sie sich am unteren Ende des links daneben liegenden Navifelds orientieren.

Durch Experimentieren mit der layout.css fand ich heraus, dass ein (fehlendes) „position: absolute“ für divCol1 (in dem das Navimenü thront) dem ein Ende bereitet. Toll! Ging schnell und funktioniert bestens.

Also dachte ich, dass ich das Adressfeld genau so schnell in die Situation bringen kann, in der sich vorher die divCol2 befanden, nämlich, dass es sich - relativ vom unteren Ende der Navigation - immer weiter nach unten schiebt.

Also: Ich - nicht faul - greif mir unter „./fileadmin/templates“ die pagemain.html und schiebe in dieser das divAdress direkt unter das divCol1 (siehe Ausschnitt aus der pagemain.html weiter unten). Aber - was auch immer ihc hier mache: Es ändert sich NICHTS auf der ausgegebenen Webseite! Selbst wenn ich die pagemain.html und auch die pagehome.html komplett lösche, macht Typo3 munter weiter mit der Ausgabe der Webseite.

Dieses Verhalten finde ich höchst inkonsequent: Wieso kann ich über ./fileadmin/css/layout.css SOFORT etwas ändern, über ./fileadmin/templates/…XXX.html aber nicht? Mit welchen hinterhältigen Tricks (die nur Typo 3-Insider kennen können) arbeitet Typo 3 da?

Hier der Auszug aus pagemain.html. Die ALTE Position des divAdress habe ich mit

divCol2Content
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lib.navMeta
lib.printlink

divLogo

Dieses Verhalten finde ich höchst inkonsequent: Wieso kann ich
über ./fileadmin/css/layout.css SOFORT etwas ändern,

Weil diese Date wahrscheinlich direkt über genau diesen Pfad im Frontend verwendet wird. CSS-Dateien werden üblicherweise nicht durch TYPO3 verarbeitet, sondern direkt verlinkt. Das macht man aber überall so.

über ./fileadmin/templates/…XXX.html aber nicht? Mit welchen hinterhältigen Tricks (die nur Typo 3-Insider kennen können) arbeitet Typo 3 da?

Das Template wird nicht zwangsläufig genau so verwendet wie es vorliegt. Genaugenommen brauchst du nichtmal ein Template für die HTML-Ausgabe. Das macht es nur einfacher, da du ein Grundgerüst füllen kannst. Du füllst es über TypoScript nicht nur mit Inhalt, sondern auch mit HTML-Tags.

Stell dir vor dein Template sieht so aus:
Template:

Udo ist doof.

Jetzt kommt Udo uns macht daraus durch TypoScript sowas:

###UDO###

Und ###UDO### wird gefüllt mit:

Udo ist der tollste.

Hierbei ist der ganze Ausschnittdurch TypoScript definiert, Ganz egal, was innerhalb von steht, du kannst daraus machen was du willst.

Ich vermute genau das passiert bei dir. Der Inhalt Innerhalb bestimmter Bereiche deines Templates spielt keine Rolle, da er überschrieben wird.

Das ist modern, das macht man so. Kein Hinterhältiger Trick, sondern die einfachste Möglichkeit ein Template nur durch TypoScript zu erweitern, ohne das HTML-Template verändern zu müssen.

Schalte dir das AdminPanel ein: config.admPanel = 1
Dort kannst du im Frontend sehen, wie das HTML erzeugt wird. Dann musst du im TS entsprechend deine Änderungen vornehmen.

Hallo Sönke,

bisschen unglücklich ich bin.

Ich bin leider KEIN Typo3-Insider, obwohl ich mich zum Superadmin gemacht habe (via direktem FTP und DB-Eingriff). Von TypoScript habe ich keine Ahnung, und meine Lebenszeit reicht nicht mehr aus, es zu erlernen.

Ich weiß also nicht einmal, WO ich an dieses config.admPanel herankomme. Im Backend unter den „ADMIN-Werkzeugen“ offenbar nicht. (Das vorgefundene System ist auf „deutsche Sprache“ eingestellt).

