die Formel U=R*I leuchtet mir nicht ein.
Mein Problem liegt darin, dass es mir als Widerspruch erscheint, dass wenn ich den Widerstand erhöhe auch die Spannung erhöht wird.
Da meiner Ansicht nach Spannung die Arbeit je Elektron angibt könntet dass vielleicht damit zusammenhängen, dass ich bei mehr Widerstand mehr Arbeit brauche um ein Elektron von A nach B zu bringen.
die Formel U=R*I leuchtet mir nicht ein.
Mein Problem liegt darin, dass es mir als Widerspruch
erscheint, dass wenn ich den Widerstand erhöhe auch die
Spannung erhöht wird.
…wenn es gelingt, den Strom konstant zu halten. Solche Konstantstromquellen gibt es. Interpretiere es anders: Wenn der Widerstand steigt, muss man die Spannung erhöhen, damit gleicher Strom fließt. Das ist ähnlich wie bei einer Wasserleitung: Wenn der Querschnitt verringert wird, muss der Pumpendruck steigen, damit gleich viel Wasser durchgedrückt wird.
die Formel U=R*I leuchtet mir nicht ein.
Mein Problem liegt darin, dass es mir als Widerspruch
erscheint, dass wenn ich den Widerstand erhöhe auch die
Spannung erhöht wird.
Da ist ein Denkfehler:
U=R*I ist eine Gleichung.
Wenn du den Widerstand vergrösserst musst **du/> auch die Spannung erhöhen um den Strom konstant zu halten.
Wenn du den Widerstand vergrösserst, nimmt bei gleicher Spannung der Strom ab.
Stelle dir mal folgendes vor:
Du hast eine 9V-Batterie und daran einen 1kOhm Widerstand.
Den Strom kannst du ja berechnen.
Nun hast du eine Zweite 9V-Batterie mit einem 1kOhm Widerstand, also identische anordnung wie die erste Schaltung.
Nun schaltest du den Pluspol der einen Batterie an den Minuspol der anderen. An den Strömen ändert sich dadurch nichts.
Allerdings hast du nun 18V an 2kOhm angelegt.
Nun kannst du das ganze so auftrennen, dass du die Verbindung zwischen den beiden Widerständen bestehen lässt und die Verbindung der beiden Batterien. Warum soll sich jetzt der Strom ändern ??
Da meiner Ansicht nach Spannung die Arbeit je Elektron angibt
könntet dass vielleicht damit zusammenhängen, dass ich bei
mehr Widerstand mehr Arbeit brauche um ein Elektron von A nach
B zu bringen.
Arbeit entsteht erst wenn sich die Elektronen bewegen, und das nennt sich dann Strom.
Mein Problem liegt darin, dass es mir als Widerspruch
erscheint, dass wenn ich den Widerstand erhöhe auch die
Spannung erhöht wird.
Das ist kein Problem, wenn Du eine Quelle hast, die konstanten Strom liefert - anders gesagt, wenn der Innenwiderstand der Quelle sehr groß gegen den Lastwiderstand ist.
Da meiner Ansicht nach Spannung die Arbeit je Elektron angibt
Diese Definition, so sie denn stimmt, habe ich in den letzten 38 Jahren nicht benötigt. Für die Praxis ist sie zumindest wenig hilfreich.
[…] meiner Ansicht nach Spannung die Arbeit je Elektron angibt
Das ist in der Tat so. Die Spannung zwischen zwei Punkten ist die Differenz der potentiellen Energien an diesen Orten. Liegt zwischen den Punkten A und B die Spannung U an, so hat ein Elektron am Punkte A die elektrische Energie E(A) und am Punkt B die elektrische Energie E(B). Das bedeutet, da"s ein Elektron, da"s sich von A nach B bewegt, dabei die Energie E(B)-E(A) aufnimmt.
Wenn Du nun den Widerstand Deines Leiters erh"ohst, bedeutet da"s, das die Energiebarriere zwischen Anfang und Ende steigt. Du mu"st also eine gr"o"sere Spannung anlegen = mehr Energie aufwenden, damit gleich viele Elektronen (je Zeiteinheit) ankommen ( = der Strom gleich bleibt).