Überlagerung von Lichtwellen,dass sie verschwinden

Hallo,
nehmen wir 2 Lasergeräte die beide phasengleiches Licht auf einen Punkt werfen. Sagen wir ein Spiegel oder irgendeinen Detektor.
Nun stellt man das eine Gerät so versetzt, sodass der Laufwegunterschied eine halbe Wellenlänge ist. Nun müsste ja negative Interferenz am Detektor auftreten.
Ist dann der Lichtpunkt nicht mehr zu sehen/detektieren?
Wenn ja, wo geht die Energie hin?
Wenn nein, warum tritt hier keine negative Interferenz auf?

Danke
Tim

Ist dann der Lichtpunkt nicht mehr zu sehen/detektieren?

Bei vollständiger destruktiver Interferenz am Schirm ist natürlich gar keine Lichtpunkt da, den man detenktieren könnte.

Wenn ja, wo geht die Energie hin?

An die Stellen, an denen sich die Strahlen zu höheren Intensitäten übrlagern.

Wenn ja, wo geht die Energie hin?

An die Stellen, an denen sich die Strahlen zu höheren
Intensitäten übrlagern.

Und wo ist das?
Die zwei Lichtstrahlen sind doch parallel nebeneinander, das heißt doch, dass sie sich immer negativ überlagern. Wo würde das denn in positive Interferenz umschlagen. Wo würde sich denn die Laufwegdifferenz so verschieben, dass positive Interferenz aus der negativen Interferenz entsteht?

Danke

Die zwei Lichtstrahlen sind doch parallel nebeneinander,

Hallo,

vollständige Parallelität von Lichtstrahlen ist wegen des wellenoptischen Grundphänomens Beugung prinzipiell nicht erreichbar. Das gilt auch für Laser: Wenn keine andere Beugungsöffnung da ist, fungiert der „vorne“ befindliche schwach durchlässige Spiegel, der den Austritt des Strahls aus dem Resonator ermöglicht, als solche. Deshalb ist auch das Lichtbündel eines Lasers nicht perfekt parallel; der Divergenzwinkel ist klein, aber endlich.

Gruß
Martin

Die zwei Lichtstrahlen sind doch parallel nebeneinander,

Hallo,

vollständige Parallelität von Lichtstrahlen ist wegen des
wellenoptischen Grundphänomens Beugung prinzipiell
nicht erreichbar. Das gilt auch für Laser: Wenn keine andere
Beugungsöffnung da ist, fungiert der „vorne“ befindliche
schwach durchlässige Spiegel, der den Austritt des Strahls aus
dem Resonator ermöglicht, als solche. Deshalb ist auch das
Lichtbündel eines Lasers nicht perfekt parallel; der
Divergenzwinkel ist klein, aber endlich.

Das soll also heißen, dass man immer Stellen auf dem Detektor hat, an denen sich das Licht positiv bzw. negativ überlagert, egal wie der Laufwegunterschied ist, weil durch Unschärferelation der Laufweg eben nie so genau festzulegen ist und deshalb auch keine Laufwegdifferenz, und deshalb würde man auch keinen Unterschied am Lichtfleck am Detektor merken, wenn man ein Lasergerät um eine halbe Wellenlänge verschiebt.
Stimmt das so?

Hallo,

Das soll also heißen, dass man immer Stellen auf dem Detektor
hat, an denen sich das Licht positiv bzw. negativ überlagert,

ja, richtig.

egal wie der Laufwegunterschied ist, weil durch

Nein, vom Laufwegunterschied hängt es doch ab, ob eine Detektorstelle hell oder dunkel ist.

Unschärferelation der Laufweg eben nie so genau festzulegen
ist und deshalb auch keine Laufwegdifferenz,

Mit der Unschärferelation hat es nichts zu tun. Die Begründung lautet "weil Lichtbündel nie perfekt parallel, sondern immer (mehr oder weniger) divergent sind, haben stets alle möglichen Stellen auf dem Schirm auch alle möglichen verschiedenen Laufwegdifferenzen. Deshalb gibt es auf dem Detektor immer sowohl helle als auch dunkle Stellen – nie eine Sorte allein. Vollständige interferenzielle Auslöschung ist unmöglich, und die Antwort auf die Frage nach der >verschwundenen Energiedifferenzen.

Gruß
Martin