Dass ich Auto- und Busfahrten nicht gut vertrage, ist mir seit längerem bekannt. Normale Stadtfahrten von 10-20 min waren aber bislang kein Problem.
Nun bin ich in den Ferien in Berlin (lebe sonst in Heidelberg) und habe hier einen Praktikumsplatz für sechs Wochen bekommen. Am Montag bin ich zum ersten Mal hingefahren, die Fahrt hätte etwa eine Stunde dauern sollen, davon 35 min am Stück mit dem Bus. Nach ca. 20 min sah ich mich gezwungen, auszusteigen und, nun ja, das Frühstück auf dem Grünstreifen zu hinterlassen. Für die Rückfahrt verwendete ich einen Umweg mit der S-Bahn, der 1,5 h dauert, ganz am Anfang musste ich allerdings 8 min mit dem Bus fahren. Innerhalb dieses kurzen Zeitraumes wurde mir wieder übel, aber zum Glück mündete es nicht im gleichen „Höhepunkt“ wie auf der Bus-Hinfahrt. Auch auf dem gesamten Nachhauseweg in der S-Bahn blieb ein konstantes, leichtes Gefühl der Übelkeit bestehen.
Gestern hatte ich frei und heute bin ich wieder hingefahren, natürlich mit der S-Bahn. Morgens ließ ich diesmal das Frühstück weg, habe nur Tee getrunken. Von Anfang an hatte ich wieder diese leichte Übelkeit in der S-Bahn (speziell bei Bahnfahrten hatte ich das sonst nie!). Zwischendurch auf Arbeit musste ich noch ein kurzes Stückchen bei jmd. mit dem Auto mitfahren, was mich auch nicht gerade begeisterte, die Übelkeit blieb vorerst bestehen. Das Gefühl der Übelkeit hörte später erst auf, als ich mich dann doch an ein wenig Essen (ein belegtes Brot) herangetraut hatte. Auf dem Rückweg war alles ok.
So, nun zu meiner Frage. Da ich noch 5,5 Wochen Praktikum vor mir habe und täglich insgesamt 3 Stunden Fahrt auf mich nehmen muss, bin ich natürlich nicht gerade begeistert von der Perspektive, täglich mit der Übelkeit kämpfen zu müssen. Hat jemand von euch eine Idee, wie ich dagegen wirken könnte? Vielleicht bestimmte Nahrungsgrundsätze beachten (Frühstück oder nicht? wenn ja, was und wieviel?) oder sonst noch etwas tun? Oder muss ich mich damit abfinden, dass mein Gleichgewichtssinn so herumspinnt?
Bus. Nach ca. 20 min sah ich mich gezwungen, auszusteigen und,
nun ja, das Frühstück auf dem Grünstreifen zu hinterlassen.
Genau da liegt das Problem.Du weisst genau das Du auf so etwas empfindlich reagierst und bei diesem einen Mal ist es eben zuviel gewesen fuer Dich. Und das ist und bleibt im Gedaechtnis drinnen und verbindet sich miteinander: Busfahren = Rueckwaerts essen.
Frühstück weg, habe nur Tee getrunken. Von Anfang an hatte ich
wieder diese leichte Übelkeit in der S-Bahn (speziell bei
Bahnfahrten hatte ich das sonst nie!). Zwischendurch auf
Siehst Du. Du kommst in die voll besetzte S-Bahn, bist eingeeingt und hast das Bild vor Augen das Du Dir beim letzten Mal Dein Fruehstueck nochmal durch den Kopf gehen hast lassen. Da waere mir auch schlecht an Deiner Stelle!
So, nun zu meiner Frage. Da ich noch 5,5 Wochen Praktikum vor
mir habe und täglich insgesamt 3 Stunden Fahrt auf mich nehmen
muss, bin ich natürlich nicht gerade begeistert von der
Perspektive, täglich mit der Übelkeit kämpfen zu müssen. Hat
jemand von euch eine Idee, wie ich dagegen wirken könnte?
Vielleicht bestimmte Nahrungsgrundsätze beachten (Frühstück
oder nicht? wenn ja, was und wieviel?) oder sonst noch etwas
tun? Oder muss ich mich damit abfinden, dass mein
Gleichgewichtssinn so herumspinnt?
