Übelkeit während der Autofahrt

Moin moin
Kann mir einer von euch mal erklären, warum mir im Auto (als Beifahrer!:wink: immer übel wird, wenn ich ein Buch lese, jedoch bei Bahnfahrten dieses Phänomen nicht auftritt?
Ich habe es immer auf die Erschütterungen während der Fahrt zurückgeführt ( von wegen springende Buchstaben und Augen, die damit überfordert sind).
Aber daran kann es ja nicht liegen, denn Bahnfahrten „erschüttern“ mich mindestens genauso.
Nicht, dass es mein Leben furchtbar beeinträchtigt, aber ich würde es gerne wissen :smile:
Gruss ins www
Michaela

Moin Michaela

Kann mir einer von euch mal erklären, warum mir im Auto (als
Beifahrer!:wink: immer übel wird, wenn ich ein Buch lese, jedoch
bei Bahnfahrten dieses Phänomen nicht auftritt?

Weil die Erschütterungen beim Bahnfahren viel gleichmäßiger sind, so dass sich Dein Gehirn besser darauf einstellen kann, während es außerdem intellektuelle Arbeit (Lesen) verrichten muss.
Anderen gehts genauso (Trost) :wink:
Gruß,
Branden

Hallo!
Ist zwar schon ne ganze Weile her, dass ich da mal einen Artikel drüber gelesen habe, aber ich versuch es mal in eigenen Worten wiederzugeben:

Die Übelkeit beim Autofahren entsteht, weil das ,was unsere Augen sehen nicht mit dem Übereinstimmt, was unserer Gleichgewichtsorgan (Schnecke im Ohr) wahrnimmt. (es wird einem z.B. ja nicht schlecht, wenn man während der Autofahrt ein Verkehrsschild liest, da Bewegung für Augen und Ohrschnecke die gleiche ist.
Wenn’s aber nicht übereinstimmt, ist unser Hirn mit der Verarbeitung der unterschiedlichen Sinnesreizungen überfordert. Daher kommt die Übelkeit.

Warum das bei der bahnfahrt nicht der Fall ist, kann ich jetzt zwar nicht wissenschaftlich begrüden, aber ich vermute, dass die Erschütterungen bei einer Bahnfahrt (ein leichtes konstantes Geruckel) leichter zu verarbeiten sind, als eine Autofahrt, bei der ja noch Lenkbewegungen hinzukommen…

Gruß, Kai

Hallo

Die Übelkeit beim Autofahren entsteht, weil das, was unsere
Augen sehen nicht mit dem Übereinstimmt, was unserer
Gleichgewichtsorgan (Schnecke im Ohr) wahrnimmt.

Das halte ich für zutreffend.

Warum das bei der bahnfahrt nicht der Fall ist

Ich glaube, beim Bahnfahren kann man besser «nur» ins Buch schauen.
Im Auto haben wir im peripheren Gesichtsfeld immer noch zu viele
Eindrücke, die eben nicht zur Wahrnehmung des Gleichgewichtsorgans
passen.
Darum setze ich mich in der Bahn NICHT ans Fenster, wenn ich lesen
will!

Übrigens: der wichtigste Wirkstoff in allen Mitteln gegen
Reisekrankheit soll Ingwer sein.
Den kann man auch einfach pur und frisch essen. Ich mache das jeden
Morgen: Ingwerscheibchen auf die Marmeladeschnitte. Wirkt umgehend
gegen Übelkeit.

Grüsse
Rolf

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Dankeschön an euch :smile: owT
.

Hallo!

Ich hab zwar keine Erklärung dafür, aber ein Mittel dagegen: Speiseeis!
Meine kleine Tochter hatte regelmäßig Probleme während der Autofahrt. Wir steuerten unmittelbar nach Einsetzen der Beschwerden eine Tankstelle an, um Eis zu kaufen. Das hat offensichtlich den Magen beruhigt, und sie war während der restlichen Fahrt beschwerdefrei.

Gruß
Karl

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