Aber abgesehen davon, glaube ich, dass wir aneinander vorbeireden:

Es geht mir NICHT um die Inhalte und Ihre beliebige Austauschbarkeit, sondern um die GRUNDLEGENDE STRUKTUR, den prinzipiellen Aufbau, die Anordnung von Div-Containern zueinander. Was da drin steht / da einfüllt wird, und wie austauschbar es ist, geht mich nichts an.

Ich bin - als Joomla!-Experte - mit Null-Ahnung von Typo einfach von einem Kunden ins kalte Wasser gestoßen worden und soll „mal eben“ was zurechtbiegen, was ein unüberlegter Webentwickler da hingebaut hat.

Wenn ich diese Aufgabe gelöst haben werde, werde ich in Zukunft die Finger ganz von Typo 3 lassen - so abgeschreckt bin ich von seiner - in meinen Augen - umständlichen Bedienung und in dem furchtbar langsamen Aufbau der Editor-Seiten im Backend. Das ist mir von Joomla! gänzlich unbekannt. Die von mir gebauten (Joomla!)-Systeme sind - auch auf langsamen, mit vielen anderen Nutzern gemeinsam verwendeten Webservern (billig!) - richtig schnell. Außerdem erreiche ich durch Eingriffe in html- bzw in php-Dateien UNMITTELBARE Auswirkungen auf die ausgegebene Webseite.

Viele Grüße
forensis

Von TypoScript habe ich keine Ahnung, und meine Lebenszeit
reicht nicht mehr aus, es zu erlernen

Das geht schneller als man denkt, sofern man ein wenig Verständnis für Scriptsprachen hat. Ändern geht leichter als komplett neu aufbauen, da reicht es schon fast wenn man nur lesen und schreiben kann.

Ich weiß also nicht einmal, WO ich an dieses config.admPanel
herankomme.

Traurig. Bist du sicher, dass du dich im Internet wohl fühlst? Ich benutze bei solchen Fragen gerne eine kostenlose Website, sie heißt Google.de. Probiers mal aus, du wirst begeistert sein.
http://lmgtfy.com/?q=typo3+activate+adm.Panel+%3D+1

Aber abgesehen davon, glaube ich, dass wir aneinander
vorbeireden:

Das glaube ich nicht.

Es geht mir NICHT um die Inhalte und Ihre beliebige
Austauschbarkeit, sondern um die GRUNDLEGENDE STRUKTUR, den
prinzipiellen Aufbau, die Anordnung von Div-Containern
zueinander.

Du hast mein Beispiel nicht verstanden. Siehe meinen Hinweis zum admPanel. Solange du nicht weißt, wo Inhalt herkommt, wirst du nicht verstehen was zu tun ist.

Ich bin - als Joomla!-Experte - mit Null-Ahnung von Typo
einfach von einem Kunden ins kalte Wasser gestoßen worden und
soll „mal eben“ was zurechtbiegen, was ein unüberlegter
Webentwickler da hingebaut hat.

Dann sollte man so einen Auftrag nicht annehmen. Am Ende schadet deine Arbeit mehr als sie nützt.

so abgeschreckt
bin ich von seiner - in meinen Augen - umständlichen Bedienung

Naja, man vergleicht ja auch keine Tastatur mit einen Lichtschalter.

und in dem furchtbar langsamen Aufbau der Editor-Seiten im
Backend. Das ist mir von Joomla! gänzlich unbekannt. Die von
mir gebauten (Joomla!)-Systeme sind - auch auf langsamen, mit
vielen anderen Nutzern gemeinsam verwendeten Webservern
(billig!) - richtig schnell. Außerdem erreiche ich durch

Wähle einen geeigneten Hoster oder konfiguriere den eigenen Server entsprechend. Du wirst keinen Unterschied merken. Aber ein Enterprise-CMS hat auch nichts auf Shared-Webspaces verloren. Die sind für Hobbyseiten und Joomla.

Eingriffe in html- bzw in php-Dateien UNMITTELBARE
Auswirkungen auf die ausgegebene Webseite.

