überaktives kind

hallöchen

ich habe ein problem mit meinem sohn, er scheind überaktiv zu sein.
er schrei, macht keine hausaufgaben und wenn ist er erst nach sechs stunden fertig, sagt man was zu ihm heisst es immer nein.
mein arzt sagt er ist sehr aktiv dass legt sich wieder.
die lehrerin sagt er soll immer belohnt werden wenn die aufgaben gemacht ist. es wurde versucht ohne erfolg.
meine frage an alle mit solche kindern, bekommt man solche kinder auch ohne medikamenden etwas ruhger?
wer eine idee hat danke.

fg sally

Hallo,

tu deiner Familie und vor allen Dingen deinem Sohn einen Gefallen und geh zu einem spezialisierten Kinderarzt.
Du lehnst Medikamente ab, ohne überhaupt zu wissen, was der Grund für sein Benehmen ist.
Du musst erstmal rausfinden, warum er so ist wie er ist.

Gruß
Elke

Hallo Sally

ich habe ein problem mit meinem sohn, er scheind überaktiv zu
sein.

Wie kommst Du denn zu dieser Annahme?

er schrei, macht keine hausaufgaben und wenn ist er erst nach
sechs stunden fertig, sagt man was zu ihm heisst es immer
nein.

6 Stunden?! Machst Du denn die Aufgaben nicht mit ihm zusammen? 6 Stunden sollte kein Kind an den Schulaufgaben hängen…Was macht Ihr denn sonst tagsüber, wenn da überhaupt noch Zeit bleibt?

mein arzt sagt er ist sehr aktiv dass legt sich wieder.
die lehrerin sagt er soll immer belohnt werden wenn die
aufgaben gemacht ist. es wurde versucht ohne erfolg.

Was hast Du als Belohnung schon versucht? Was macht er denn sonst gerne und von welchem Alter sprechen wir hier?
Wie verhält er sich denn in der Schule?

meine frage an alle mit solche kindern, bekommt man solche
kinder auch ohne medikamenden etwas ruhger?

Wenn der Verdacht besteht, dass ein Hyperkinetisches Syndrom/ADS vorliegt, kann man das testen lassen. Dazu wendet man sich an einen Arzt, der das als Schwerpunkt in seiner Praxis behandelt, oder die Kinder- Jugendpsychiatrie. Das hört sich schlimmer an, als es ist.Sollte sich der Verdacht bestätigen, heißt das keinesfalls, dass dann Medikamente gegeben werden müssen. Oft helfen dann auch begleitende Therapien wie zB Ergo mit dem jeweiligen Schwerpunkt…manchmal können Kinder allerdings ihr Potential gar nicht ausschöpfen, dann wird es sinnvoll auch mit Medikamenten zu arbeiten…aber so weit bist Du ja noch lange nicht.

Guten Rat bekommt man auch bei den Kinder- Jugend und Elternberatungsstellen der jeweiligen Gemeinde. Wenn man merkt, dass etwas schief läuft, oder man das Gefühl hat die Lage alleine nicht mehr regeln zu können, kann man sich vertrauensvoll an das Fachpersonal dort wenden.

Gruß
Maja

Hallo Sally,

wie alt ist den dein Sohn?
Kinder sind keine kleinen Erwachsene, sie setzten sich nicht hin und machen in 20 Minuten ihre Aufgaben.
Sie brauchen Platz zum spielen und toben und sie müssen auch mal schreien.
Leider wird das heute oft vergessen. Sicher ist es für dich total anstrengent. Vielleicht fühlst du dich gestresst und hilflos. So eine kleine Tablette hilft da natürlich…scheinbar. Mit diesen Tabletten kann man den Kindern auch sehr viel antun. Das sind richtig harte Medis und sollten nur bei echten schweren Fällen genommen werden!

