Hat die Person auch noch Eintragungen im Zentralregister, wird
sich der Richter die Hände reiben und selbstverständlich der
Polizei glauben.
Es mag sein, dass ein Richter den Beamten glauben würde. Zumal diese in aller Regel keinen Grund haben zu lügen.
Was aber sicherlich niemals passieren wird: Kein Richter wird sich dabei „die Hände reiben“. Der hat jeden Tag, an dem er da vorne sitzt, zwischen 5 und 10 Straftaten zu verhandeln und danach nochmal 'nen Nachmittag voll mit Ordnungswidrigkeitensachen. Dem Richter ist es vollkommen egal, wen er wann, wo und ob überhaupt verurteilt, er macht schlicht seine Arbeit und reibt sich gar nix.
Das hat man schon an deinem Beitrag gemerkt; da stand nichts
Juritisches drin, es war die übliche blöde Polemik
(„Beamtendiktatur“) von Leuten ohne Sachkenntnis.
Und an deinen Beiträgen merkt man, das du noch ein Jüngelchen bist, der sein Wissen aus Büchern hat und noch keinerlei Erfahrungen sammeln konnte.
Werd mal ein bisschen älter, mach deine Erfahrungen, dann erst kannst du etwas über unseren Rechtsstaat und den ausführenden Organen sagen und hier an anderen rumkritisieren.
Aha, du meinst also wenn jemand so seine Erfahrungen mit
gewissen Institutionen gemacht hat und er vielleicht nicht
mehr ganz so viel von gewissen Behörden hält, ist er unter
deinem Niveau?
Es ist schon ein kleiner Unterschied ob sich jemand auf dn Standpunkt stellt zu sagen „Ich hab’ da so meine Erfahrungen - man zieht meist den Kürzeren wenn die Polizeibeamten meinen, das ein oder andere sicher wahrgenommen zu haben. Ich hab auch tatsächlich schon welche gesehen, die sich aus Langeweile Lügengeschichten ausgedacht haben um mich in ein Fahrverbot zu treiben, obwohl sie mich nicht kennen und keinerlei vernünftigen Grund haben, sich so zu verhalten - zumal sie damit ihren Job riskieren“.
Oder aber ob jemand den ausgeprägten Rechtsstaat in dem wir leben als Willkürstaat bezeichnet und das Schauerbild einer Beamtendiktatur oder eines Polizeistaates malen will.
Letzteres, da schließe ich mich gern an, verdient es nicht, dass sich argumentativ damit auseinandergesetzt wird.
Ich empfehle Menschen, die unseren Staat so bezeichnen einen Kurzurlaub in Weißrussland damit sie mal vergleichen und so sehen, worüber sie sich ein derartiges Urteil erlauben.
Und an deinen Beiträgen merkt man, das du noch ein Jüngelchen
bist, der sein Wissen aus Büchern hat und noch keinerlei
Erfahrungen sammeln konnte.
die meisten Erfahrungen, die hier verbreitet werden, sind m.E. subjektive Eindrücke und verklärte Sichtweisen. Vor der den Polizisten bzw. vor Gericht stehen in den allermeisten Fällen nur unschuldige Menschen und niemals nicht ist irgendjemand zu schnell gefahren, hat gefährlich überholt oder gar falsch geparkt.
Diesen Eindruck muß man zumindest gewinnen, wenn man sich aus erster Hand die Erläuterungen anhört, die gegenüber der Polizei getätigt werden, auch wenn die Beweislage eine völlig andere Sprache spricht.
Frei nach Black Adder: Selbst wenn jemand mit dem Messer in der Hand neben der noch warmen Leiche steht und „bin ich froh, daß ich die Sau endlich umgebracht habe“ skandiert, steht vor Gericht ein Unschuldiger, der noch niemals das Gesetz gebrochen hat.
Es ist ganz sicherlich nicht so, daß Polizisten nicht mal falsch beobachten oder sich sonstwie irren können, aber was man hier und an anderer Stelle zu lesen und hören bekommt, vermittelt einen eher falschen Eindruck von der Realität.
ich erzähl dir mal was, aber du wirst es mir wahrscheinlich nicht glauben. Na egal.