Dann hast du bestimmt auch nach jedem Update Schweißperlen auf der Stirn. Ein CMS bedient man durch dessen Konfiguration, nicht durch System-Eingriffe in das CMS.
Eingriffe in die Konfiguration bewirken dann nämlich auch UNMITTELBARE Änderungen.

Ja, herzlichen Dank, Sönke.

Ich habe begriffen, dass zwischen Typo und anderen CMS unüberbrückbare Welten liegen.

Viele Grüße
forensis

Hallo Fatzikowsky,
vorweg ersteinmal mein Verständnis, dass Sie nicht das komplexe Innere von Typo3 ergründen möchten. Es braucht schon ein intensives Einarbeiten, um das CMS zu verstehen - wenn man sich aber darauf einlassen mag und auch Zeit hat, ist es echt genial.

Wenn es Ihnen nicht möglich ist, in der betreffenden .html-Datei Änderungen vorzunehmen, wird es daran liegen, dass die Inhalte dynamisch erstellt werden, d.h. aus der Datenbank genommen werden. Anschließend erstellt Typo3 den html-Code.
Die Änderungen müssten Sie dann leider doch im Backend vornehmen, weil dieser von Typo3 erstellte html-Code nicht auf herkömmlichen Wege verändert werden kann.

Wenn Sie konkreter sagen möchten, was Sie geändert haben wollen, kann ich Ihnen vielleich weiterhelfen.

Viele Grüße
mymau

Hallo mymau,

leider kann man hier keine Dateien anhängen. Also wird’s textlich länger:

Weil ich bereits von jemand anderem missverstanden wurde: Es geht nur um die SEITENSTRUKTUR. NICHT um den Inhalt!

Irgendein (lustiger) Entwickler hat auf einer Webseite, die nicht mir gehört, und auf deren Platzierung bei einem bestimmten Provider ich keinerlei Einfluss habe, ganz links oben ein Navigationsmenü plaziert. Das ist ja okay.
Aber ebenfalls in der linken Spalte hat er - optisch gesehen - darunter das Adressfeld (divAdress [ist das ein feststehender Typo3-Name oder hat der sich das selbst ausgedacht?]) hingeklatscht - aber ABSOLUT positioniert - in keinerlei Abhängigkeit von dem über die Jahre hinweg immer länger werdenden Navi-Menü!

Also wird irgendwann das Navimenü das Adressfeld einfach optisch überlappen … wenn keiner was daran ändert.
Das besonders Hirnrissige aber war, dass statt dass das Adressfeld langsam immer tiefer wandert, der Gute (oder besser „nicht so Gute“) den Flex-Inhalt der rechten (Contentspalte[n]) vom Navifeld abhängig gemacht hat. Ich hab’ mich zuerst gefragt, was das soll, dass sich SÄMTLICHE Zweispalter im Inhaltsbereich immer weiter von ihrer Seitenüberschrift entfernen und nach unten schieben, bis ich begriffen habe, dass sie sich am unteren Ende des links daneben liegenden Navifelds orientieren.

Durch Experimentieren mit der layout.css fand ich heraus, dass ein (fehlendes) „position: absolute“ für divCol1 (in dem das Navimenü thront) dem ein Ende bereitet. Toll! Ging schnell und funktioniert bestens.

Also dachte ich, dass ich das Adressfeld genau so schnell in die Situation bringen kann, in der sich vorher die divCol2 befanden, nämlich, dass es sich - relativ vom unteren Ende der Navigation - immer weiter nach unten schiebt.

Also: Ich - nicht faul - greif mir unter „./fileadmin/templates“ die pagemain.html und schiebe in dieser das divAdress direkt unter das divCol1 (siehe Ausschnitt aus der pagemain.html weiter unten). Aber - was auch immer ihc hier mache: Es ändert sich NICHTS auf der ausgegebenen Webseite! Selbst wenn ich die pagemain.html und auch die pagehome.html komplett lösche, macht Typo3 munter weiter mit der Ausgabe der Webseite.

