Überlegungen zu neuem Katerchen

Hallo euch allen,

wie manche von euch vielleicht wissen, nenne ich ja 3 Katzen mein Eigen (oder nennen sie mich ihr Eigen??? :smile: ). Die drei (2 x weiblich und 1 x männlich - alle kastriert) sind seit 10 Jahren bei mir. Nun gibt es da ein ganz süßes kleines Katerchen (6 Wochen alt) und denn würde ich bald gerne bei mir aufnehmen. Habe natürlich Sorgen, wie das alles ablaufen wird und mich würden hier mal eure Erfahrungen interessieren. Ging alles gut? Wie haben eure in solcher Situation regiert?

Im Voraus schon mal ein Danke für eure Antworten.

LG
Yvone

Hallo Yvonne meine Überlegungen dazu sind wie folgt:

Hast Du die Zeit so einen Wirbel zu erziehen?
Hast Du aktuell die Nerven für langwierige Erziehungsmaßnahmen?
Hast Du Lust und Geld und Nerven auf ne neue Einrichtung, da nach meinen Erfahrungen mit jedem neuen Tier irgend ein Möbelstück gehen muß ;o)
Hast Du Lust Dich mit evnetuell auftretenden Gezicke der anderen Katzen auseinander zu setzen?
Und hast Du genügend Platz für eine vierte Katze?
Was sagt Dein Partner dazu? Meiner fand obwohl Tierfreund eine Katze bereits sehr ekelig (Haare, Krümel und das Katzenklo!!!)- bei mehr als einem Tier hätte ich wohl ausziehen dürfen ;o)

Wenn Du nicht gerade ein rieeeesen Haus hast und alle Tiere nach Belieben raus können, würde ich mir (so süüüß wie sie auch sind) keine kleine Katze holen. (gut, ich bin eh kein Fan von Jungtieren, aber das ist meine eigene Philosophie) und die anderen Katzen genießen.

Hallo Alexandra,

deine Überlegungen haben auf jeden Fall Hand und Fuss. Hier mal meine Antworten:

Hallo Yvonne meine Überlegungen dazu sind wie folgt:

Hast Du die Zeit so einen Wirbel zu erziehen?

die Erziehung hört ja irgendwie nie auf (bei meinen 3 Verrückten zumindest) aber es ist schon zeitaufwendig, da kann ich Dir nur zustimmen.

Hast Du aktuell die Nerven für langwierige
Erziehungsmaßnahmen?

Meine 3 testen meine Nervenstärke auch immer wieder bis an die Grenzen und trotzdem liebe ich sie.

Hast Du Lust und Geld und Nerven auf ne neue Einrichtung, da
nach meinen Erfahrungen mit jedem neuen Tier irgend ein
Möbelstück gehen muß ;o)

Das Opfer würde ich dann gerne bringen :smile:

Hast Du Lust Dich mit evnetuell auftretenden Gezicke der
anderen Katzen auseinander zu setzen?

Rumzicken tun meine jetzt halt auch. Vor allem die beiden Mädchen prügeln sich manchmal, dass ich denke, die fressen sich auf.

Und hast Du genügend Platz für eine vierte Katze?

Ein ganzes Haus.

Was sagt Dein Partner dazu? Meiner fand obwohl Tierfreund eine
Katze bereits sehr ekelig (Haare, Krümel und das
Katzenklo!!!)- bei mehr als einem Tier hätte ich wohl
ausziehen dürfen ;o)

Lebe alleine in dem Haus und mein Freund akzeptiert die Katzen voll und ganz.

Wenn Du nicht gerade ein rieeeesen Haus hast und alle Tiere
nach Belieben raus können, würde ich mir (so süüüß wie sie
auch sind) keine kleine Katze holen. (gut, ich bin eh kein Fan
von Jungtieren, aber das ist meine eigene Philosophie) und die
anderen Katzen genießen.

Danke für deine konstruktive Antwort (ist jetzt ehrlich gemeint und nicht als Scherz). Ich für meinen Teil finde halt Jungtiere auch toll und meine ganzen Tiere haben einen sehr hohen Stellenwert für mich.

