übermäßiges Schwitzen (in den Wechseljahren)

Schönen guten Morgen,

meine Mutti (56 Jahr, gut 10 cm zu klein für ihr Körpergewicht) leidet seit Jahren unter heftigen Schwitzattacken.
Es fängt auf dem Kopf an, dann wird der ganze Rücken nass und dann schwitzt sie überall.

Mir ist schon klar, dass das mit den Wechseljahren zusammen hängt/hängen kann. Aber ist es normal, dass das jetzt schon 5-6 Jahre andauert und von Jahr zu Jahr schlimmer wird?

Kennt jemand ein gutes (Haus)Mittel gegen übermäßiges Schwitzen? Die Tabletten, die bis jetzt von ihrem Arzt verschrieben wurden, haben richtig harte Nebenwirkungen. Da ist das Schwitzen fast noch besser :frowning:

Danke und schönen Sonntag
Nauraa

meine Mutti (56 Jahr, gut 10 cm zu klein für ihr
Körpergewicht) leidet seit Jahren unter heftigen
Schwitzattacken.
Es fängt auf dem Kopf an, dann wird der ganze Rücken nass und
dann schwitzt sie überall.

Mir ist schon klar, dass das mit den Wechseljahren zusammen
hängt/hängen kann. Aber ist es normal, dass das jetzt schon
5-6 Jahre andauert und von Jahr zu Jahr schlimmer wird?

Wechseljahresbeschwerden können dauern, von „gar nicht“ bis „ewig“ ist alles drin.
Insofern sind 6 Jahre also nicht erstaunlich.

Kennt jemand ein gutes (Haus)Mittel gegen übermäßiges
Schwitzen? Die Tabletten, die bis jetzt von ihrem Arzt
verschrieben wurden, haben richtig harte Nebenwirkungen. Da
ist das Schwitzen fast noch besser :frowning:

Ich glaube, schon mancher ist am Beipackzettel gestorben und nicht an den Medikamnten, und das meine ich ganz ernst!
Hat Ihre Mutter denn diese Nebenwirkungen? Wenn nicht, würde ich es doch einmal probieren. Im übrigen: Was keine Nebenwirkungen hat, hat auch keine Hauptwirkungen (Kuschinsky)

Ich vermute stark, daß sich Ihr Arzt etwas dabei gedacht hat, als er diese Mittel verschrieb.

Schönen guten Morgen,

Guten Tag

…ist es normal, dass das jetzt schon
5-6 Jahre andauert und von Jahr zu Jahr schlimmer wird?

Ja, das ist zwar nicht so häufig, aber wird noch für „Normal“ gehalten.

Kennt jemand ein gutes (Haus)Mittel gegen übermäßiges
Schwitzen? Die Tabletten, die bis jetzt von ihrem Arzt
verschrieben wurden, haben richtig harte Nebenwirkungen. Da
ist das Schwitzen fast noch besser :frowning:

Natürlich gibt es eine Menge Hausmittel gegen Beschwerden der Menopause, insbesondere gegen die Beschwerden des Östrogen-Entzug, den du bei deiner Mutter beschreibst.

Außerdem wird vermutlich der Östrogen-Entzug bei deiner Mutter durch das übermäßige Körpergewicht und damit reichlich Nachschub zur Hormonbildung hinausgezögert, da ja bekanntlich Östrogen aus Cholesterin hergestellt wird, das bei Übergewichtigen, aber vielleicht auch aus einer körpereigenen Überproduktion resultierend, vermehrt vorliegen kann.

In beiden Fällen gibt es Abhilfe aus Alternativ- und Schulmedizin.

Zum Einen hat dein Arzt deiner Mutter bereits etwas verordnet. Falls das nicht verträglich ist, hat dein Arzt vier oder fünf Alternativen, die ihr durchprobieren könnt.

