Ich habe ein neues GA-7IX Board mit UDMA66- faehigen IDE- Controllern. Daran will ich 2 Festplatten (1 IBM UDMA66, 1 aeltere Fujitsu), 1 CDR und 1 CDRW betreiben. Obwohl im Bios fuer alle vier IDE-Geraete seperate Betriebsmodi einstellbar sind, verringert sich der Datendurchsatz meiner neuen Festplatte dramatisch, sobald ein anderes Geraet am selben IDE- Controller haengt. Ich vermute, dass dann UDMA66 nicht mehr benutzt wird. (Habe auch 80-poliges Kabel verwendet)
Habe schon alle Geraetekombinationen ausprobiert.
Gibt es irgendwelche Tricks, um UDMA66 doch noch verwenden zu koennen ???
Klasse! exacte Selbstdiagnose:
Sofern an einem UDMA66 port ein nicht
UDMA66 fähiges gerät hängt wird auf 33
zurückgeschaltet.
Das ist bei SCSI übrigens genau so
UDMA66 fähiges gerät hängt wird auf 33
zurückgeschaltet.
Nur sollte sich das doch nicht auf die Performance auswirken, die 33/66 stehen schließlich für die MB/sec Transferrate, und mir ist keine einzelne Platte bekannt die auch nur annähernd 33 MB/sec erreicht, geschweige den 66.
Hab aber sonst leider auch keinen Tip woher die Performanceverluste kommen könnten.
UDMA66 fähiges gerät hängt wird auf 33
zurückgeschaltet.
Nur sollte sich das doch nicht auf die
Performance auswirken, die 33/66 stehen
schließlich für die MB/sec Transferrate,
und mir ist keine einzelne Platte bekannt
die auch nur annähernd 33 MB/sec
erreicht, geschweige den 66.
Kurze Spitzen schon !
sind im Nornalbetrieb aber sicherlich
nicht relevant
sofern ich mich da nicht irre hat ein
CT test einen geschw, vorteil von ca 15%
ergeben keinfalls wie man versucht ist anzunehmen das doppelte.
Ja das sehe ich auch so
allerdings fur einen reinen Benchmark
könnte es da schon unterschiede geben
im realen betrieb hingegen schätze ich
den Preformanceverlust als gering ein
Hab aber sonst leider auch keinen Tip
woher die Performanceverluste kommen
könnten.
Ich habe Dr. Hardware 99 als Benchmark eingesetzt. Betreibe ich die Platte alleine, bekomme ich eine Transferrate von 31 MB/s beim blockweisen lesen. Haenge ich das CDR an sinkt die Transferrate auf 4.7 MB/s. Ueber den Sinn und Unsinn der absoluten Zahlen laesst sich natuerlich streiten. Die Relationen zwischen Ihnen scheinen mir jedoch sinnvoll. Ich bin nur veraegert darueber, dass mein nagelneues 40x CDR von TEAC auch UDMA abschaltet. Und ausserdem frage ich mich, warum dann im Bios unterschiedliche MODI fuer Master und Slave gewaehlt werden koennen, wenn das nichts bewirkt. Wahrscheinlich wieder mal ein Geniestreich der Hardwareproduzenten, um ahnungslose Leute wie mich mit falschen Versprechen zum Konsum zu verleiten.
Wahrscheinlich habt ihr jedoch Recht, und ich muss eine Festplatte aufgeben umd die volle Rate zu erreichen.
Trotzdem vielen Dank !
Ich habe Dr. Hardware 99 als Benchmark
eingesetzt. Betreibe ich die Platte
alleine, bekomme ich eine Transferrate
von 31 MB/s beim blockweisen lesen.
Ebend da liegt der Hund…
Welche Platte schaffte 31 MB/s ?
im realen betrieb.
Das ist der pure Messfehler und ist warscheinlich die reine Cache leistung der Platte.