Dieses Verhalten finde ich höchst inkonsequent: Wieso kann ich über ./fileadmin/css/layout.css SOFORT etwas ändern, über ./fileadmin/templates/…XXX.html aber nicht? Mit welchen hinterhältigen Tricks (die nur Typo 3-Insider kennen können) arbeitet Typo 3 da?

Hier der Auszug aus pagemain.html. Die ALTE Position des divAdress habe ich mit

divCol2Content
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lib.printlink

divLogo

Hallo Fatzikowsky,
wenn die html-Datei lediglich aus solchen Inhalten besteht, die Sie mir geschickt haben, ist es nicht die Seite auf die Typo3 zugreift. Das muss einmal abgeklärt werden!
So sieht ein typisches body-tag von einer html-Datei aus, auf die Typo3 zugreift (damit meine ich insbesondere die Stellen mit den Rauten - die Namen sind frei gewählt):

Wenn Sie mir da einmal Info geben würden, wäre das gut!
Viele Grüße
mymau

Hallo mymau,

ich habe die Datei aus dem Ordner ./fileadmin/templates.

Mittlerweile dämmert es mir, dass irgendein Prozess, der den sinnigen Namen „TemplaVoila“ trägt, sich dazwischendrängt und irgendetwas mit der pageMain.html anstellt, bevor daraus (und einigen anderen Dateien) die HTML-Ausgabe wird, die der Browser abbekommt.

In welchem Unterordner muss ich denn wohl via FTP nach solcherart html-???-Dateien suchen?

Viele Grüße
forensis

Hallo Fatzikowsky,
das tut mir echt leid - mit „TemplaVoila“ habe ich noch nicht gearbeitet.
Da muss ich passen.
Viele Grüße
mymau

Hallo Fatzikowsky,

Die Frage ist so ohne Weiteres nicht zu beantworten - da fehlen einfach ein paar Details. Ich gehe zunächst mal davon aus, das es sich bei der zu ändernden html-Datei um das HTML Template handelt. Hier wäre dann zu prüfen, was genau von diesem HTML-Template verwendet wird, und was dynamisch ersetzt wird. Die Fragestellung an sich hört sich bis jetzt so an, dass ich nur dringend davon abraten kann in den Dateien irgendetwas zu ändern, ohne sich der vollen Auswirkungen bewusst zu sein.

Viele Grüße

Hanno Knierim

Guten Tag,

Also: Wenn TemplaVoila im Einsatz ist, wird die vorhandene HTML Datei zwar als Template benutzt ohne, dass entsprechende Marker vorhanden sein müssen - heisst aber auch, das die dynamischen Bereiche im TYPO3 über die Extension TemplaVoila gematcht werden. Hier bitte unbedingt die Änderungen von jemandem durchführenlassen, der sowohl TYPO3 als auch TemplaVoila kennt.
Viele Grüße

Hanno Knierim

Guten Tag, Hanno,

… ja - ich hab’ mittlerweile auch schon aufgegeben und mir (als Sysadmin) vorgenommen, regelmäßig einen Blick auf die Navigation zu werfen, um dann, irgendwann, wenn Bedarf besteht, den divAdress-Container per MANUELLEM Eintrag eines größeren margin-top-Wertes in der CSS ein Stück tiefer zu schieben.

Erinnert mich ein bisschen an „Steinzeit“, wird aber ja nicht so oft passieren.

***************

Mittlerweile hat der „Detektiv“ in mir herausgefunden:
Mein Kunde (der mich bat, das Typo3 doch „mitzupflegen“, das von einer anderen kommerziellen Firma (Typo3-Spezialisten) aufgesetzt worden war, hat DESHALB den Vertrag mit denen gekündigt, weil sie furchtbar viel Geld für die regelmäßige Betreuung haben wollten, ohne dies von Anfang an deutlich gemacht zu haben.
Kein Wunder, wenn ich von dieser Firma null Hilfestellung bekomme; die sind sauer. Kann ich verstehen.