Setzt dich mit deinem Sohn hin, bleib ruhig und gelassen. Ich weiß das ist übelst schwer, aber du bist der Chef. Setzt einen zeitliche Rahmen für die Hausaufgeben und danach darf er spielen und toben. Wenn er die Hausaufgaben in diesem Zeitraum ordentlich macht bekommt er z. B ein Sternaufkleber und wenn er 10 Stück gesammelt hat vielleicht Schokolade oder was ihm sonst so gefällt…

Falls dir das trotzem zu viel wird, geh zu einer Beratungsstelle. Das ist gar nichts Schlimmes und hat nichts mit Versagen zu tun. Das ist nur ein sehr erfahrener Mensch der dich berät…

euch alles Gute,

Also erst mal gesagt bin ich kein Fachmann. Mein kleiner Sohn (4) ist auch ein ziemliches Aktivbündel. War bis vor kurzem bei einem Ostheopathen der auch viel mit Kinesiologie zu tun hatte. Er meinte, dass alle solch lebhaften Kinder mal angschaut gehörten, weil da oft vieles im argen liegt. Weil ich mich da aber überhaupt nicht auskenne und nur die Erfolge für sich sprechen kann, kann ich es empfehlen. Sogar die Krankenkasse hat gezahlt. Ohne Medizin, nur auf das Wesen des Kindes ausgerichtet. Habe die Homepage meines Therapeuten…
Meld dich, wenn´s dich interessiert…

Gruß
Heike

Hallo Sally,

wie alt ist Dein Sohn?
kannst Du ein paar Beispiele schreiben?

Um die Probleme ganz in den Griff zu bekommen dauert es. Zumindest aus Erfahrung in meinem Umfeld:

Der „junge Mann“ in meinem Umfeld, weigert(e) sich in der Schule mitzumachen. Egal ob Rechnen, Ansagen, Aufsätze, turnen oder anderes was ihm nicht interessierte.

Wenn mal ein paar Minuten Wartezeit auf UBahn, Zug oder Bus war, begann er zu randalieren (er war damals 8).

Das mit der Bewegung im Freien klappte nicht so gut, weil am Spielplatz war ihm Langweilig beziehungsweise er machte keine Bewegung. Alleine kann sich ein Kind schwer motivieren. Ich organisierte ein zweites Kind, mit dem lauft er jetzt jedes zweite Wochenende um die Wette.

Zu Alltagsproblemen wie Schule, unordnung, Nägelbeissen, Schimpfen und ähnliches gibt es ein Buch, das ich gut finde:

http://www.amazon.de/M%C3%A4rchen-die-Kindern-helfen…
Märchen, die Kindern helfen
Wunder bewirkt dieses Buch allerdings keine. Es hilft bloß.

Generell braucht es klare Strukturen für das Kind. Keine zweideutigkeit bei den Eltern. Wenn das Kind schreit, nicht nachgeben. Dafür wenn es aufgehört hat zu schreien, zu dem Kind gehen, Zuwendung geben, dem Kind einfach einmal zuhören. Wenn das Kind brav ist, viel loben. Auch wenn es vorher nicht schlimm war. Also wenn es alleine spielt, immer wieder zu dem Kind schauen, ihm zuschauen, sagen wie brav es ist und toll es das macht. Wenn das Kind schreit, ihm keine Aufmerksamkeit schenken.

Auch am Wochenende klare Strukturen, einen klaren Zeitplan. Also zum Beispiel von da bis da wird etwas gemeinsam unternommen. Danach eine gewisse Zeit die jeder für sich ist. Wichtig ist, dass sich jeder an den Zeitplan hält und für jeden etwas dabei ist.

Durch diese Maßnahmen wurden die Wutausbrüche im privaten Bereich komplett unter Kontrolle gebracht. Die gibt es nicht mehr (ab und zu weinen ist für ein Kind ganz normal, das darf es). Die Hausaufgaben werden auch gemacht. In der Schule gibt es allerdings nach wie vor die Probleme. Das liegt wohl auch teilweise an den zwei Lehrerinnen in der Klasse. Hier am besten, so wie Du es bereits gemacht hast, mit den Lehrern reden und hoffen, dass sie einsichtiger sind als die von dem jungen Mann den ich kenne.

Hallo!

ich habe ein problem mit meinem sohn, er scheind überaktiv zu
sein.

