Hallo Felicia,
danke für Deine Antwort. Sicher kann es sein, dass er das nur macht, um nicht mehr in den KiGa zu müssen. Mich verwirrt dann nur, dass er richtig erklären kann, was dann mit ihm los ist („im Kopf dreht sichs“ und „manchmal auch mit Bauchschmerzen“)…und wie ihn das eben ärgert, wenn die andern Kinder ihn dann anstarren. Einer hatte dann wohl mal gesagt, er sei ein Heulsuse.
Mit dem Anpassen hat er keine Probleme, also er geht ja schon eine ganze Weile (seit 3. Lebensjahr) i.d. KiGa und hat sich dort eigentlich eingelebt… Aber ihm fehlt wohl das bisschen „mehr“ an Aufmerksamkeit, direkte Ansprache etc… Nur in der Schule kommendes Jahr wird es auch nicht besser. Drum muss das geklärt werden.
Ich mach gerade eine Fortbildung und brauch einen freien Kopf, im Moment ist es aber schlecht, weil mich das dann auch belastet wenn er sich dort nicht mehr wohl fühlt. Ich kanns auch nicht so richtig nachvollziehen, weil da ja viele Kinder sind, die ihn auch mögen und nach ihm fragen. Zuhause mit mir ist er allein.
Positives Zureden durch mich funktioniert auch nicht. Ich sagte ihm bspw. wenn ich i.d. Schule bin und an ihn denke, fallen mir so schöne Sachen ein und es macht mich stark wenn ich an ihn denke - darauf er
genau das Gegenteil, wie es ihm dann geht. Oder dann sage ich immer dass ich die Fortbildung machen muss, weil ich bald wieder Geld verdienen möchte, damit wir bald mal wieder in Urlaub fahren können, umziehen usw, dass das alles nur geht, wenn ich Arbeit habe. Er versteht das gut und wünscht sich ja auch das eine oder andere sehr, aber es ändert sich trotzdem nichts.
Im Übrigen glaube mich zu erinnern, irgendwo mal gelesen zu
haben, dass es in der Psychosomatischen Medizin ein
Krankheitsbild gibt, dass sich äußert in der Angst (bis zur
Panik) in der Öffentlichkeit in Ohnmacht zu fallen oder
erbrechen zu müssen. Vielleicht kannst du das mal im
Psychologie-Brett nachfragen.
ja nachdem ich im Internet schon ne Weile gesucht hatte nach Anhaltspunkten, stieß ich auch darauf. Aber bei dem Thema ging es nur um Jugendliche und Erwachsene, weiß nicht, ob es schon ein (Vorschul-)Kind betreffen kann…
Deine Bedenken bezüglich Psychologe kann ich supergut
verstehen. Muss demnächst in eine Psycho-Klinik und muss meine
Kiddies mitnehmen. Fühl mich gar nicht so wohl bei dem
Gedanken…
Es ist doch viel besser, wenn Du Deine Kinder bei Dir hast, dass das möglich ist, nicht? Was ist bei Euch das Problem? (wenn Du darüber schreiben magst)
aber lass dir bloß nicht von irgendjemanden einreden, dass du
an den Problemen deines Sohnes Schuld bist (du scheinst ja
ganztags berufstätig zu sein und da wird schon mal gerne drauf
rumgehackt…)
nein, eingeredet wird mir da nichts. Viel schlimmer noch - die IGNORANZ und das „Herunterspielen“ der Leute (auch Verwandten und einschl. Kinderarzt) ärgert mich maßlos. Entweder man weiß drum aber kennt nur eigene Probleme, nach dem Motto, die ist ja allein ohne Mann und kann sich abends meine Probleme anhören (Problem mit meinem Kind ist dann nebensächlich) oder so Sprüche wie „da muss er durch! Er kommt nächstes Jahr i.d. Schule“, statt mal bisschen unter die Arme zu greifen.
LG
Tiger