Hi,
ich habe Probleme mit der Haut an einigen meiner Fingerkuppen:
sie reißt auf, blutet dann und schmerzt ganz doll.
Einfach so aus heiterem Himmel. Dann habe ich einige Tage Ruhe, wenn ich mir dort ordentlich Pflaster drum binde, bis es abgeheilt ist, aber dann kann ich sicher sein, dass es bei den noch nicht betroffenen Fingern los geht.
Dann noch etwas:
ich war vor vielen Monaten mal beim Rheumatologen, weil ich morgens nicht aus dem Bett kam, was ich auf meine Gelenke geschoben habe. Der Arzt behandelte mich mit Cortison, von dem meine Beschwerden zwar gelindert wurden aber nicht gänzlich verschwanden.
Die Morgensteifigkeit blieb zwar aber eben so wenig, dass ich das Cortison deswegen absetzte. Das ist jetzt einige Monate her und die gleichen heftigeren Beschwerden in meinen Knieen, Füßen und meinen Händen ließen mich zu einem anderen Rheumatologen gehen, da meiner in Urlaub war. Nach einem ausführlichen Bluttest gab es keine Anzeichen auf irgendwelche rheumatischen Krankheiten.
Nur ein Wert ist erhöht: der ANA Blutwert (antinukleärer Antikörper) statt bis 200 steht er auf 800.
Guter Rat ist teuer: keiner weiß woher das kommt! Gynäkologe, Internist und Hautarzt haben mich danach auch untersucht, aber nichts gefunden.
Was mache ich nun?
nenkaj
Hallo ist jetzt auch nur mal so ins blaue Geraten, haben die Docs mal was von Sklerodermie gemunkelt??? Sollte aber eigentlich der Rheumatologe erkennen können…;-(
Aber wie gesagt ist nur so eine Idee, denn damit macht man oft eine Oddysee durch, wenn keiner drauf kommt und man noch nicht alle Symptome hat und wie nach Lehrbuch aussieht.
Wohl ähnlich und noch seltener wäre das Mixed Connective Tissue Disease (MCTD, Sharp-Syndrom)…
Reißt die Haut richtig mittig an der Kuppe, also an der Gebrauchsseite?
Oder neben dem Nagel, da kenn ich das auch zB. von Schuppenflechte oder neurodermitis, da können auch so Gelenkschmerzen ähnlich wie bei Rheuma dazukommen.
Die ANA deuten auf eine Autoimmungeschichte hin, allerdings von der fiesen Sorte, unbehandelt können die auch innere Organe angreifen und kaputt machen, daher solltest du dich wirklich weiter in Behandlung begeben, bis endlich einer rausfindet, was es ist.
Eine Erhöhung der antinukleären Antikörper kommt bei Kollagenosen und Autoimmunkrankheiten vor.
In Zusammenhang mit den Symptomen an den Fingern und den Gelenken wäre eine Sklerodermie möglich. Diese Krankheit gehört zu den Kollagenosen und betrifft vor allem das Bindegewebe und die Gefäße. In den Gelenken können sich Kalziumsalze ablagern und zu Schäden am Gelenk führen, besonders Kniegelenk, Ellebogengelenk, Füße.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Ärzte dies nicht erkannt haben, wohl aber, dass sie es Dir wegen der Schwere der Krankheit eventuell nicht sagen oder sich nicht festlegen wollen.
hallo Susanne,
die Haut reißt nicht neben den Nägeln sondern direkt in der Mitte der Kuppen ein.
Von Sklerodermie hat der Rheumatologe nichts erwähnt.
Im Bericht an meinen Haut- und Hausarzt steht:
Rheumafaktor negativ, ANA positiv. Angemessen wäre eine Gabe mit z.B. Paracetamol oder einem nichtsteroidalen Antirheumatikum, falls die Gelenkschmerzen unerträglich werden.
Wegen der ANAwerte sollte ich mir keine Sorgen machen, die wären nun mal eben erhöht, was an den Gelenkbeschwerden liegen könnte.
Ich bräuchte auch erst in einem halben Jahr wieder kommen.
Gruß
nenkaj
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Hallo kerstin,
die Diagnose Kollagenose hatte mein erster Rheumatologe festgestellt, aber die ANAwerte waren da noch nicht erhöht. Cortison bekam ich 2,5 mg täglich, welches ich dann nach einem halben Jahr absetzen konnte.
danach habe ich 2 Monate lang „Resochin“ einnehmen müssen. Blut wurde untersucht und alles war nicht besorgniserregend. Das wars.
Zur Nachuntersuchung sollte ich nach einem Jahr kommen, das war jetzt während des Sommers.
Gruß
nenkaj
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hallo Susanne,
die Haut reißt nicht neben den Nägeln sondern direkt in der
Mitte der Kuppen ein.
Von Sklerodermie hat der Rheumatologe nichts erwähnt.
Im Bericht an meinen Haut- und Hausarzt steht:
Rheumafaktor negativ, ANA positiv. Angemessen wäre eine Gabe
mit z.B. Paracetamol oder einem nichtsteroidalen
Antirheumatikum, falls die Gelenkschmerzen unerträglich
werden.
Wegen der ANAwerte sollte ich mir keine Sorgen machen, die
wären nun mal eben erhöht, was an den Gelenkbeschwerden liegen
könnte.
Ich bräuchte auch erst in einem halben Jahr wieder kommen.
Gruß
nenkaj
Skerodermie ist eine Kollagenose, die er ja offenbar auch schon erwähnte, vielleicht wollte er sich nicht genau festlegen welche es sei.
ich würde es mal mit einem anderen Rheumatologen versuchen, und zwar wenn die Gelenkschmerzen grad nicht im Vordergrund stehen, sondern die Haut eher betroffen ist. Oder du versuchst es mal mit einem Hautarzt, damit du was zum Pflegen bekommst um das aufreißen zu verhindern
Schöne Grüße Susanne