Vielleicht steht er unter Druck. Unser Sohn (9) wird laut und unerträglich, wenn zuviel Druck auf ihn ausgeübt wird. Wir haben superlange gebraucht, bis wir das rausgefunden haben. Und noch länger, bis wir im richtigen Moment den Druck rausnehmen konnten.
Als wir das geschafft haben, war das Ergebnis völlig erstaunlich.

Anfang des Schuljahres brachte unser Sohn nach einem Lehrerwechsel (sehr autoritär) 5en und 6en mit nach Hause. Wir versuchten mit Übung und gut zureden die Noten zu bessern: Kein Erfolg.
Als ich mir dann dachte: Druck raus - völlig egal, wie die Noten sind, wurden die Noten schlagartig besser. Das Klima zuhause auch.
Dann war es fast ein Selbstläufer: Mit guten Noten gibt es natürlich auch jede Menge Möglichkeit, zu Loben und zu bestärken.

er schrei,

*lol* Da kenn ich noch einen. Wichtig: Nicht zurückschreien, mit gutem Vorbild voran gehen. Ihm aber deutlich machen, das man es sich nicht gefallen lässt, dass Anschreien eine Art von Gewalt ist, die weh tut.

macht keine hausaufgaben und wenn ist er erst nach
sechs stunden fertig,

Kurzer Rat: Das muss anders organisiert werden. In kleinen Happen vielleicht, mit vorgegebener Zeit, mit Belohnungen für Teilschritte. Mit Bewegung vor den Hausaufgaben oder auch zwischendurch.

sagt man was zu ihm heisst es immer
nein.

Ganz ehrlich: Das scheint mir ganz normal :smile: Vor allem, wenn das Klima schon so angespannt ist, ist das häufig die einzige Möglichkeit der Kinder, sich gegen zuviel Fremdbestimmung zu wehren. Druck raus, Anforderungen runter. Wenige, aber wichtige Forderungen konsequent durchsetzen, Dauer-Gemecker und Predigten vermeiden.

meine frage an alle mit solche kindern, bekommt man solche
kinder auch ohne medikamenden etwas ruhger?

„Solche Kinder“ gibt es nicht. Es gibt jedes einzelne bei dem einzelne Maßnahmen greifen oder auch nicht. Unser Kind wird durch Bestätigung ruhiger, durch jede Menge Sport und Bewegung und ausgiebiges Spielen mit Freunden, möglichst an der frischen Luft. Einen möglichst geregelten Tagesablauf, genügend Schlaf.

Und auch ich rate Dir: Hole Dir Hilfe. Das ist keine Schande und hinterher wirst Du Dich fragen, warum Du so lange damit gewartet hast. Lass Dich beraten (z.B. in einer Familienberatungsstelle der Caritas), schon das Reden tut gut. Ob ein Kind hyperaktiv ist oder nicht, kann nur nach sorgfältiger Diagnose festgestellt werden. Und ob Medikamente nötig sind oder/und andere Therapiemaßnahmen kann nur ein Arzt (dem Du vertraust) entscheiden.

Ich schreibe das hier natürlich aus meiner persönlichen Sicht und Erfahrung, keine allgemeinen Weisheiten. Und hoffe, Du findest darin ein paar Gedanken, die Dir weiterhelfen.

Schöne Grüße
kernig

danke für eurer rat!

mein sohn ist acht und bewegung hat er genug ( er ist kein stubenhocker). er ist immer an der luft wir haben landwirtschaft und hat bewegung.
wärend den aufgaben sitzt ich dabei und helfe auch, wenn was falsch ist machen ich es auch weg und da fängt es an. erst fliegt der bleistift dan das heft und dan hat er keine lusst mehr. ich schreie ihn nicht an sage nur er soll noch mal überlegen. dan kommt von ihm : du machst dass das ich nicht mehr raus kan. dass ist es dann was 6 stunden dauert bis er fertig wird. wegen schlechten noten wurde noch nie geschümpft.
mit den medikamenten dachte ich nur weill ich im familien kreis jemand habe die ihr kind damit ruhig stellte. das möchte ich nicht.
mein sohn weiss auch macht er seine aufgaben oder räumt seine sachen weg kann er raus.
kann es es aber auch sein dass er herraus finden möchte wie weit er gehen kann?

fg sally

Hallo Sally!

