überlasteter Wechselrichter (12V=>220V) reparab

Hallo.

Ist ein 12V-zu-220V-Wechselrichter der einen zu starken Verbraucher hatte reparabel? Da müssten doch Sachkundige ohne Zweifel wissen was defekt ist, oder?

Würde mich interessieren. Habe das Gerät nicht, aber evtl. die Möglichkeit einen zu bekommen. Aber das würde ich nur machen, wenn das reparabel ist. Einen Lötkolben hätte ich da.

Hallo.

Ist ein 12V-zu-220V-Wechselrichter der einen zu starken
Verbraucher hatte reparabel? Da müssten doch Sachkundige ohne
Zweifel wissen was defekt ist, oder?

natürlich: der wechselrichter ist defekt! :smile:

im einfachsten fall is da ne sicherung durchgebrannt. im schlimmsten fall isses besser, du kaufst nen neuen :smile:

gruß

michael

Hallo.

Ist ein 12V-zu-220V-Wechselrichter der einen zu starken
Verbraucher hatte reparabel? Da müssten doch Sachkundige ohne
Zweifel wissen was defekt ist, oder?

natürlich: der wechselrichter ist defekt! :smile:

im einfachsten fall is da ne sicherung durchgebrannt. im
schlimmsten fall isses besser, du kaufst nen neuen :smile:

Also da ist die beste Alternavive einen intakten gebrauchten zu kaufen.

Es gibt auch noch aktuelle Modelle gebraucht, wenn das bei diesen Geräten einen Unterschied macht. Da scheint sich ja technisch nichts zu tun.
Unterschiede wie Modifizierter Sinus, Trapez und Reinsinus meine ich nicht.

Warum ist Reinsinus eigentlich so teuer? Komplizierte „Hochfrequenzwellenformung“ (das habe ich mir gerade zusammengebastelt) oder wie? Ist nicht ein großer Teil der Technik identisch? Oder ist das was den reinen Sinus formt wirklich unterschiedlich teuer bei 150W zu 1500W?

Wäre es nicht theoretisch möglich die Sinuskurve über einen drehenden Motor zu erzeugen? Versteht jemand in welche Richtung ich denke?
Also mechanisch diese Kurve erzeugen.

Hallo!

Also da ist die beste Alternavive einen intakten gebrauchten
zu kaufen.

Warscheinlich.

Es gibt auch noch aktuelle Modelle gebraucht, wenn das bei
diesen Geräten einen Unterschied macht. Da scheint sich ja
technisch nichts zu tun.
Unterschiede wie Modifizierter Sinus, Trapez und Reinsinus
meine ich nicht.

Technisch tut sich da schon einiges. Sie werden immer kleiner und leistungsfähiger, die Spannungs- und Frequenzkonstanz wird besser, der Wirkungsgrad höher. Letztendlich soll aber bei allen nach wie vor eine Wechselspannung erzeugt werden. Was soll sich denn sonst deiner Meinung nach technisch tun? Soll das Gerät noch Musik spielen, telefonieren oder kochen können?

Warum ist Reinsinus eigentlich so teuer? Komplizierte
„Hochfrequenzwellenformung“ (das habe ich mir gerade
zusammengebastelt) oder wie? Ist nicht ein großer Teil der
Technik identisch? Oder ist das was den reinen Sinus formt
wirklich unterschiedlich teuer bei 150W zu 1500W?

Der Aufwand einen echten Sinus zu erzeugen ist größer, daher kosten die Geräte verständlicherweise auch etwas mehr.

Wäre es nicht theoretisch möglich die Sinuskurve über einen
drehenden Motor zu erzeugen? Versteht jemand in welche
Richtung ich denke?
Also mechanisch diese Kurve erzeugen.

