So, noch eine Frage an die w-w-w-Gemeinde. Ich habe schon ein paar Tzatziki-Rezepte ausprobiert, aber so wirklich wie beim Griechen hat das nicht geschmeckt, irgendwas hat da immer „gefehlt“… Hat jemand vielleicht einen Geheimtipp (also ein Rezept) parat, wie man’s ebenso lecker hinkriegt wie im Restaurant?
ich nehme an, dass man in deinem Tzaziki- Rezept nur den Quark/Joghurt so richtig rausschmeckt und die Gewürze wie Knoblauch ect. leider nicht.
Hört sich vielleicht komisch an, aber
versuch mal das Ganze mit etwas Zucker abzuschmecken.
Zucker ist nämlich ein Geschmacksverstärker.
Ich mache das auch bei meinen Salatsaucen und die schmecken dann viel würziger. Besonders bei Saucen mit Sahne oder Joghurt.
Im Restaurant werden auch die braunen Saucen damit abgeschmeckt. (Tütensaucen auch)
Und in Kuchen kommt ja auch etwas Salz.
Wenn Öl im Rezept angegeben ist, nie die Gewürze damit verrühren, Öl schließt die Gewürze und somit den Geschmack ein.
verwendest du heimische Zutaten? Dann wechsel doch mal zu türkischem Joghurt (bekommt man inzwischen in jedem größeren Supermarkt, griechischer ist schlechter zu bekommen).
Ich habe vor ein paar Jahren mal den Fehler begangen mich für ein kleineres Volksfest anzubieten einen Eimer Tzatziki zu machen und bin zwischenzeitlich bei zwei großen Oskar-Tonnen gelandet, weil das Zeug immer weg geht, wie geschnitten Brot, während es früher immer ein eher weniger beachtetes Angebot war. Ich denke, mein einziges Geheimnis/die einzige Besonderheit ist der türkische Joghurt. Ansonsten kommt da hinein einfach nur jede Menge Knobi, Dill, Zitronensaft, Pfeffer, Salz, ein Hauch Zucker und etwas Olivenöl.
OK, die verniedlichenden kleinen Bezeichnungen passen bei meinem Einkauf dann eher weniger, wenn ich den lieben türkischen Mitbewohnern mal wieder palettenweise den Joghurt vor der Nase wegschleppe
Gruß vom Wiz der zufällig nächste Woche wieder entsprechend zuschlagen muss, da es am 25.04. wieder unser Mühlenfest gibt
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war. Ich denke, mein einziges Geheimnis/die einzige
Besonderheit ist der türkische Joghurt. Ansonsten kommt da
hinein einfach nur jede Menge Knobi, Dill, Zitronensaft,
Pfeffer, Salz, ein Hauch Zucker und etwas Olivenöl.
fehlen da nicht irgendwie die Gurken? Die waren für mich immer der wesentliche Bestandteil.
fehlen da nicht irgendwie die Gurken? Die waren für mich immer
der wesentliche Bestandteil.
Es soll eben Leute geben, die besser kochen als schreiben können. Muss ich doch glatt vergessen haben, was mir beim Einkauf nächste Woche hoffentlich nicht passieren wird. Aber die ganze Kiste würde mir sicher schon als fehlend auffallen.
Gruß vom Wiz, der weiß, dass dem halben Dorf schon wieder das Wasser im Munde zusammenläuft (werde jedenfalls schon wieder von allen auf das Zeug angesprochen)
verwendest du heimische Zutaten? Dann wechsel doch mal zu
türkischem Joghurt (bekommt man inzwischen in jedem größeren
Supermarkt, griechischer ist schlechter zu bekommen).
Verwechselst Du da nichts? Der griechische Joghurt hat 10% Fett, der türkische dagegen nur die üblichen 3,5%. Und das ist schon ein entscheidender Geschmacks-Faktor (neben der schon genannten Prise Zucker).
Und was die Gurke betrifft: Man sollte sie halbieren und die Kerne rauskratzen, sonst verwässert das Ganze…
Gruß,
Anja
Verwechselst Du da nichts? Der griechische Joghurt hat 10%
Fett, der türkische dagegen nur die üblichen 3,5%. Und das ist
schon ein entscheidender Geschmacks-Faktor (neben der schon
genannten Prise Zucker).
Wie ich schon schrieb, der griechische ist nicht so einfach zu bekommen, der türkische inzwischen in jedem besseren Supermarkt. Und weil der türkische Joghurt schon um Längen besser für dieses Rezept geeignet ist als die Produkte nach deutschem Rezept, würde ich im Zweifelsfall dann doch wenigstens türkischen Joghurt nehmen, wenn ich an den griechischen nicht ran komme. Ganz abgesehen davon spart man sich natürlich auch ein paar Kalorien.
BTW: Das Ergebnis ist dann natürlich streng genommen kein griechischer Tzatziki mehr sondern eher türkischer Cacik (oder wie schreibt man das richtig?), tut aber der Begeisterung keinen Abbruch. Und weil der türkische Name hier eh ziemlich unbekannt ist, geht das Zeug hier schon seit Jahren als Tzatziki durch.
Hallo,
ich hatte bisher hier im Rhein-Main Gebiet eigentlich auch keine Probleme, griechischen Joghurt zu bekommen. Steht in größeren Supermärkten (Kaufland, toom) im Regal.
Der Griechische Joghurt ist mir auch schon deswegen lieber, weil der türkische häufig Gelatine enthält, was m.E. im Joghurt gar nix verloren hat.
Viele Grüße
Jens
keinen Abbruch. Und weil der türkische Name hier eh ziemlich
unbekannt ist, geht das Zeug hier schon seit Jahren als
Tzatziki durch.
ja, da war ich auch überrascht, als ich das erste mal beim Dönermann gefragt wurde, ob ich Tzatziki drauf haben will. Ich war schon versucht, meine Bestellung in Gyros zu ändern, habe davon dann aber im Hinblick auf meine körperliche Unversehrtheit abgesehen.
fehlen da nicht irgendwie die Gurken? Die waren für mich immer
der wesentliche Bestandteil.
Es soll eben Leute geben, die besser kochen als schreiben
können. Muss ich doch glatt vergessen haben, was mir beim
Einkauf nächste Woche hoffentlich nicht passieren wird. Aber
die ganze Kiste würde mir sicher schon als fehlend auffallen.
Vermutlich. Ich war jedenfalls nur in Sorge, daß in der kulinarischen Welt in der letzten Zeit mehr getan hat, als ich dachte.
was ich bei all den guten Rezepten vermisst habe, ist, daß nicht nur die Gurke gesalzen und entwässert wird, sondern auch der Joghurt vorher durch ein Küchenhandtuch gepresst wird um den Tzatziki nicht zu flüssig werden zu lassen.
Mein Geheimtip:
Ich brate den Knoblauch immer ganz kurz in Olivenöl an und gebe das dann nach dem Abkühlen in den Joghurt. Das Öl nimmt den Knoblauchgeschmack an und der Knoblauch schließt sich etwas.
Man stinkt am nächsten Tag nicht so arg wie mit ganz rohem KNobi.
Viele Grüsse
Mike
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