Zum Anderen kann ein erfahrener Therapeut oder auch ein gutes Buch sicher auch Hinweise geben zu eventuell für deine Mutter passenden anderen Versuchen, das durch die Symptome und ihre Umstände verursachte, erlebte Leid zu verringern.
Das fängt mit ganz einfachen Ratschlägen an: mehrere Schichten an dünner Kleidung tragen, um bei Hitzewallungen schnell etwas ablegen zu können, z.B.
Oder auf Alkohol, scharf-gewürzte Speisen und alles andere was „Schweiß-treibend“ wirkt verzichten.
Kann man an Ernährung und Bewegung im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten noch etwas verbessern?
Dann gibt es weiterhin natürlich eine ganze Reihe „Hausmittel“ im engeren Sinne, hauptsächlich aus der Pflanzenmedizin. Salbei wurde schon im Altertum zu diesem Zweck verwendet und es gibt eine kleine Studie, die eine 56% Abnahme an Hitzewallungen nach achtwöchiger Einnahme einer Tinktur zeigt, aber auch als Tee, zum Salat usw. erhältlich. Mönchspfeffer (Vitex Agnus Castus) ist mindestens ebensolange auch zu diesem Zweck im Gebrauch. Bei den ätherischen Ölen sind es neben dem besonders gut geeigneten Muskatellersalbei auch Zypresse und Geranie, bei den Nahrungsmitteln sind es Sojaprodukte und andere Pflanzenöstrogene aber auch Flavonoide und Vitamin C und E.

Gute besserung und viel Erfolg

Gerd

Alternativen zu Hormonen:

Traubensilberkerze…Hilft göttlich…

Dazu Schüssler Salz Nr., Sieben Magnesium Phosphoricum…

Remifemin zB ist so ein Mittel mit Traubensilberkerze…

Ist etwas teuer und die Krankenkasse zahlts nicht…

Aber wirkt SEHR effektiv…

Bitte sag ihr sie soll keine Soja Isoflavone nehmen!! Es ist erwiesen dass diese die negativen Hormonwirkungen aktivieren weil sie entsprechende Östrogen-Rezeptoren stimmulieren

gruss

Firdevsii

Bitte sag ihr sie soll keine Soja Isoflavone nehmen!! Es ist
erwiesen dass diese die negativen Hormonwirkungen aktivieren
weil sie entsprechende Östrogen-Rezeptoren stimmulieren

erwiesen ist sehr wenig, der momentane Stand ist, das einige Studien einen positiven Effekt auf Symptome der Wechseljahre nachweisen andere aber keinen Effekt nachweisen können. Das Soja, wie von dir behauptet, „negative Hormonwirkungen durch Stimulation entsprechender Östrogen-Rezeptoren aktiviert“ war mir nicht bekannt, eine entsprechende Quelle dazu würde mich interessieren.
Gruß
Gerd

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http://www.bfr.bund.de/cm/208/isolierte_isoflavone_s…

Ergänzung…
…es geht um isolierte Isoflavone und damit angereicherte Präparate…

Es geht nicht darum dass man zB keine Sojaprodukte essen darf…

lg

Hier steht geschrieben, dass die behaupteten Wirkungen nicht eindeutig nachgewiesen werden können, so habe ich das wohl auch geschrieben.

Dann wird eine Menge spekuliert, Hypothesen, Analogschlüsse und so weiter, aber es gibt scheinbar bisher keine einzige Studie, die eine negative Wirkung von Soja oder Flavonoiden belegt, jedenfalls wird hier keine zitiert

Allerdings stimme ich zu, bei Frauen mit Brust-Tumoren mit Oestrogenrezeptoren sollte man mit östrogenoiden Substanzen vorsichtig sein. Aber darum ging es ja hier nicht.

Gruß
Gerd

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Richtig…Darum ging es nicht…

-)

Deine Frage hat uns abweichen lassen…:wink:

Danke schön
sorry, ich bin etwas spät dran.

Danke für eure Antworten.

Stimmt schon, dass sich Ärzte etwas dabei denken, wenn sie Medikamente verschreiben. Finde es aber trotzdem manchmal besser erstmal nach Alternativen zu suchen, als sich gleich mit viel und schwerer Chemie vollzustopfen.

Danke euch für eure Vorschläge und Anregungen, hoffe meiner Mutti wird es helfen.

Schönen Dienstag
Nauraa

Hallo,
meine Mutter sagte mir, daß die Wechseljahre ca. 7 J. andauern würden. Ich kann sagen, daß das zutrifft.
Mir halfen in der ersten Zeit die homöopathischen Tropfen Pascofemin etwas, wovon ich 3 x 15 tgl. einnahm. Die Wallungen waren dadurch kürzer und nicht mehr so lang. Ich kann ihr nur zu viel Sport raten, denn was man dabei ausschwitzt, ist schon mal raus aus dem Körper, außerdem lenkt es ab. Empfehle ihr Radfahren und Bauchtanz (Orientalischer Tanz) bei der VHS. Das bringt neues Lebensgefühl.

Gruß Rosa