Mich bestärkt aber sowohl diese Erkenntnis, als auch Dein Hinweis, in meiner Auffassung, dass - im Gegensatz zu Joomla z. B. - Typo3 ein gewissermassen nach außen abgeschottetes System ist, dem die Entwickler ganz eigene Regeln (Strukturen, Scriptsprache, besondere Bezeichnungen und Konventionen) nur deshalb mitgegeben haben, damit kein „dahergelaufener Wald- und Wiesen-Mensch“ (z. B. so ein Joomla-Spezie wie ich), der „bloß“ html, css und php kennt, an Typo3 allzu viel herumschrauben kann.

Ich habe das Gefühl, die im Grunde doch kommerzielle (!) Typo3-Gemeinde schottet sich damit gegen echt Opensourceler ab. Denn was nützt mir ein kostenloses Opensource-Typo3, das ich nicht genau so kostenlos aufsetzen, beherrschen und beliebig manipulieren kann?
=> Es macht mich abhängig von eben diesen (teuren) „Spezialisten“, die sowohl Typo3, als auch TemplaVoila kennen.

Da ich ja parallel ein Joomla-System installiert habe (meine eigentliche Hauptaufgabe bei dem Kunden), das die wesentlich komplexeren Interaktivitäten, die der Kunde wünscht, erfüllt, werde ich - nach und nach (in aller Ruhe) - auch die bisherigen Typo3-Inhalte (bloße Information, keine Interaktivität) in das Joomla-System übertragen und dann Typo3 deinstallieren.

Dann hab’ ich wieder alles im Griff, und es gibt insgesamt deutlich weniger Wartungsaufwand. Ich bin glücklich - und der Kunde ist glücklich, denn ich bin offenbar deutlich preisgünstiger, als die ursprünglichen Erbauer der Typo3-Seite.

Viele Grüße
forensis

Hallo Forensis,

ich kann Deinen Unmut durchaus verstehen, muss aber bemerken, das dieser in die komplett falsche Richtung geht. TYPO3 ist absolut Opensource und als CMS mit sicherheit eines der vielseitigsten und leistungsfähigsten Systeme. Innerhalb von TYPO3 gibt es eine vielzahl von Möglichkeiten, Templates für Websites ufzubauen - eine davon ist TemplaVoila (welche wohl die wenigsten, die sich mit TYPO3 Templates auseinandersetzen favorisieren würden). Ich sehen das aus Sicht Deines Kunden ganz einfach so, das der Dienstleister hier einen Fehler gemacht hat - dieser war bis zum Anwachsen der Navigation nicht ersichtlich. Ich würde hier doch einmal freundlich anfragen diesen Fehler kostenfrei zu beseitigen - bzw. zumindest die notwendige Hilfestellung zu geben.
Wie gesagt, das Problem liegt sicher nicht bei TYPO3 sondern mehr bei der manglhaften bzw. fehlenden Dokumentation Deines Vorgängers.

Abschließend kann ich Dir allerdings absolut dazu raten, Dich mit dem System zu beschftigen. Du wirst nach einem sicher schweren Beginn sehr schnell merken, das es sich um ein top System handelt und auch sehr bald große Fortschritte machen. Bei mir war es ganz genau so. Ich habe anfangs auch davor gesessen wie das Kaninchen vor der Schlange. Inzwischen bin ich zertifizierter TYPO3 Integrator und habe meine Meinung hier kompplett geändert.

Viele Grüße

Hanno

Hallo Hanno,

wenn ich jetzt ein junger Mann wäre, der das Leben noch vor sich hat, würde ich möglicherweise auch anders denken: Ich erinnere mich an meine „jungen Jahre“, in denen ich alles neu auf mich Zukommende begierig aufnahm, als Herausforderung betrachtete und hinterher stolz war, wenn ich wieder eine neue Technik beherrschte.

Heute bin ich 60. Ich weiß um meine statistische Restlebenserwartung und habe begriffen, dass das Leben noch viele andere interessante Aufgaben bereithält, als die Auseinandersetzung mit „neuen“ (in Wirklichkeit bloß „anderen“) Techniken. Im Alter sollte die Seele bzw. die Innenwelt Vorrang haben. Ich habe nicht mehr vor, mich noch in irgendetwas (technisch) Neues einzuarbeiten. Mit den Skills, die ich habe, muss ich mich nur noch wirtschaftlich über die Runden bringen. Mehr nicht. Daneben muss ich einfach LEBEN.

