meine Freundin ist in der 10. Woche schwanger und ihr ist jeden Tag, morgens, mittags und abend übel. Sie muss generell nur würgen und sich nicht richtig übergeben. Dazu kommen bei ihr noch Kopfschmerzen. Das ganze macht sie langsam fertig.
Wer kann uns sagen, was wir eventuell dagegen tun können?
tipp meiner hebamme, als mich beim 3. kind die übelkeit des öfteren komplett außer gefecht gesetzt hatte:
im reformhaus, bzw. in der apotheke ein fläschchen reines rosmarinöl besorgen. in akuten fall „eine nase voll“ davon nehmen. das öl riecht so extrem, dass sowohl übelkeit als auch kreislaufprobleme sofort vergessen sind.
mir hat es wunderbar geholfen, das öl-fläschchen hatte ich immer in griffnähe…
trotzdem sollte deine freundin vom arzt abklären lassen, ob die kopfschmerzen eine unangenehme begleiterscheinung der schwangerschaft sind oder ob ernste ursachen dahinter stecken!
ich hatte in meiner ersten schwangerschaft auch sehr damit zu kämpfen
ein super mittel gegen schwangerschaftsübelkeit: DOLMETSCHEN!
ich war engagiert, eine 12 köpfige delegation aus china „auf den spuren von carl orff“ durch münchen und umgebung zu begleiten. auf dem weg zum flughafen hab ich noch einen zwischenstop in der apotheke eingelegt, weil ich dachte, ich halte das nicht durch…
interessanterweise waren diese 4 tage die besten, die ich in den ersten schwangerschaftmonaten hatte
ich hatte einfach keine zeit für übelkeit!
mein persönliches fazit:
nicht daheim rumhängen, keine „nabelschau“ veranstalten
es vergeht nicht, aber es wird besser!
viel glück
und eine schöne schwangerschaft!
miranda
Ingwer soll gut gegen Schwangerschaftsübelkeit sein. Das habe ich allerdings erst nach den Geburten meiner Kinder erfahren, weshalb ich damit keine Erfahrungen habe. Ich habe mich mit Mandelkauen durchlaviert. Nach jeweils 3 Monaten hat sich die Übelkeit gelegt - gott-sei-dank - das ist echt übel mit der Übelkeit
Klingt fast schon nach einer Frühgestose. Eine Gestose ist sowas wie eine Adaptionsstörung des weiblichen Organismus an die Schwangerschaft. Tritt es bis etwa zur 12 Woche auf, spricht man von Frühgestose oder Hyperemesis gravidarum, tritt es später auf (ab 30. Woche) handelt es sich um eine Spätgestose, meist ist es (Prä-)Eklampsie - die aber andere Symptome hat (also keine Bange )!
Morgendliches Erbrechen und Übelkeit sind noch „normal“, wenn es aber den ganzen Tag andauert, dann wäre doch besser ein Arzt zur Sicherheit zu Rate zu ziehen! Spricht mal mit eurem Gynäkologen darüber.
P.S.: Besteht tatsächlich eine Frühgestose, muß dies nicht unbedingt heißen, daß man auch unter einer Spätgestose leiden wird
P.S.2: Haltet mal den Blutdruck im Auge (erhöht: führt oft zu Kopfschmerzen!) - ist der hoch, ab zum Doc! Und zwar flott!
Die gewünschten Tipps kann ich leider nicht geben - mein Spezialgebiet sind Medikamente und weniger Hausmittel-, doch auf Medis sollte man in der SS weitgehends verzichten…
Vielleicht ein Tipp: Sollte sie Erbrechen, erst recht wenn öfters, dann natürlich den Flüssigkeitshaushalt auffüllen nicht vergessen
Pfefferminz soll glaub ich ganz gut sein gegen Übelkeit - als Tee trinken. Ansonsten können Atemübungen ev. helfen.
Gruß,
Sharon
meine Freundin ist in der 10. Woche schwanger und ihr ist
jeden Tag, morgens, mittags und abend übel. Sie muss generell
nur würgen und sich nicht richtig übergeben. Dazu kommen bei
ihr noch Kopfschmerzen. Das ganze macht sie langsam fertig.
Wer kann uns sagen, was wir eventuell dagegen tun können?
Diese Übelkeit hat einen Sinn-nämlich jeglichen Schaden vom Kind in
dieser Zeit abzuwenden.
Am Anfang der Schwangerschaft wächst das Kind noch nicht sehr viel-
das kann die Mutter locker aus ihrem normalen Energiehaushalt
abzweigen.
Aber: da in den ersten drei Monaten die Organanlage stattfindet ist
der Körper bemüht jegliche Stoffe die schaden könnten aus dem
Kreislauf der Mutter zu entfernen.
