Mit vollmundigen Versprechen werben Hersteller von Uninstaller-Software für ihre Produkte. Wenn die Festplatte immer voller und Windows immer langsamer wird, dann sollen diese Programme überflüssigen Datenmüll entsorgen und dem Rechner wieder richtig Dampf machen.
Doch wie CHIP online in einem Vergleichstest herausfand, sieht die Wirklichkeit ganz anders aus. Die Programme sind ihr Geld nicht wert. Kostenlose Software aus dem Internet leistet mehr.
Bislang einzigartig bei einem Test von CHIP online: Eine ganze Produktgattung hält nicht, was sie verspricht. Durchweg alle getesteten Uninstaller fielen durch mangelnde Gründlichkeit beim Löschen sowie schlechte Kontrollmöglichkeit der Ergebnisse negativ auf. Manche Putzaktion führte gar dazu, dass die digitale Müllkippe noch weiter anwuchs.
Zumindest der Power Cleaner von Data Becker (ca. 70 Mark) konnte die Tester mit einem übersichtlichen Funktionsmenü noch am ehesten überzeugen. Enttäuscht haben die Marktführer Symantec Cleansweep 2000 (ca. 70 Mark) und McAffee Uninstaller Deluxe (ca. 70 Mark). Schlusslicht der Testreihe wurde der Uninstaller von Prof. Morse (ca. 50 Mark), bei dem unter einer spartanischen Nutzeroberfläche Abstürze auf der Tagesordnung standen.
Fazit der Tester von CHIPonline: Anwender sollten sich das Geld sparen. Die Programme schaffen meist nicht mehr als die integrierte Uninstall-Routine der Windows-Programme.
Die beste Lösung für ein sauberes System ist immer noch die Neuinstallation des Betriebssystems. Mit Drive Image (ca. 120 Mark) von Powerquest lässt sich diese Aktion sicher und bequem in rund zehn Minuten bewerkstelligen.
Zum Frühjahrsputz am PC empfiehlt CHIPonline kostenlose Tools aus dem Internet.
Auf http://www.chip.de hat die Redaktion eine Auswahl der nützlichsten Gratis-Putzprogramme zusammengestellt.
Wenn jemand dazu noch Anregungen hat bitte melden, da wichtig.
Es liegt nicht immer an den Uninstallern, daß etwas übrigbleibt. Die Uninstaller protokollieren nur den Insatllvorgang. Wird aber jetzt beim Start des Progs irgendetwas in die Registry geschrieben, kann das kein Uninstaller mehr finden. So kommt es, daß die Registry anwächst.
Die integrierten Uninstaller sind auch nicht immer das wahre. Wenn die Frage kommt, ob ich eine bestimmte Library mit deinstallieren möchte (vielleicht shared), dann steht man echt vor einem Problem, wird sie jetzt noch gebraucht oder nicht. Im Zweifelsfall einfach drauflassen. Der geringe Speicherplatzbedarf tut bei den heutigen Plattenpreisen keinem mehr weh.
Da wünscht man sich manchmal die RPM-Pakete von Linux. Aber hier gibt es das gleiche Problem. Geniale Idee, der RPM, aber nachträgliche installierte Libs werden nicht erfasst und bleiben als Leiche später zurück. Das schafft kein Uninstaller.
Also im Zweifelsfall den Müll drauflassen und erst das BS neuinstallieren, wenn sich die ersten Abstürze zeigen. Denn dieser Müll verlangsamt das Arbeiten unmerklich.
Die integrierten Uninstaller sind auch nicht immer das wahre.
Wenn die Frage kommt, ob ich eine bestimmte Library mit
deinstallieren möchte (vielleicht shared), dann steht man echt
vor einem Problem, wird sie jetzt noch gebraucht oder nicht.
Im Zweifelsfall einfach drauflassen. Der geringe
Speicherplatzbedarf tut bei den heutigen Plattenpreisen keinem
mehr weh.
der plattenplatz ist nicht das problem, das problem ist das die dlls u.u. immer geladen werden. ausserdem werden die entsprechenden registry-eintraege gehalten und muellen zusaetzlich den arbeitsspeicher zu. und das ist dann schon ein performance-problem.
ich habe mir mal die Testversion (30 Tage kostenlos) vom ***Sysmechanic*** heruntergeladen (http://www.iolo.com) und habe damit mal eben etwa 17 MB Müll vom Compi heruntergeputzt. Die wollen dafür dann nach der Testphase zwar auch Geld sehen für die Registrierung (ca 50 DM oder so), doch mal ehrlich: wie oft macht man „Frühjahrsputz“?
Gut finde ich die Aufmachung und Übersichtlichkeit des Sysmechanic, die vielen verschiedenen Funktionen (z.B. Windows-Startup-sequenz frisieren) und auch das Tempo und die recht gute Gründlichkeit.
Allerdings: bei einem Problem hat er auch nicht alles entfernt. Da habe ich mir dann den *** Regcleaner 4.1 von Jouni Vuorio *** heruntergeladen (ist irgendwo kostenlos bei download.com oder einer dieser Seiten). Genial, sicher und vorsichtig, schnell, gründlich -> damit hat es dann geklappt.
Nur meine pers. Erfahrung hier aber vielleicht hilft es Euch bei der Suche nach geeigneten Programmen
Thorwald
P.S.: der McAfee Uninstaller ist wirklich gruselig (fummelt an unerwünschten Stellen herum usw); interessanter weise ist er (bei mir) nicht in der Lage gewesen, sich selbst wieder fairerweise komplett zu un-installen (hihi…)
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