Wenn Du neben ihm bei den Aufgaben sitzt, lobst Du das, was er richtig macht, oder besserst Du das aus, was er falsch macht?

Macht das Ausbessern der Hausaufgaben nicht die Lehrerin / der Lehrer?

Liebe Grüße

Martin

also wir machen das so
Hallo!

mein sohn ist acht und bewegung hat er genug ( er ist kein
stubenhocker). er ist immer an der luft wir haben
landwirtschaft und hat bewegung.

Das hört sich doch gut an.
Allgemein glaube ich, dass Jungs ein Problem haben, weil sie mit ihrem Bewegungsdrang überall anecken und als Störer in Schubladen gesteckt werden. Es wird fast nie positiv aufgenommen, wenn ein Junge sportlich und beweglich ist. Mädchen sind da häufig angepasster / Gruppenkompatibler. Aber das gehört wohl eher ins Genderbrett. Also: Aufpassen und ihn nicht als „Zappelphillip“ abstempeln, Kinder erfüllen solche Etiketten häufig.

wärend den aufgaben sitzt ich dabei und helfe auch, wenn was
falsch ist machen ich es auch weg und da fängt es an.

Kein Wunder. Bei uns wäre das auch so. Meine Methode: Ich halte mich zurück. Mit 8 oder eben 9 kann ein Kind alleine Hausaufgaben machen. Ich bleibe in Rufweite, gibt es ein Problem, kann er mich fragen und ich helfe. Ich kontrolliere die Vollständigkeit der Aufgaben und weise ihn auf offensichtliche Fehler hin. Meist hat er keine Lust, die auszubessern. Ich finde, das ist dann sein Problem, dass er am nächsten Tag mit dem Lehrer klären muss. Das funktioniert sicher nicht mit allen Kindern, mit meinem klappt das prima. Ich würde einen Versuch empfehlen - schaden kann er ja wohl kaum mehr, so wie Du die Situation beschreibst. Du provozierst tägliche Machtkämpfe, das ist vor allem für Dich unendlich anstrengend. Ich vermute, Dein Sohn ficht die mit viel Energie aus, da ziehst Du den Kürzeren. Gib ihm die Verantwortung für seine Hausaufgaben zurück, das wäre mein Rat. Sprich evtl. auch mit dem Lehrer und erkläre ihm, warum Du das tust.

Im Übrigen finde ich das auch gut, dass der Lehrer anhand der Hausaufgaben sehen kann, ob das Kind die Dinge verstanden hat oder nicht. Bringt jedes Kind jeden Tag fehlerfreie Hausaufgaben mit in die Schule, hat der Lehrer ja keine Chance, auf Schwächen einzugehen. Spätestens in einer Probearbeit fallen die Kinder dann auf die Nase.

kann es es aber auch sein dass er herraus finden möchte wie
weit er gehen kann?

Mit Sicherheit ist das so und das wird auch immer wieder vorkommen. Aber man muss nicht jeden Machtkampf heraufbeschwören und auf die Spitze treiben. Was aber auch nicht heißt, dass man sich alles gefallen lassen soll, aber es entspannt das Klima ungemein, wenn so eingeschliffene Kriegsschauplätze eine Weile umschifft werden.

Schöne Grüße
kernig

Hallo,

mein sohn ist acht und bewegung hat er genug ( er ist kein
stubenhocker). er ist immer an der luft wir haben
landwirtschaft und hat bewegung.

Landwirtschaft? Das ist aber mit viel Arbeit verbunden, oder nicht? Ist er da mit eingebunden?

wärend den aufgaben sitzt ich dabei und helfe auch, wenn was
falsch ist machen ich es auch weg und da fängt es an. erst
fliegt der bleistift dan das heft und dan hat er keine lusst
mehr. ich schreie ihn nicht an sage nur er soll noch mal
überlegen. dan kommt von ihm : du machst dass das ich nicht
mehr raus kan. dass ist es dann was 6 stunden dauert bis er
fertig wird.

