Mein Sohn wird im März nächsten Jahres drei.
Er benutzt einen Nuckel, allerding seit einem Jahr wirklich ausschließlich zum Nachtschlaf. Und auch hier hat er ihn nicht die ganze Nacht im Mund, weil er immer mal wieder rausfällt. Wenn ich den Nuckel dann aber aus dem Bett nehme ist es sehr wahrscheinlich, dass er im Laufe der Nacht danach sucht und verlangt.
Eigentlich finde ich es nich schlimm, dass er den Nuckel zum Schlafen hat. Es hilft ihm zur Ruhe zu kommen und Nachts allein wieder einzuschlafen, wenn er mal aufwacht. Vermutlich hilft es ihm auch seinen Kita-Tag zu verarbeiten, usw. …
Jetzt war ich mit ihm diese Woche das erste Mal beim Zahnarzt zum „kennenlernen“ und die Zahnärztin hat bestätigt, was ich schon vermutet hatte: Er hat einen leichten Überbiss, also wirklich noch minimal und nicht gravierend aber vorhanden. Der Nuckel ist natürlich die naheliegendste Ursache.
Die Ärztin meinte, dass sich so ein Überbiss verwächst, wenn er so im nächsten halben bis ganzen Jahr vom Nuckel wegkommt.
Hat zufällig jemand Erfahrungen damit? Oder kann das jemand so bestätigen?
Ich möchte das natürlich gern glauben. Und ich werde ihm den Nuckel auch spätetens um seinen 3. Geburtstag herum abgewöhnen, das war unabhängig vom Zahnarztbesuch mein ursprüngliches Ziel.
Ist es also ok, ihm den Nuckel noch zu lassen, weil sich der Überbiss auch in 3-4 Monaten noch anfängt zu verwachsen? Oder doch lieber radikal und gleich von heut auf morgen und dafür später keine Spange?
Ist ein Milchgebiss- Überbiss eh überhaupt relevant für die Zahnstellung der bleibenden Zähne? (Das hatte ich meine Zahnärztin vergessen zu fragen.)
Viele Fragen. Danke.