?Übergangsgeld zwingend für Umschulung?

Guten Tag,

meiner Freundin wurde gestern vom Berufsförderungswerk ihre Umschulung im Namen des Arbeitsamtes versagt. Die Begründung lautete weil sie kein Übergangsgeld beantragt habe bzw. hierfür keine Unterlagen eingereicht hatte, so also ihre Mitwirkungspflicht vernachlässigte.

Da die Umschulung am Montag beginnt, wollte ich nun Fragen wie wir uns am besten zu verhalten haben…

Ich möchte aufjeden Fall wiederspruch hiergegen einlegen und meine Freundin soll am Montag die Umschulung beginnen, was jedoch wenn man sie am Montag nach Hause schickt?

Kann man ihr die Umschulung rein Rechtlich überhaupt mit dieser Begründung verwehren…?

Mit freundlichen Grüßen

Marius

Hallo Marius,
ich kann dir da leider nicht weiterhelfen, denn vom Übergangsgeld habe ich keine Ahnung.
mfg
Bernd

So, jetzt hat sich heute leider alles geklärt.

Wir wurden einfach mangelhaft informiert und haben uns daher falsch verhalten…

Die Umschulung wurde meiner Freundin versagt, da sie kein ALG 2 beantragt hatte.

Hätte sie dies beantragt wäre klar gewesen das die Maßnahme/ Umschulung von der lokalen ARGE (schwerte) bezahlt worden wäre. Da meine Freundin dies jedoch nicht tat, war keine Zuständigkeit geklärt. Weil falls meine Freundin aus ALG2 rausgefallen wäre so sagte man uns dann hätte sie Übergangsgeld beantragen müssen und es wäre eine andere Institution zuständig gewesen - hätte die ca.80.000€ für die Umschulung übernehmen müssen.

Da die Umschulung allerdings von der Rehaabteilung der Übergeordneten Region (Dortmund) vorgeschlagen wurde, hätte die ARGE Schwerte dieser Umschulung nicht zustimmen müssen.

Da die ARGE Schwerte nun allerdings eingesehen hatte, das meine Freundin eine Ausbildung benötigt um in entfernter Zukunft niemanden mehr zur „Last“ fallen wollte diese die Umschulung nun bezahlen… da war der Schulplatz nun allerdings mittlerweile schon andersweitig vergeben… ;-(

Der Witz an der Sache ist das wir vor drei Monaten bei der Arge waren um ALG2 zu beantragen und uns damals abwimmeln lassen haben weil mann uns sagte ich solle mit unter 25 bei meinen Eltern einziehen… oder einen Bafög Kredit nehmen… tztztz hätte man uns damals richtig beraten, würde meine Freundin in zwei Jahren einen Beruf ausüben können, so wird es sich nun wahrscheinlich nochmaql um mind. 1 Jahr verschieben…

Dieses Sozialsystem ist leider total Verkorkzt und Produziert sich selber mehr kosten wie nötig wären…
und wenn ich mir Überlege wie oft wir heute und gestern bei verschiedenen Sachbearbeitern geschweige denn von dem letzten Jahr Name, Geb. datum und andere Daten mehrfach angeben mussten, frag ich mich ob die kein Qualitätmanegement haben, um Proßeze zu optimieren bzw. um arbeitszeit zu ersparen… Die eingesparte Zeit könnte dann bsplw. dazu genutzt werden um Kunden wie uns besser zu beraten…

Mit freundlichen Grüßen

Marius

leider kann ich dir da nicht helfen