überdurchschnittlich?

Hallo zusammen,

ich stehe kurz vor dem Diplom und wälze schon mal interesshalber diverse Job- und Promotionsangebote. Dabei wird oftmals vage von „überdurchschnittlichen Abschlüssen“ geschrieben. Was bedeutet das genau, also in Zahlen? Rein rechnerisch müsste der Durchschnitt ca. 2,5 sein und überdurchschnittlich alles darüber, gefühlsmässig würde ich sagen, die suchen in erster Linie Einser- Kandidaten…

Wer weiss es genau?

Gruß anna

Hi!

ich stehe kurz vor dem Diplom und wälze schon mal
interesshalber diverse Job- und Promotionsangebote. Dabei wird
oftmals vage von „überdurchschnittlichen Abschlüssen“
geschrieben. Was bedeutet das genau, also in Zahlen? Rein
rechnerisch müsste der Durchschnitt ca. 2,5 sein und
überdurchschnittlich alles darüber, gefühlsmässig würde ich
sagen, die suchen in erster Linie Einser- Kandidaten…

Also, bei Promotionen gilt i.d.R. mindestens „gut“, also 2,5. „Überdurchschnittlich“ wurde bei uns an der Uni in diesem zusammenhang tatsächlich am jeweiligen Jahrgangsschnitt gemessen. Ansonsten ist das natürlich relativ und sollte Dich nicht von einer Bewerbung abhalten, egal, was Du für einen Schnitt hast. In Unternehmen gilt übrigens auch meist 2,5 als „Durchschnitt“.

Gruß,
Iceman

Danke für die Rückmeldung - da bin ich mit meinem Ziel mind. 2,0 locker im Soll…

Gruß anna

Hallo,

überbewerte solche Aussagen nicht.
Stellenausschreibungen hören sich oft wie Science Fiction an.

Ob Du als Bewerber in Frage kommst, entscheidet Deine Bewerbung
insgesamt und die Anzahl der Bewerber auf eine Stelle
(will sagen, bei 100 Bewerbungen auf eine Stelle wird imer der „scheinbar“ beste rausgesucht).
Falls es soweit kommt, natürlich auch das Gespräch.
Gruß Uwi

Danke für die Rückmeldung - da bin ich mit meinem Ziel mind.
2,0 locker im Soll…

Gruß anna

Hallo Uwi,

schon klar, aber einen Anhaltspunkt zu haben, ist schon gut um sich selbst richtig einzuschätzen.

Gruß anna

Hallo Uwi,

schon klar, aber einen Anhaltspunkt zu haben, ist schon gut um
sich selbst richtig einzuschätzen.

Ich würde da eher extrem locker rangehen. Stellenausschreibungen dienen auch massiv als Werbung bzw. PR für ein Unternehmen. Wenn nämlich die Konkurrenz kräftig Mitarbeiter sucht, dann muss man auch ein paar Anzeigen schalten, sonst sieht das doof aus.

Es soll auch schon vorgekommen sein, dass eine Abteilung mit sehr konkreten Vorstellungen bei der Personalabteilung einen Rüffel bekommt, so könne die Anzeige auf keinen Fall rausgehen, da seien ja gar keine Fremdsprachenkenntnisse verlangt. Die Bemerkung „ist auch gar nicht notwendig“ zählt nicht. Es muss auf jeden Fall „fließend Englisch in Wort und Schrift“ mit rein, wie steht man sonst da, vor der Konkurrenz.

Ob Du letztlich genommen wirst, entscheidet zunächst einmal die Optik Deiner Bewerbungsmappe, Deine Beziehungen zu den Entscheidungsträgern und jede Menge Glück. Diplomnoten und Studiendauer kommen erst recht weit hinten.

Gruß

Fritze

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