Musst Du wohl. Aber die uebertriebene Panik die Du im Moment empfindest wirst Du wohl am ehesten mit einer Packung Paspertin im Gepaeck (fuer Notfaelle), einem leeren Magen und dem Wissen das es nicht wieder soweit kommen wird wie bei diesem einen Mal. Du musstest 20 Jahren bei so kurzen Fahrten nicht kotzen, dann wirst Du es dieses Mal auch nicht!
Und wenn doch, dann iss wenigstens Smarties, das gibt so ein lustiges Muster :o)
Hi, Anja,
ich nehme - und gebe auch meiner Tochter (3) gegen Reiseübelkeit Coccolus-Globuli. Kriegst du in jeder Apotheke, etwa 7 € das Glas, die halten ewig. Davon nimmst du 5 Stück eine halbe Stunde vor Fahrtantritt. Bei ihr klappts prima, und mit ihr halten wir sonst im Auto alle 20-300m an. Das ist ganz toll bei einer STrecke von 250 km.
Wie gesagt, bei uns klappts. Ich hoffe, es hilft dir auch.
Gruß, Miriam
Dass ich Auto- und Busfahrten nicht gut vertrage, ist mir seit
längerem bekannt. Normale Stadtfahrten von 10-20 min waren
aber bislang kein Problem.
Nun bin ich in den Ferien in Berlin (lebe sonst in Heidelberg)
und habe hier einen Praktikumsplatz für sechs Wochen bekommen.
Am Montag bin ich zum ersten Mal hingefahren, die Fahrt hätte
etwa eine Stunde dauern sollen, davon 35 min am Stück mit dem
Bus. Nach ca. 20 min sah ich mich gezwungen, auszusteigen und,
nun ja, das Frühstück auf dem Grünstreifen zu hinterlassen.
Für die Rückfahrt verwendete ich einen Umweg mit der S-Bahn,
der 1,5 h dauert, ganz am Anfang musste ich allerdings 8 min
mit dem Bus fahren. Innerhalb dieses kurzen Zeitraumes wurde
mir wieder übel, aber zum Glück mündete es nicht im gleichen
„Höhepunkt“ wie auf der Bus-Hinfahrt. Auch auf dem gesamten
Nachhauseweg in der S-Bahn blieb ein konstantes, leichtes
Gefühl der Übelkeit bestehen.
Gestern hatte ich frei und heute bin ich wieder hingefahren,
natürlich mit der S-Bahn. Morgens ließ ich diesmal das
Frühstück weg, habe nur Tee getrunken. Von Anfang an hatte ich
wieder diese leichte Übelkeit in der S-Bahn (speziell bei
Bahnfahrten hatte ich das sonst nie!). Zwischendurch auf
Arbeit musste ich noch ein kurzes Stückchen bei jmd. mit dem
Auto mitfahren, was mich auch nicht gerade begeisterte, die
Übelkeit blieb vo
rerst bestehen. Das Gefühl der Übelkeit hörte
später erst auf, als ich mich dann doch an ein wenig Essen
(ein belegtes Brot) herangetraut hatte. Auf dem Rückweg war
alles ok.
So, nun zu meiner Frage. Da ich noch 5,5 Wochen Praktikum vor
mir habe und täglich insgesamt 3 Stunden Fahrt auf mich nehmen
muss, bin ich natürlich nicht gerade begeistert von der
Perspektive, täglich mit der Übelkeit kämpfen zu müssen. Hat
jemand von euch eine Idee, wie ich dagegen wirken könnte?
Vielleicht bestimmte Nahrungsgrundsätze beachten (Frühstück
oder nicht? wenn ja, was und wieviel?) oder sonst noch etwas
tun? Oder muss ich mich damit abfinden, dass mein
Gleichgewichtssinn so herumspinnt?
Danke schon mal für eure Antworten.
Viele Grüße,
Anja
Hallo Anja,
möglichst vorne sitzen mit Blickrichtung nach vorn, auf keinen Fall lesen oder mit dem Rücken zur Fahrtrichtung sitzen/stehen. Der Tip mit dem Ingwer ist auch gut, kannst Du kleingeschnitten mit dem Morgentee aufbrühen schmeckt auch sehr gut und hilft vorbeugen gegen „Erkältungskrankheiten“.
Liebe Grüße von einem Leidensgenossen