Gerichtsverhandlung aufgrund eines Widerspruchs von mir.
Die als Zeuge geladene Polizei ist noch nicht eingetroffen.
Der Richter erscheint und bittet mich in den Gerichtssaal.
Er schaut in die Akte und fragt mich: Glauben Sie, das es von den Beamten nur Schikane war?
Bei mir gingen sofort alle Alarmglocken an.
Ich sage: Nein, es handelt sich wohl nur um einen Irrtum von den Beamten.
Richter: Ich sage Ihnen gleich das meine Meinung feststeht.
Warum sollten die Beamten lügen? Sie haben auch schon Eintragungen im Zentralregister und da bin ich nicht geneigt Ihnen zu glauben.
Das Urteil.
Sie haben schlauerweise Widerspruch eingelegt und somit genügend Zeit verstreichen lassen, in der Ihre Punkte abgebaut wurden.
Somit kann ich die Strafe leider nicht angemessen erhöhen.
Es bleibt somit nur bei dem beschlossenen Bußgeld.
Hast du noch Interesse an einem anderen Beispiel?
Ob der Richter sich die Hände gerieben hat oder nicht, ich bereue heute, das ich keinen Anwalt hatte. Vielleicht hätte der Richter sich mit seinen Äusserungen dann ein bisschen zusammengenommen.
die meisten Erfahrungen, die hier verbreitet werden, sind m.E.
subjektive Eindrücke und verklärte Sichtweisen.
mag teilweise zutreffen, aber zumindest für meinen Teil kann ich dir versichern, das es nicht so ist.
Ich bin wöchentlich ca 3 bis 4000 km unterwegs.
Über die Erfahrungen mit unseren Behörden könnte ich ein Buch schreiben.
Dabei geht es nicht um Dinge, wie *ich fühle mich verfolgt weil ich schon wieder geblitzt wurde*.
Hab ich Mist gemacht, zahle ich und gut ist.
Habe ich nichts „verbrochen“ möchte ich vorurteilsfrei und „gerecht“ behandelt werden.
Vor Jahren war ich noch so blauäugig und habe unserem Rechtsstaat vertraut. Heute nicht mehr.
Wenn 2 Polizisten vor Gericht aussagen, dass K zu schnell
gefahren ist, dann ist K eben zu schnell gefahren.
nicki
Leider leben wir nicht in einem demokratischen Rechtsstaat,
sondern in einem von Beamten berherrschten Willkürstaat.
aha - klar: Wenn man in diesem von Beamten beherrschten Willkürstaat was gegen sie sagt oder schreibt, holen sie dich ab und…
ich glaube, bei dir hats grade an der Tür geklingelt…
Gauner verfügen noch über die so genannte Gaunerehre.
Bei der
Polizei ist Wahrhaftigkeit eine unbekannte Größe. Nicht
umsonst räumt das Grundgesetz den Beamten unsägliche und
nicht annähernd mehrheitsfähige Privilegien ein.
Sehr gut! Diese Ansicht teilst du mit ca. 50% der männlichen Bevölkerung Deutschlands…denen, die unter 6 Jahren sind - die neiden den Polizeibeamten ihre schönen Autos! Die anderen 50% der kleinen Racker finden allerdings Müllfahrer besser, da deren Autos größer sind .
Unerwähnt gelassen hast du auch die staatlich bezahlten Events der Polizisten in Wannen in Neukölln oder umringt von türkischen Jugendlichenbanden in Kreuzberg. Normale Bürger müssen für solchen Nervenkitzel bei Abenteuerurlauben richtig Kohle abdrücken!
Die Polizei
schützt vor allem den Beamtenapparat,
Klar - rufst du die 110 - fragen sie zuerst: Beamter?
und das mit ALLEN
Mitteln.
Stimmt: in Berlin sind Polizisten so dreist, dass sie sich vom eigenen Geld schusssichere Westen kaufen.
ich glaube dir unbesehen die Äußerung des Richters.
Die Richter erhalten vorher schon deine Akten über den Vorgang und dein „Vorleben“.