Hmm, wird eigentlich schon ziemlich lange so gemacht. Das nennt sich Generator und befindet sich in jedem Kraftwerk oder kleinem Benzin-Agreggat. Falls du meinst, mit den 12V= zunächst einen Motor anzusteuern, der dann einen Generator antreibt, dann wäre das ziemlicher Hirnbeiß. Zunächst ist der Wirkungsgrad deutlich schlechter als bei einem elektronischen Wechselrichter und du benötigst trotzdem eine Regelelektronik, die die Frequenz der Ausgangsspannung konstant hält.

Gruß

Michael

Wäre es nicht theoretisch möglich die Sinuskurve über einen
drehenden Motor zu erzeugen? Versteht jemand in welche
Richtung ich denke?
Also mechanisch diese Kurve erzeugen.

Hmm, wird eigentlich schon ziemlich lange so gemacht. Das
nennt sich Generator und befindet sich in jedem Kraftwerk oder
kleinem Benzin-Agreggat. Falls du meinst, mit den 12V=
zunächst einen Motor anzusteuern, der dann einen Generator
antreibt, dann wäre das ziemlicher Hirnbeiß. Zunächst ist der
Wirkungsgrad deutlich schlechter als bei einem elektronischen
Wechselrichter und du benötigst trotzdem eine Regelelektronik,
die die Frequenz der Ausgangsspannung konstant hält.

Nein, ich meinte eigentlich durch die Drehbewegung den Sinus zu erzeugen.
Wie soll ich es erklären?

Man produziert 220V Gleichstrom und verwendet eine Drehung um damit Wechselstrom zu erzeugen. Evtl. irgendwas mit Schleifkontakten oder Induktion…
Die Geschwindigkeit des Motors würde die Frequenz bestimmen.

Einen Generator meinte ich sicher nicht. Deren Wirkungsgrad liegt aber auch bei über 95% wenn ich nicht irre.
Zumindest der von Elektromotoren liegt bei über 95% (Gleichstromradnabenmotor ohne Verschleissteile).

Hallo,

Falls du meinst, mit den 12V=
zunächst einen Motor anzusteuern, der dann einen Generator
antreibt, dann wäre das ziemlicher Hirnbeiß.

oho!

bis vor nicht allzu langer Zeit war das nicht nur übliche Praxis, sondern schlicht die einzige sinnvolle Möglichkeit.

http://i8.ebayimg.com/05/i/06/22/bf/b0_1_b.JPG

Dies ist ein Beispiel aus, so schätze ich, den 50er Jahren. 100VA, 24VDC > 220VAC. Der kleinste mechanische Wechselrichter, den ich kenne. Wirkungsgrad um 70%. Wenn die Dinger größer werden, kommen sie der dritten Stelle schon recht nahe.

Bis in die 90er Jahre liefen riesige Monster, die aus 50Hz 60Hz oder 400Hz machten. Computertechnik und Luftfahrzeugtechnik erforderten dies.
Ich selbst kenne die Dinger noch aus laufendem Betrieb, und so alt bin ich nun auch wieder nicht.

Grüße
formica

Bis in die 90er Jahre liefen riesige Monster, die aus 50Hz
60Hz oder 400Hz machten. Computertechnik und
Luftfahrzeugtechnik erforderten dies.
Ich selbst kenne die Dinger noch aus laufendem Betrieb, und so
alt bin ich nun auch wieder nicht.

N’ Morgen formica,
darf ich fragen, was du unter riesig verstehst?

Zur Ergänzung die DB hat nach wie vor etliche solcher Maschinen für
3AC 50Hz 1AC 16,7Hz
im Betrieb. Leider hab’ ich jetzt grad keine genauen Zahlen gefunden. Die vermutete Leistung pro Maschinensatz dürfte um einige 10MVA rum liegen …

Und in allen anderen 16,7Hz-Bahnstrom-Ländern dürften auch noch solche Kisten in Aktion sein!

Viele Grüße
peherr

Hallo peherr,

Zur Ergänzung die DB hat nach wie vor etliche solcher
Maschinen für
3AC 50Hz 1AC 16,7Hz
im Betrieb. Leider hab’ ich jetzt grad keine genauen Zahlen
gefunden. Die vermutete Leistung pro Maschinensatz dürfte um
einige 10MVA rum liegen …

Und in allen anderen 16,7Hz-Bahnstrom-Ländern dürften auch
noch solche Kisten in Aktion sein!

