Hallo Hanno,
wenn ich jetzt ein junger Mann wäre, der das Leben noch vor sich hat, würde ich möglicherweise auch anders denken: Ich erinnere mich an meine „jungen Jahre“, in denen ich alles neu auf mich Zukommende begierig aufnahm, als Herausforderung betrachtete und hinterher stolz war, wenn ich wieder eine neue Technik beherrschte.
Heute bin ich 60. Ich weiß um meine statistische Restlebenserwartung und habe begriffen, dass das Leben noch viele andere interessante Aufgaben bereithält, als die Auseinandersetzung mit „neuen“ (in Wirklichkeit bloß „anderen“) Techniken. Im Alter sollte die Seele bzw. die Innenwelt Vorrang haben. Ich habe nicht mehr vor, mich noch in irgendetwas (technisch) Neues einzuarbeiten. Mit den Skills, die ich habe, muss ich mich nur noch wirtschaftlich über die Runden bringen. Mehr nicht. Daneben muss ich einfach LEBEN.
Zwischen meinem besagten Kunden und dem ursprünglichen Entwickler ist offenbar soviel Porzellan zerschlagen, dass ich da auch keinen Kontakt mehr aufnehmen werde: Kostet mich nur Zeit. Bringt nix, außer, dass ich die unterschiedlichen Seiten (und den Ärger aufeinander) zu hören bekomme. Nöö - das tu’ ich mir nicht an. Dafür kriege ich kein Geld und auch sonst nix. Ich habe ja „Mediation“ nicht als Dienstleistung mitangeboten. Hätte ich aber vielleicht tun sollen …
)
Tatsächlich reicht mir EINE mögliche, gefundene Lösung.
Und nebenbei gesagt: Typo3 stellt offenbar technische ANforderungen an den Webserver, die der Kunde ebenfalls nicht zu bezahlen bereit ist. Anders gesagt: Die Fenster im Backend, insbesondere die Texteditoren bauen sich quälend langsam auf (auch bei VDSL 50-Anbindung!). Wollte ich die Seite inhaltlich pflegen, müsste ich auch enorme Pflegekosten berechnen - einfach wegen des unnötigen Zeitaufwandes beim Warten auf die Arbeitsbereitschaft des nächsten Editors auf den vielen Seiten mit den „flexiblen Spalten“ und ihren jeweils eigenständigen Beiträgen: Immer erst eine Zelle schließen, dann die nächste öffnen, warten, bearbeiten, speichern, warten… Das ist ein Elend.
Bei Joomla springt mir der Seiteneditor förmlich entgegen, als würde ich von der Festplatte aus arbeiten. Ich baue ALLE Beiträge untereinander weg in einem Editor auf. Und wenn tatsächlich Spalten gebraucht werden, kommt eben 'ne unsichtbare Tabelle hinzu. Sämtliche Editorfunktionen stehen mir auch tatsächlich zur Verfügung (das heißt, sie machen genau das, was sie sollen, während bei dem alten Kundensystem die Typoeditoren z. B. nicht bereit sind, eine Textpassage auch bloß zentriert zu stellen (alles ist immer linksbündig), und vieles andere Ärgerliche mehr). Will sagen: Was immer da der Erbauer der Seite angerichtet hat: Es bevormundet den Admin, die Redakteure und es zwingt ihnen quälende Langsamkeit auf. Und mittlerweile kommt mir immer mehr der Verdacht: Der hat da noch einige andere faule Eier ins Nest gelegt. Die WILL ich gar nicht (zufällig) aufdecken (müssen).
Der Kunde hat einen Webtarif bei einem günstigen Provider, bei dem er für 6,-- Euro im Monat (incl. MWSt) neben 5 DBs, 200 Mailpostfächern und 5 GB Webspace eine Menge technischer Optionen hat - allerdings teilt er sich den Server mit 50 anderen Kunden. Ist aber nicht schlimm. Sein „Angebot“ spricht nur wenige Interessenten an. Der Traffic hält sich schwer in Grenzen. Das Frontend ist „schnell genug“ - es zeigt eh bloß „Informationen“.
Typo3 ist diese technische Basis offenbar zu wenig; das BACKend kommt einfach nicht aus den Startlöchern.
Jommla dagegen lächelt, ist mit den technischen Voraussetzungen völlig zufrieden und macht rasant seine Arbeiten im Front- und im Backend.
Wäre ich nicht ein wenig „gaga“, wenn ich da mit aller Macht „Typo3“ am Leben erhalten wollte (wo ich eh nix G’scheits mit anfangen kann)?
Ich meine: „Ja“!
Viele Grüße
Fatzikowsky oder Forensis
(…ich werf die beiden Aliase gern durcheinander, scheine aber eine Vorliebe für Wörter zu haben, die mit „F“ beginnen. Was das einem erfahrenen Psychoanalytiker wohl sagen will…?)
Hinzu kommt,