LG
Yvonne

Hallo Yvonne,

also ich habe mit der Zusammenführung von Katzen in verschiedenen Altersstufen nur gute Erfahrungen gemacht, hab 6 Katzen ( 3 Damen im Alter von 12,10,9 etwa und 3 Kater (2 davon 4 Jahre, einer 5 Jahre) Sie kamen alle auf unterschiedlichste Weise zu mir, meistens zugelaufen oder ich hab sie verletzt bei mir aufgenommen.
Meine Damen waren zwar allesamt nie so begeistert, weil sie gern ihre Ruhe haben aber schon nach kurzer Zeit haben sie sich alle akzeptiert. Manchmal gab es nicht mal ein „Gerangel“ sondern nur ein bissel Gefauche und gut wars.

Wenn du einen so kleinen zu dir holen willst, wird es wahrscheinlich ein wenig einfacher werden. Sie ordnen sich schnell unter, sind anpassungsfähiger als ältere. du musst eben nur ein bissel auf ihn aufpassen, nicht das sie ihn gleich zur „Schnecke“ machen und notfalls eingreifen können, falls es zu heftig wird. Aber manchmal entwickeln dann selbst die alten noch „Muttergefühle“ und alles geht reibungslos. War bei mir so, als einer meiner Kater im alter von 8 Wochen zu mir kam (hatte ihn umherirrend auf der Strasse gefunden). Mein zweitjüngster Kater hatte sich gleich seiner angenommen, die waren und sind immer noch unzertrennlich. War putzig mit anzusehen, wie er sich um den kleenen kümmerte.

Von daher, versuch es einfach.

Nur kann das ganze auch nach „hinten“ losgehen, und sie kommen vielleicht garnicht zurecht. Gibt es ja alles. Was machst du dann? Den kleinen wieder abgeben?

LG Teufelsweib

Hallo,

danke für deine ausführliche Antwort. Das hört sich ja doch alles sehr vielversprechend an. Sollte es halt wirklich und absolut nicht funktionieren, könnte ich den kleinen Kerl auch wieder zurück geben. Aber das nur im Notfall.

Gruß
Yvonne

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Hallo,

bei uns war´s so: die „große“ war etwa 2 Jahre alt und aus dem Tierheim mit einem wohl nicht netten Lebenslauf. Die „kleine“ kam mit 12 Wochen dazu in der Hoffnung, dass das Kindchenschema noch wirkt und die „große“ sich mit Welpenschutz auskennt.
Das klappte im Ansatz, zumindest gab es keine Beißerei. Aber richtig klasse fand die „große“ das nicht…
Insgesamt kamen und kommen sie gut miteinander aus, aber ohne große Begeisterung.
Ein großer Schritt war das erfolgreiche Teilen-Müssen des Fressnapfes. Auch das Klo-Teilen ging ganz gut, aber mittlerweile sind beide Freigänger und das Thema hat sich sowieso erlegt.
Mittlerweile ist die „kleine“ größer als die „große“, bleibt aber in ihrem zwischenkatzlichen Verhalten weiterhin die „kleine“.
Die beiden haben sich beholfen, indem sie uns Menschen zwischen sich aufteilten. „Fremdstreicheln“ wird nicht so gerne gesehen.
Ich stehe auch immer wieder mit großen Augen und offenen Armen vor kleinen Katzen.
Aber ich lasse es, denn das würde unsere beiden doch wohl recht durcheinanderbringen in ihrer Hierarchie.

Viele Grüße
Sophia

Hallo Sophia,

erst mal danke für deine Antwort.

Hallo,

bei uns war´s so: die „große“ war etwa 2 Jahre alt und aus dem
Tierheim mit einem wohl nicht netten Lebenslauf. Die „kleine“
kam mit 12 Wochen dazu in der Hoffnung, dass das
Kindchenschema noch wirkt und die „große“ sich mit
Welpenschutz auskennt.
Das klappte im Ansatz, zumindest gab es keine Beißerei. Aber
richtig klasse fand die „große“ das nicht…
Insgesamt kamen und kommen sie gut miteinander aus, aber ohne
große Begeisterung.
Ein großer Schritt war das erfolgreiche Teilen-Müssen des
Fressnapfes. Auch das Klo-Teilen ging ganz gut, aber
mittlerweile sind beide Freigänger und das Thema hat sich
sowieso erlegt.
Mittlerweile ist die „kleine“ größer als die „große“, bleibt
aber in ihrem zwischenkatzlichen Verhalten weiterhin die
„kleine“.
Die beiden haben sich beholfen, indem sie uns Menschen
zwischen sich aufteilten. „Fremdstreicheln“ wird nicht so
gerne gesehen.
Ich stehe auch immer wieder mit großen Augen und offenen Armen
vor kleinen Katzen.
Aber ich lasse es, denn das würde unsere beiden doch wohl
recht durcheinanderbringen in ihrer Hierarchie.