Die erste Massnahme dafür ist eben Übelkeit damit Nahrung gleich gar
nicht verdaut werden kann und einem der Appetit auf gewürztes Essen
vergeht.
Wenn die Organanlage beendet ist und die Gefahr für eine Schädigung
des Kindes sinkt verschwindet die Überkeit spontan von selbst.
Das dieser Schutzmechanismus unangenehm ist interessiert das Kind
nicht.
Frauen die sehr starke Schwangerschaftsübelkeit haben weisen
wesentlich weniger Fehlgeburten, Frühgeburten und andere
Komplikationen auf. Die Kinder sind i.R. „robuster“ und etwas
schwerer.
Das gleiche Problem findet man in allen Kulturen und Völkern der
Erde-daher geht man inzwischen von einer evolutionären Anpassung aus
die sich im Laufe der Jahre bewährt hat.
Am besten langweilige Sachen zu sich nehmen wie trockene Kekse mit
Wasser, etc. in kleinen Portionen.
Zum weiteren einlesen:
Nesse/Williams „Why we get sick“.
Tschüss
Matthias
P.S. wir Männer haben es wirklich einfach weil wir die Sache nicht
persönlich durchmachen müssen.
Seltsam,
Matthias,
und wie erklärst Du das dann, dass mir in meiner ersten Schwangerschaft nie übel war, in der zweiten dann 4 Monate lang (Äußerst unangenehm)? An meinen Lebensumständen und meiner Ernährung hatte sich rein gar nichts geändert - aber es hatte bedingt durch die erste Schwangerschaft durchaus eine Hormonumstellung stattgefunden…
Auch wenn schon lange über dieses Stadium hinaus
fragend:
Anja
Dazu haben die Wissenschaftler die sich mit dem Thema eingehend
beschäftigen noch keine Erklärung abgeliefert.
Ich könnte mir aber vorstellen dass schon ein einmaliger Kontakt mit
einem Stoff der dem Kind in dem Stadium nicht passt ausreicht um die
volle Verteidigung anzuleiern. Frei nach dem Motto: „wenn schon dann
richtig“.
Wie gesagt-das Wohlbefinden der Mutter spielt da keine Rolle.
Ist es nicht so dass die Plazenta üblicherweise beim zweiten Kind
grösser ist? Die Übelkeit zeigt nämlich auch eine Korrelation mit der
Grösse. Dann müssten i.R. die zweiten Schwangerschaften alle „übler“
sein?!
Tschüss
Matthias
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Meistens vergeht die Übelkeit zwischen der 12. und 16. Woche, hat man mir gesagt. Außerdem sei die Übelkeit ein positives Zeichen, die Hormonumstellung ist im Gange, die Gefahr einer Fehlgeburt ist wohl geringer als ohne Übelkeit, meinte jedenfalls meine Ärztin immer als Trost.
Wenn die Übelkeit dann noch anhält, hilft eventuell Akupunktur. Ich habe es selbst nicht ausprobiert, bekam den Tipp leider erst in der 3. Schwangerschaft, und in dieser hat die Übelkeit tatsächlich recht schnell aufgehört.
Alles Gute und vor allem eine Schwangerschaft ohne Übelkeit wünscht
macht einfach keinen spaß mehr hier; schon lange nicht mehr!
Reg dich mal wieder ab. Sylvia hat nur darauf hingewiesen,
dass man dein Posting so verstehen kann, dass alle, die mit
Uebelkeit waehrend der Schwangerschaft kaempfen, nur ein bisschen
Ablenkung braeuchten und schon ging’s ihnen besser.
Das ist vergleichbar mit dem Rat ‚reiss dich mal
zusammen‘ fuer Depressive (vgl. aktuelle Diskussion im
Psychologiebrett).
Man darf ja wohl noch aus eigener Erfahrung Gegenteiliges
berichten, nicht mehr hat Sylvia gemacht.
Hallo,
vielleicht kann ich deiner Freundin mit dem kleinen Tipp helfen.
Ich habe zwei Kinder, bei der ersten Schwangerschaft habe ich fast drei Monaten lang nur ge–tzt, bis mir eine ältere Frau geraten hat: am Abend vor dem Schlafengehen ein Stück Schwarzbrot auf den Nachtisch legen, am besten die Brotkruste, die dann noch trockner wird.
Am nächsten Tag, noch vorm Aufstehen, im Bett liegend dieses Brot langsam aufessen (gut kauen)und erst dann aufstehen. Der Tag kann beginnen.
Mir hat es geholfen. Auch wenn es für die erste Schwangerschaft schon
fast zu spät war, habe ich es beim zweiten Kind vom Anfang an angewendet.
Viel Glück euch beiden!
Katharina
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