Das ist viel viel zu lange für ein 8 jähriges Kind. Kein Wunder, dass er sich da verweigert und blockiert.
Hausaufgaben müssen nicht immer perfekt sein. Die Lehrerin nutzt diese auch um zu sehen, wo das Kind noch Lernbedarf hat.
Du könntest mit ihm auch zuerst die Lösung besprechen und ihn dann schreiben lassen, anstelle ihm alles Geschriebene wegzuradieren, das verursacht unnötigen Frust.

wegen schlechten noten wurde noch nie geschümpft.

Das heißt also, er hat auch Probleme in der Schule?

mit den medikamenten dachte ich nur weill ich im familien
kreis jemand habe die ihr kind damit ruhig stellte. das möchte
ich nicht.

Die Kinder werden mit den Medikamenten nicht „ruhig gestellt“, das sind völlig falsche Vorstellungen und das soll so auch gar nicht sein. Wenn ein Kind wie ruhiggestellt wirkt, dann muß da auf jeden Fall die Dosierung überprüft werden.

Die Medikamente sollen ganz vereinfacht ausgedrückt dafür sorgen, dass die Filter richtig funktionieren und das Gehirn des Kindes Wichtiges von Unwichtigem zu trennen vermag.
Wenn ein Mensch ohne ADS versucht eine Arbeit durchzuführen, dann konzentriert er sich auf seine Arbeit und lässt sich kaum ablenken. ADS Kinder können das zB nicht, für sie ist die Fliege im Zimmer, der Vogel auf dem Baum und das Rauschen der Autos draussen genauso priorisiert, wie die eigentliche Aufgabe, die sie erledigen sollen.
Das ist natürlich alles komplizierter, aber so kann man sich in etwa vorstellen, was in dem Kinderkopf passiert.
Bekannte Vertreter dieser Erkrankung, sind der Zappelphilipp (ADHS)und Hans guck in die Luft (ADS ohne Hyperaktivität), die kennst Du sicher, oder?

Ich kann Dir gerne Infolinks einstellen mit sehr guten Erklärungen der Krankheitsbilder und wie man es den Kindern leichter machen kann.
http://www.info-adhs.de/
http://www.lilly-pharma.de/gesundheit/adhs.html
Aber Du mußt versuchen herauszufinden, welches Problem Dein Kind genau ha,.das kannst Du nur mit fachlich kompetenter Unterstützung.

Es gibt abseits der ADS(H) Erkrankung auch noch andere mögliche Ursachen. Bitte wende Dich an das von mir bereits angesprochene Fachpersonal und lass das Kind nicht mehr 6 Stunden an den Hausaufgaben sitzen, das erzeugt Frust, führt zu Blockaden und nimmt ihm jegliche Freude am Lernen.

Hast Du schon das Gespräch mit der Lehrerin gesucht? Was sagt sie denn, wie sich das Kind im Unterricht verhält?

mein sohn weiss auch macht er seine aufgaben oder räumt seine
sachen weg kann er raus.
kann es es aber auch sein dass er herraus finden möchte wie
weit er gehen kann?

Nein, das glaube ich nicht. Nochmal hol Dir adäquate Hilfe bei Eurer Beratungsstelle. Bitte, dem Kind zuliebe.

Das hat auch nichts mit versagen oder so zu tun, Da ist ein Problem, das Du nicht lösen kannst, weil Dir im Moment das nötige Fachwissen fehlt. Das ist nicht schlimm, wir lernen alle täglich dazu. Schlimm wäre es, wenn Du das Kind dauerhaft in dieser Situation belassen würdest, das hält niemand auf Dauer aus. Die Hausaufgaben werden ja auch nicht einfacher in Zukunft, und wenn er jetzt schon so lange an seinen Aufgaben hängt sieht das aus der Ferne recht übel aus.

Vielleicht bekommst Du von der Beratungsstelle einen Hinweis, wie das Kind gefördert werden kann, oder sie empfiehlt eine Hausaufgabenhilfe/Nachhilfe…oder es stellt sich heraus, dass da wirklich etwas vorliegt, was in welcher Form auch immer behandelt werden muß.

Bitte steh für Dein Kind ein und hilf ihm. Geh der Sache auf den Grund.

Gruß
Maja

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