Das mit diesem Faktor „ach sind die niedlich“ habe ich auch berücksichtigt. Und ich sehe halt oft kleine Babykatzen. Aber ich habe mir hierbei jetzt gesagt, dass ich den kleinen Kerl nur nehme, wenn sich das vom ersten Augenblick an richtig anfühlt. Schwer zu erklären, was ich damit meine, aber vielleicht ist das etwas nachvollziehbar. Und ich habe das Baby dann auf den Arm genommen und er fand das alles nur stark und fing erst mal an, meinen Arm zu zerlegen. So nach dem Motto: ich bin ein großer starker Kater - er hat dann nur vergessen, dass er gerade mal eine handvoll ist. Es scheint halt zu passen. Das ist der Grund, warum ich das machen würde.

LG
Yvonne

Viele Grüße
Sophia

Hallo Yvonne,

wir haben 3 Katzen (2 Damen, eigene Nachzucht, reinrassige Dorfmischung und einen Adoptivkater, alle gebogen Mai 2001).
Der Kater kam als Adoptivtier vor ca. 2 Jahren nicht ganz freiwillig in unsere Obhut. Unsere Tochter (damals in Berlin lebend) wollte das Tier vorübergehend betreuen, da der Besitzer ins Krankenhaus mußte.
Es stellte sich dann heraus, dass der kranke Besitzer in seine Wohnung nicht zurück kann und in seiner neuen Bleibe der Kater verboten ist. Es kam bei ihm alles zusammen: schlechte Wohnungshaltung, Futter hat sich der Kater vermutlich - wenn der Besitzer schlief, selbst gesucht, und nach den Reaktionen in der ersten Zeit muß das Tier auch Schläge bekommen haben. Es blieb nur:
Tierheim oder der Kater kommt zu uns (großes Haus, mit Auslauf).
In den ersten ca. 8 Wochen haben wir nur am Tellerchen gesehen, dass wir ein weiteres Tier haben. Er blieb in einem Zimmer versteckt und zeigte sich nicht. Mit viel Zeit und Geduld hat er dann nach 8 Wochen das erste mal um die Ecke des Wohnzimmers geschmult. Und ab dann ging es Schlag auf Schlag: Er nahm das ganze Haus schrittweise in Besitz, wobei eine Katzendame ihn nur zur Kenntnis nahm und sich nicht irritieren lies, die andere faucht heute noch. Nur wenn alle drei richtig Hunger haben, dann frisst man vereint nebeneinander aus den Näpfen. Aus dem verängstigten, scheuen Wohnungskater ist ein lebensfroher, seinen regelmäßigen Auslauf genießender Haus- und Hofkater geworden, der die vor ihm wohnhaften Katzendamen umschwänzelt und manchmal ärgert, aber gleichzeitig der Schrecken für alle fremden Katzen/Kater der Umgegend geworden ist, die sich früher auf unserem Hof ein Stell-Dich-Ein gaben. Wir haben die zwangsweise Adoption des Katers nie bereut, weil er uns mit Streichen erfreut, auf die unsere wohlgeratenen Katzendamen gar nicht kommen (er streicht liebevoll um die Beine, um dann mit einem gekonnten Hüpfer auf dem Stuhl am Frühstückstisch zu sitzen und mit treuherzigen Äuglein zu betteln). Oder er streckt sich so, dass er mit einer Pfote sich am Griff der Unterschranktür festhält und die Arbeitsplatte mit der anderen Pfote nach Leckerlis abtastet. Auch wenn es ab und zu Gefauche gibt, wird sind froh über alle drei Fellbündel und wollen keins trotz Tierarztkosten oder hin und wieder ein Mißgeschick missen.
Ein frohes und gesundes Jahr 2006 hoffentlich bald mit 4 Katzen wünscht M.P.

Hallo Du,

danke für deine aufmunternde Antwort. Ich habe mich entschlossen, den kleinen Kerl auf jeden Fall zu nehmen. Jetzt muss nur noch ein passender Name her - entweder nenne ich ihn: Mr. Grayly (er hat ja das Grau der Whiskas-Katze) oder Agent J (in Anlehnung an MIB). Mal sehen.

LG
Yvonne

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