Zwischen meinem besagten Kunden und dem ursprünglichen Entwickler ist offenbar soviel Porzellan zerschlagen, dass ich da auch keinen Kontakt mehr aufnehmen werde: Kostet mich nur Zeit. Bringt nix, außer, dass ich die unterschiedlichen Seiten (und den Ärger aufeinander) zu hören bekomme. Nöö - das tu’ ich mir nicht an. Dafür kriege ich kein Geld und auch sonst nix. Ich habe ja „Mediation“ nicht als Dienstleistung mitangeboten. Hätte ich aber vielleicht tun sollen …:wink:)

Tatsächlich reicht mir EINE mögliche, gefundene Lösung.
Und nebenbei gesagt: Typo3 stellt offenbar technische ANforderungen an den Webserver, die der Kunde ebenfalls nicht zu bezahlen bereit ist. Anders gesagt: Die Fenster im Backend, insbesondere die Texteditoren bauen sich quälend langsam auf (auch bei VDSL 50-Anbindung!). Wollte ich die Seite inhaltlich pflegen, müsste ich auch enorme Pflegekosten berechnen - einfach wegen des unnötigen Zeitaufwandes beim Warten auf die Arbeitsbereitschaft des nächsten Editors auf den vielen Seiten mit den „flexiblen Spalten“ und ihren jeweils eigenständigen Beiträgen: Immer erst eine Zelle schließen, dann die nächste öffnen, warten, bearbeiten, speichern, warten… Das ist ein Elend.

Bei Joomla springt mir der Seiteneditor förmlich entgegen, als würde ich von der Festplatte aus arbeiten. Ich baue ALLE Beiträge untereinander weg in einem Editor auf. Und wenn tatsächlich Spalten gebraucht werden, kommt eben 'ne unsichtbare Tabelle hinzu. Sämtliche Editorfunktionen stehen mir auch tatsächlich zur Verfügung (das heißt, sie machen genau das, was sie sollen, während bei dem alten Kundensystem die Typoeditoren z. B. nicht bereit sind, eine Textpassage auch bloß zentriert zu stellen (alles ist immer linksbündig), und vieles andere Ärgerliche mehr). Will sagen: Was immer da der Erbauer der Seite angerichtet hat: Es bevormundet den Admin, die Redakteure und es zwingt ihnen quälende Langsamkeit auf. Und mittlerweile kommt mir immer mehr der Verdacht: Der hat da noch einige andere faule Eier ins Nest gelegt. Die WILL ich gar nicht (zufällig) aufdecken (müssen).

Der Kunde hat einen Webtarif bei einem günstigen Provider, bei dem er für 6,-- Euro im Monat (incl. MWSt) neben 5 DBs, 200 Mailpostfächern und 5 GB Webspace eine Menge technischer Optionen hat - allerdings teilt er sich den Server mit 50 anderen Kunden. Ist aber nicht schlimm. Sein „Angebot“ spricht nur wenige Interessenten an. Der Traffic hält sich schwer in Grenzen. Das Frontend ist „schnell genug“ - es zeigt eh bloß „Informationen“.

Typo3 ist diese technische Basis offenbar zu wenig; das BACKend kommt einfach nicht aus den Startlöchern.

Jommla dagegen lächelt, ist mit den technischen Voraussetzungen völlig zufrieden und macht rasant seine Arbeiten im Front- und im Backend.
Wäre ich nicht ein wenig „gaga“, wenn ich da mit aller Macht „Typo3“ am Leben erhalten wollte (wo ich eh nix G’scheits mit anfangen kann)?

Ich meine: „Ja“!

Viele Grüße
Fatzikowsky oder Forensis

(…ich werf die beiden Aliase gern durcheinander, scheine aber eine Vorliebe für Wörter zu haben, die mit „F“ beginnen. Was das einem erfahrenen Psychoanalytiker wohl sagen will…?)

Hinzu kommt,