Die bilden sich, wie jeder andere, zunächst ein persönliches Urteil. Dann warten sie nornmalerweise ab, wie du dich benimmst und wie du die Sachlage anders schildern kannst.
Normalerweise ergibt das dann aber ein gerechtes oder akzeptables Urteil.
Jetzt erzähl mir keiner von den Juristen: „Das dürfen Richter nicht und das MACHEN SIE NICHT“.
Klar machen sie das. ob sie dürfen und wollen oder nicht.
Wer was anderes behauptet ist blauäugig oder ein Frischling.
Bevor ihr hier postet:
Während des Lesens der Beiträge habt ihr euch schon eine Meinung gebildet, bevor ihr zum Schluss gekommen seid.
Es ist ganz natürlich. Professionalität ist es, die eigene Meinung wirklich zurück zu stellen und bis zum Schluss zu warten… und so mancher (auch Richter) kann das halt nicht so… und äußert dann dem Angeklagten gegeüber wie oben gelesen.
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ich glaube dir unbesehen die Äußerung des Richters.
Die Richter erhalten vorher schon deine Akten über den Vorgang
und dein „Vorleben“.
Die bilden sich, wie jeder andere, zunächst ein persönliches
Urteil. Dann warten sie nornmalerweise ab, wie du dich
benimmst und wie du die Sachlage anders schildern kannst.
Normalerweise ergibt das dann aber ein gerechtes oder
akzeptables Urteil.
Jetzt erzähl mir keiner von den Juristen: „Das dürfen Richter
nicht und das MACHEN SIE NICHT“.
Klar machen sie das. ob sie dürfen und wollen oder nicht.
Wer was anderes behauptet ist blauäugig oder ein Frischling.
Genau so sieht es aus. Wie mir bestätigt worden ist, gibt es auch Informationen über längst gelöschte Eintragungen im Verkehrszentralregister.
Bevor ihr hier postet:
Während des Lesens der Beiträge habt ihr euch schon eine
Meinung gebildet, bevor ihr zum Schluss gekommen seid.
Es ist ganz natürlich. Professionalität ist es, die eigene
Meinung wirklich zurück zu stellen und bis zum Schluss zu
warten… und so mancher (auch Richter) kann das halt nicht
so… und äußert dann dem Angeklagten gegeüber wie oben
gelesen.
So ist es.
Die Polizei zeigt an, der Staatsanwalt klagt an und der Richter entscheidet.
Weshalb sollte die Polizei lügen? Da fragt man dann evtl. auch nicht mehr nach, ob der Staatsanwalt sich ein ausreichendes Bild gemacht hat.
Das System ist sich eben doch zumeist einig…
Eion Polizist ist auf Grund sein seiner Berufserfahrung dafür
geeignet die Geschwindigkeit ohne Hilfsmittel einschätzen zu
können. Das hat ein Gericht bescheinigt.
Zumindest für Zeitschätzungen gibt es ein anderslautendes Urteil:
_Keine Gefühlsschätzung durch Polizeibeamten (404)
(jlp). Ein Rotlichtverstoß eines Kraftfahrers kann nicht allein auf Grund des Gefühls (Sekundenschätzung) eines Polizeibeamten angenommen werden. Das Gericht wies hier auf die Ungenauigkeit des menschlichen Zeitgefühls hin, sodass freie Schätzungen infolge gefühlsmäßiger Erfassung der verstrichenen Zeit zur Feststellung von Zeitintervallen im Sekundenbereich ungeeignet sind.
Oberlandesgericht Köln, Az.: 8 Ss OWi 12/04_
Was den ursprünglichen Fall angeht: Ich meine mich zu erinnern, dass bei „Messungen“ mit nicht geeichten Tachos sowieso einiges abgezogen wird. Wenn das Polizeifahrzeug also 50 km/h gefahren ist und 70 km/h erlaubt waren und auch nicht mehr gefahren wurde, dann bleibt nach diesem Abzug doch eh kaum etwas übrig.
Außerdem: Wenn ich es richtig verstanden habe, können die Polizisten doch gar nicht angeben, wie schnell der Überholende gefahren ist, doch nur „schneller als 70 km/h“, aber nicht wieviel schneller.