Die SBB habe einige eigene Wasserkraftwerke, welche direkt vernünftige 16 2/3 Hz liefern.
Desweiteren stehen aber noch jede Menge mechanische Umrichter in der Landschaft rum.

Und dann gab es, für kleinere Leistungen, noch Zerhacker. Im Prinzip war das eine Art Summer bei welchem der Anker auf, z.B. 50Hz abgestimmt war und einen Umschalter betätigte. Mein Vater hatte einen solchem im VW-Käfer um die Anodenspannung fürs Radio zu erzeugen. Hat er damals in den 50er Jahren mal eingebaut.

MfG Peter(TOO)

Hallo Tobias!

Nein, ich meinte eigentlich durch die Drehbewegung den Sinus
zu erzeugen.
Wie soll ich es erklären?

Man produziert 220V Gleichstrom und verwendet eine Drehung um
damit Wechselstrom zu erzeugen.

Ging es nicht eigentlich zunächst darum, aus 12V= 220V zu machen? Und wie willst du die Drehung realisieren, wenn nicht mit einem Motor, wie ich es zunächst aus deinem letzten Posting verstanden habe?

Evtl. irgendwas mit
Schleifkontakten oder Induktion…
Die Geschwindigkeit des Motors würde die Frequenz bestimmen.

Hä? Also jetzt doch ein Motor oder wie?

Einen Generator meinte ich sicher nicht.

Moment mal, ein paar Zeilen weiter oben schreibst du „…man verwendet eine Drehung, um 220V zu erzeugen“. Irgendwie ist das immer verwirrender.

Deren Wirkungsgrad
liegt aber auch bei über 95% wenn ich nicht irre.
Zumindest der von Elektromotoren liegt bei über 95%
(Gleichstromradnabenmotor ohne Verschleissteile).

Für kleinere Motoren halte ich das für ein bischen zu hoch.

Frage: Warum kaufst du dir nicht einfach einen gebrauchten Wechselrichter von 12V= auf 220V?

Gruß

Michael

Hallo Tobias!

Nein, ich meinte eigentlich durch die Drehbewegung den Sinus
zu erzeugen.
Wie soll ich es erklären?

Man produziert 220V Gleichstrom und verwendet eine Drehung um
damit Wechselstrom zu erzeugen.

Ging es nicht eigentlich zunächst darum, aus 12V= 220V zu
machen? Und wie willst du die Drehung realisieren, wenn nicht
mit einem Motor, wie ich es zunächst aus deinem letzten
Posting verstanden habe?

Och menno… ;-(
Natürlich wird der Motor direkt mit den 12V betrieben.
Daneben wird aus den 12V 220V erzeugt…

Evtl. irgendwas mit
Schleifkontakten oder Induktion…
Die Geschwindigkeit des Motors würde die Frequenz bestimmen.

Hä? Also jetzt doch ein Motor oder wie?

Ja, aber nur um mit diesem aus 220V Gleichstrom >mechanischnicht

Und dann gab es, für kleinere Leistungen, noch Zerhacker. Im
Prinzip war das eine Art Summer bei welchem der Anker auf,
z.B. 50Hz abgestimmt war und einen Umschalter betätigte. Mein
Vater hatte einen solchem im VW-Käfer um die Anodenspannung
fürs Radio zu erzeugen. Hat er damals in den 50er Jahren mal
eingebaut.

MfG Peter(TOO)

Ja, so eine Mechanische Lösung meinte ich. Nicht direkt einen Generator antreiben, sondern durch die Drehung einen unabhängig davon erzeugten Strom (höhere Spannung) „bearbeiten“.
Das könnte leiser sein als einen Generator zu betreiben.
Man dreht ja nur einen kleinen Motor.

Erzeugt so ein Teil wie auf dem Bild einen Reinsinus?
Was ist das für ein Gerät?