Übernahme der Kosten für Tier - OP

Hallo, wir stehen im Moment vor einer sehr schwierigen Situation. Unser Maja hat schon an beiden Seiten extreme HD und muß dringend operiert werden.
Zur kurzen Vorgeschichte: Unser jüngster Sohn ( 11 Jahre ) ist seit Jahren seelisch erkrankt und mehrere Ärtze und Therapeuten hatten uns dazu geraten, uns einen Hund zur Begleittherapie zuzulegen.
Nach reiflicher Überlegung haben wir uns dann im November 2008 einen Retrieverwelpen gekauft, auch wenn damit auf Jahre Urlaub etc nicht mehr aus finanziellen Gründen möglich ist. Wir haben wirklich gedacht, dass wir genug und so intensiv wie es nur ging, im Internet einen seriösen Hundeverkäufer gesucht haben. Ein Stammbaum war uns nicht wichtig, da er ja nicht zur Zucht gedacht war. Im November sind wir dann zu einem Hundeverkäufer gefahren, der eine " einmalige Hausaufzucht " hatte. Alles schien sauber, plausiebel und seriös. Wir kauften unsere Maja und nach einigen Tagen ging es los. Um es kurz zu fassen…In den ersten Wochen doppelte Artzkosten des Kaufpreises um die Giardien und Yersinia behandeln zu lassen. Dann der Schock in der Tierklinik Duisburg: Schwerste HD beidseits, OP dringenst, und…unsere Maja ist keine " Hausaufzucht " sondern ein osteuropäischer Hund, verkauft von einem skrupelosen Tierhändler.
Für uns ist eine Welt zusammen gebrochen, da wir nicht mehr wissen, wie wir die anfallenden Tierarzt- und Op Kosten i.H.v. ca. 500,- Euro pro Seite bezahlen sollen. Laut der Tierklinik würde unsere Maja danach ein beschwerdefreies Leben führen können.Gegen den Verkäufer haben wir Strafanzeige gestellt. Gibt es einen Verein der uns finanziell unterstützen könnte, weil wir nicht wissen wie wir sie bezahlen sollen.
Danke für rasche Antworten!!!

Hallo,

leider habt Ihr bei der Anschaffung einige Fehler gemacht, die sich jetzt rächen. Die Papiere bei reinrassigen Tieren sind nicht dazu da, damit zu züchten oder eine hübsche Wanddekoration zu haben, sondern belegen die Mitgliedschaft im Zuchtverband und die Einhaltung gewisser Standards.

Was die HD angeht, hätte allerdings auch der Kauf bei einem vernünftigen Züchter keine 100%ige Sicherheit gegeben. Vererbung ist nur ein Aspekt dabei, individuelle Anlage und z.B. Bewegungspensum, Futter und Körpergewicht während der Wachstumszeit sind andere Aspekte, die zum Teil auch Ihr beeinflussen konntet. Demnach würde HD möglicherweise auch von einem seriösen Züchter nicht als „Sachmangel“ anerkannt.

Wie Ihr richtig erkannt habt, bleibt nur die Bitte um Spenden. Tierschutzorganisationen freuen sich über solche Anfragen nicht, denn sie betreuen eher Tiere, welche kein Zuhause haben. Aber fragen kostet nichts, also wendet Euch an private Tierschutzorgas in Eurer Umgebung, sammelt bei Bekannten und Freunden, macht einen Garagenflohmarkt mit alten Sachen, verkauft Dinge bei ebay … viel Erfolg!

http://www.tierheimlinks.de/

Gruß,

Myriam

Hallo,

Für uns ist eine Welt zusammen gebrochen, da wir nicht mehr
wissen, wie wir die anfallenden Tierarzt- und Op Kosten i.H.v.
ca. 500,- Euro pro Seite bezahlen sollen. Laut der Tierklinik
würde unsere Maja danach ein beschwerdefreies Leben führen
können.

auch darauf würde ich mich nicht unbedingt verlassen.

Gruß

Johnny

Hallo,

Zur kurzen Vorgeschichte: Unser jüngster Sohn ( 11 Jahre ) ist
seit Jahren seelisch erkrankt und mehrere Ärtze und
Therapeuten hatten uns dazu geraten, uns einen Hund zur
Begleittherapie zuzulegen.

Haben die Therapeuten zu einem Therapiebegleithund geraten, oder einfach nur zu einem Familienhund?

Neben den Tipps von Myriam:
Man kann den TA auch fragen, ob nicht 2-3 Teilzahlungen möglich wären.
Später ist es ganz sinnvoll ein Sparbuch anzulegen und monatlich etwas zurückzulegen auf das man im Krankheitsfall zurückgreifen kann.
Bei der Krankengeschichte dieses Hundes kann man allerdings schlecht beurteilen, wie hoch die Kosten zukünftig noch werden können.

Gruß
Maja

Hallo,

es ging bzw. geht um einen Therapiebegleithund nicht um einen Familienhund. Wenn es um einen Familienhund gegangen wäre, hätten wir dieses auch so in unserem Schreiben geschrieben und hätten uns auch keinen " Familienhund" zugelegt.
Was die Teil- bzw. Ratenzahlung angeht…wir müssen 75% direkt zahlen und der Rest ist in Teilzahlungen möglich… Es geht hier nicht um einen TA sondern um eine Tierklinik…eine solch große OP an beiden Seiten sollte dann auch in einer Klinik durchgeführt werden, wobei es, was die Kosten angeht, unerheblich ist, ob es niedergelassener Tierazt oder eine Tierklinik ist

Hallo outlet

es ging bzw. geht um einen Therapiebegleithund nicht um einen
Familienhund. Wenn es um einen Familienhund gegangen wäre,
hätten wir dieses auch so in unserem Schreiben geschrieben und
hätten uns auch keinen " Familienhund" zugelegt.

Ok, das kam für mich nicht ganz klar rüber, weil die Ausbildung zum „Therapiebegleithund“ meist eine Stange Geld kostet und bei weitem nicht jeder Hund dafür geeignet ist. Nichtmal bei den im allgemeinen dafür prädestinierten Rassen. Die Hunde, die als Therapiehunde ausgebidlet werden können, werden idR von einem Fachmann dafür empfohlen und extra ausgebildet (der spätere Hundebesitzer natürlich auch)
Wie zB:
http://www.co-therapeut-hund.com/
http://www.tbdev.de/
http://www.vita-assistenzhunde.de/vita-hunde/therapi…

Was die Teil- bzw. Ratenzahlung angeht…wir müssen 75%
direkt zahlen und der Rest ist in Teilzahlungen möglich…

So wenig Spielraum, das ist schade.

Es
geht hier nicht um einen TA sondern um eine Tierklinik…eine
solch große OP an beiden Seiten sollte dann auch in einer
Klinik durchgeführt werden, wobei es, was die Kosten angeht,
unerheblich ist, ob es niedergelassener Tierazt oder eine
Tierklinik ist

Ich ging eigentlich schon davon aus, dass das in einer Tierklinik gemacht wird, aber selbst dort hat man es mit Tierärzten zu tun ;o)

Ich wünsche Euch viel Glück
Maja