hallo frank,
Nein, es ist nicht moeglich. Du muesstest ja die Information
bereits vorher den Quanten beigeben, wenn die verschraenkten
Quanten gebildet werden. Damit wuerdest Du bereits vorher den
Zustand des einen Quants festlegen. Das andere ist damit auch
festgelegt und rast los zum Empfaenger. Aber ab dann bereits
festgelegt und mit der Information nur mit
Lichtgeschwindigkeit oder langsamer.
neinnein, ich habe dich schon genau so verstanden, wie du nun schreibst:
Ich meine es anders: in dem Moment, in welchem ich den einen
„messe“, gebe ich ihm die Information. Ich muß sie ihm
garnicht vorher aufs Auge drücken.
Und genau das ist nicht moeglich.
Nehmen wir an, Du erzeugst Paare von verschr. Q. (vQ ab sofort), schickst immer ein Q Richtung Mars, das willst Du doch tun, und seinen verschraenkten Partner kannst Du (wie auch immer) lange genug determinierbar (du „Q1“ hast das Q2 auf dem Weg zum Mars zum verschr. Partner.) in einem Labor zwischen Spiegeln am weiterlaufen halten. Nun koennen die vQ die Zustaende A oder B einnehmen (meinetwegen so). Hat Q1 den Zustand A, so hat Q2 auch den Zustand A (koennte auch B sein, aber entweder oder fuer immer jeweils. also hat Q1=A gemessen, dann hat Q2 auch immer A (man braucht nicht mehr zu messen), oder eben immer B (kommt jetzt darauf an, welchen quantenmechanischen prozess man genau verwendet bzw. wie man A und B definiert.))
Du, wir moechten nun eine Info mit „ueber-c“ zum Mars schicken. Messen wir bei einem Q im Labor den Zustand und stellen fest, es liegt im Zustand A vor, so hat instantan bei verschraenkten Quanten das Q, welches mitterweile auf dem Mars angekommen ist, auch den Zustand A, die Wissenschaftler dort, das hiesige Postamt, misst dann ebenfalls A.
Nun der Haken: Du Frank moechtest genau A messen, um auch das Zeichen, das „Bit“ A zum Mars zu schicken. Aber das ist eben nicht moeglich. Du kannst nur und nur sagen, dass das vQ1 entweder A oder B hat, bevor Du misst. Bei der Messung selbst kannst Du das Resultat leider nicht festlegen.
Man kann das Resultat einer Messung bei vQ., beim allerersten vQ, bei der allerersten Messung am erste Q. von zwei nicht vorher festlegen.
Wenn man dann beim ersten Q, bei der ersten Messung A gemessen hat: Q1 ist im Zustand A, dann ist der Zustand des zweiten Q, des verschraenkten Partners, auch A. Ist Q1=B gemessen worden, ist auch Q2=B, egal ob man Q2 noch misst oder eben nicht. Aber da man das Resultat einer solchen Zustandsbestimmung beim ersten Q von zwei vQ nicht vorab festlegen kann, man kann es nur messen, ist auch hier, wie nicht anders zu erwarten, keinerlei Info-Uebertragung schneller als mit c moeglich.
Diese verschränkten Quanten sollen wohl schon in
Sicherheitsanlagen zum Einsatz kommen, nur findet sich noch
keine Information im Netz, wie dieses funktioniert.
klar gibt es schon lange vQ-Experimente. E. und R. und Herr P sassen lange darueber nach. im quantenlabor bei den garchinger leuten meine ich mal einen aufbau gesehen zu haben auf exkursion noch waehrend meines studiums. aber was fuer sicherheitsanlagen meinst du denn? welche quellen dazu hast du?
Das Problem dürfte eher beim messen des zweiten Quants liegen.
das kannst du doch genauso gut messen. nur mit der ersten messung von Q1 ist der Zustand von Q2 bereits determiniert.
viele gruesse, peter