Haenge ich das CDR an sinkt die
Transferrate auf 4.7 MB/s. Ueber den Sinn
4.7MB is doch voll Ok
Meine IBM U2W SCSI schafft sogar nur
3.8 MB/s (real)
und Unsinn der absoluten Zahlen laesst
sich natuerlich streiten. Die Relationen
zwischen Ihnen scheinen mir jedoch
sinnvoll. Ich bin nur veraegert darueber,
dass mein nagelneues 40x CDR von TEAC
auch UDMA abschaltet.
CD ROM mit UDMA ist eh für die Hasen
1 *X Speed ist glaube ich 150kB / s
–> 40X = 6MB/s
und das schafft real eh kein CDROM
Und ausserdem frage
ich mich, warum dann im Bios
unterschiedliche MODI fuer Master und
Slave gewaehlt werden koennen, wenn das
nichts bewirkt. Wahrscheinlich wieder mal
ein Geniestreich der Hardwareproduzenten,
um ahnungslose Leute wie mich mit
falschen Versprechen zum Konsum zu
verleiten.
korrekt zumindest für die gegenwärtig
finanzierbare Hardware.
Wahrscheinlich habt ihr jedoch Recht, und
ich muss eine Festplatte aufgeben umd die
volle Rate zu erreichen.
Trotzdem vielen Dank !
Befor du weiter über diese messwerte unglücklich bist:
nimm dir doch einfach eine Stoppuhr und kopier mal rel grosse Dateien hin und her
und schau dir mal die zeitunterschiede an
wenn 33 MB /s wirklich stimmen
dann solltest du den unteschied um den faktor 10 !! deutlich merken
6s -> 1min das geht auch ohne Uhr.
Nachdem ich das CD-Rom abgeklemmt hatte waren die Performance- Verluste immer noch da. Im Gerätemanager war bei meiner UDMA- Platte DMA voellig ausgeschaltet. Das muss bei der letzten Hardwareerkennung(nach CDR - Einbau) vom Windoof selbstaendig ausgeschaltet worden sein. Habe DMA aktiviert und die gewohnte Performance wieder.
Der Test von Dr. Hardware bezieht sich auf 64k Bloecke. Der Wert von 31 MB/s erschien mir auch viel zu hoch.
Nun habe ich Deinen Tip beherzigt und die Benchmarks bei Seite gelegt. Ich habe ca. 900 MB von einer Partition auf eine andere kopiert. Beide Partionen liegen auf der selben physischen Platte. Einmal mit DMA und einmal ohne. Die Unterschiede sind hierbei wirklich nicht die Welt, wenn man nur kopiert. Die spuerbaren Performance- Unterschiede begruenden sich wahrscheinlich hauptsaechlich auf die CPU- Entlastung durch den DMA. Diese Entlastung wird beim reinen kopieren jedoch nicht spuerbar, da die CPU keine anderen Probleme zu bearbeiten hat. Bei richtigen Applikationen, die auf Platte schreiben und gleichzeitig rechnen, machts sich aber bemerkbar. Wenn man den Benchmark Winstone nimmt, der Applikationen wie MS-Office benutzt merkt man das auch.
Ich habe mal ausgerechnet, wieviel MB/s Sekunde beim kopieren realer Dateien wirklich zustande kommen. Ich bin so auf ca 3.6 MB/s gekommen, was ja Deinen Angaben entspricht.
Da ich Dateien kopiert habe, war der Test auch besonders anspruchsvoll, da der Kopf andauernd vom Leseort zum Schreibort gefahren werden muss (Ich denke mal hier spielt hauptsaechlich die Zugriffszeit eine Rolle). Beim hintereinanderlesen oder schreiben von Bloecken, muss der Kopf ja kaum bewegt werden (hier machen sich die 7000 1/min der Festplatte sehr gut).
Auf jeden Fall habe ich Dank Deiner Hilfe gelernt, dass die Benchmark- Ergebnisse mit der Praxis nicht viel zu tun haben.
sehr guter HDD test gibts umsonst
auf der Heise Hompage -> CT
heisst hdben2 und testet sehr ausführlich
wird auch von der CT Redaktion benutzt
so kann man seine Platte mit den Testergebnissen 1:1 vergleichen:
läuft aber nur im reinen DOS modus also nicht in der Box.